Author Topic: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...  (Read 2120 times)

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Offline ‘Eylan hufweyä

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #20 on: March 14, 2010, 12:21:46 pm »
ich warte ja schon auf die erfindung der drahtlosen elektrizitätsübertragung  ::)
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Offline Kerame Pxel Nume

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #21 on: March 14, 2010, 12:32:27 pm »
ich warte ja schon auf die erfindung der drahtlosen elektrizitätsübertragung  ::)

Gibt es schon, nennt sich Radio ;D

Pack Sender und Empfänger in Parabolspiegel und schon kannst Du im Freistrahl Energie ohne nennenswerte Verluste übertragen. Ungerichtet Energie drahtlos zu übertragen wird immer durch das 1/r^2-Gesetz limitiert.

Offline ‘Eylan hufweyä

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #22 on: March 14, 2010, 12:34:38 pm »
nee, ich meinte jetzt eher so was wie z.b. einen sender in der steckdose etwa für nen monitor damit das "lästige" kabel wegfällt. eigentlich nur schwachsinn von meiner seite.
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Offline Kerame Pxel Nume

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #23 on: March 14, 2010, 12:44:05 pm »
nee, ich meinte jetzt eher so was wie z.b. einen sender in der steckdose etwa für nen monitor damit das "lästige" kabel wegfällt. eigentlich nur schwachsinn von meiner seite.
Das war mir schon klar. Und theoretisch ginge das ja auch mittels Radio. Dazu müsste man:
  • kontinuierlich die Position, Form und elektromagnetischen Eigenschaften aller Objekte in einem Raum abtasten
  • daraus ein Wellenfeld berechnen, das bei den Zielgeräten an den Empfangsantennen 100% der Leistung abgibt, während alle anderen Objekte im Raum nur Blindfaktoren darstellen
Mathematisch kein Problem, ingeniuerstechnisch scheitert das schon daran, dass kein Computer der Welt schnell genug wäre, das benötigte Wellenfeld in Echtzeit zu brechnen.

Offline ´eveng te atan

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #24 on: March 14, 2010, 02:47:13 pm »
Man kann Energie drahtlos übertragen, absolut kein Problem.
Allerdings hat man einen sehr geringen Wirkungsgrad, d.h. man muß immense
Energie "senden", damit man z.B. einen kleinen Schlepptop am Laufen halten kann.

Was das mit den Autos angeht, einige Threds weiter oben:
Es gab vor ca. 20 Jahren schon den sog. "Elsbeth"-Motor, benannt nach dessen Erfinder.
Ich hab seinerzeit einen Testwagen bei "Wetten dass..." gesehen.
Der Motor lief damals schon mit "Pommesfett" und allen möglichen verwertbaren
Flüssigbrennstoffen.

Warum ist der nie in Serie gegangen ?
Im Gegenteil, heute kennt man den noch nicht einmal mehr. Warum ?

Jetzt kommen "gaaanz neue" Erfindungen, wie z.B.der Gasantrieb.
Das konnte man technisch auch vor ca. 15 Jahren schon. Hat man aber unterlassen. Warum ?

So wie auch ds HD-Fernsehen. Auch ds wurde bereits in den 80´er Jahren auf der Funkausstellung
lauffähig vorgeführt - Es kommt aber erst jetzt. Warum ?

Man kann z.B. auch riesige Datenmengen auf herkömmlichem Tesafilm (kein Witz !) speichern.
Hat jemand von Euch so´n Tesa-Drive ? Warum nicht ?

Man könnte von diesen Beispielen wahrscheinlich tausende bringen und ganze Foren damit
füllen. Es hängt, wie immer, entweder am Geld, an der Politik oder an beidem.


Offline FelR

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #25 on: March 14, 2010, 02:50:02 pm »
Das Problem liegt darin, dass unglaublich hohe Leistungen benötigt werden. Etwa die von 30 AKWs.
30 x 500 MW (Megawatt) = 15 GW (Gigawatt)
Bei unsere Hochspannungsleitungen werden maximal 400 kV übertragen
Leistung = Spannung x Stromstärke
15 GW = 400 kV x 37,5 kA.
Bei solch hohen Stromstärken würde sich die Leitung erheizen, bis sie glüht oder Verdampft.

Das bedeutet höhere Spannungen, da man maximal 1000 A durch eine Leitung ohne zu hohe Verluste schicken kann.
15 GW = 15 MV x 1000 A
Man würde also 15 MV Spannung benötigen.
Zum Vergleich: Ein Blitz hat 5 bis 10 MV.
Und man kann heute noch nicht einmal die Spannung von Blitzen erzeugen.

Och, das geht schon, Stichwort HGÜ. Üblicherweise betreibt man die mit 1MV. Ausserdem würde man ja nicht nur eine einzige Leitung bauen, sondern sinnvollerweile ein Netz, schon alleine der Ausfallsicherheit wegen. In Deiner Rechnung oben hast Du Dich allerdings um einen Faktor sqrt(2) vertan, falls das mit Wechselstrom gerechnet war.

Die Spannung von Blitzen kann man schon erzeugen, das Problem ist, dass man dazu entweder in's Hochvakuum oder in einen mit SF6 gefüllten Hochdruckbehälter muss. Denn wenn man in den Feldstärkebereich eines Blitzes kommt, dann blitzt's natürlich auch bei der künstlich erzeugten Spannung. In Luft sind das ca. 10kV/cm = 1MV/m.

Das mit dem Wechselstrom hab ich jetzt nicht gedacht, aber wenn ich mirs ansehe hast du schon recht.


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Offline Kerame Pxel Nume

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #26 on: March 14, 2010, 03:04:09 pm »
Man kann Energie drahtlos übertragen, absolut kein Problem.
Allerdings hat man einen sehr geringen Wirkungsgrad, d.h. man muß immense
Energie "senden", damit man z.B. einen kleinen Schlepptop am Laufen halten kann.
Das ist eben genau die 1/r^2-Abschwächung die ich vorhin erwähnte. Duch gezielte Erzeugung des Wellenfelds könnte man das Problem umgehen, das funktioniert dann aber nur in geschlossenen Räumen.

So wie auch ds HD-Fernsehen. Auch ds wurde bereits in den 80´er Jahren auf der Funkausstellung
lauffähig vorgeführt - Es kommt aber erst jetzt. Warum ?
Hauptproblem dürfte damals wohl gewesen sein, dass HD-Fernsehen eine Bandbreitensau ist und man mit analoger Technik im verfügbaren Frequenzband max. 4 Programme hätte übertragen können, von den Problemen bei terrestrischem Funk (Mehrwegeempfang) ganz zu schweigen. Analoges HD hätte nur über Kabelfernsehen gut funktioniert und in Japan ist das ja schon seit langem verfügbar. Bei uns musste erst mal digitales Fernsehen einzug halten, damit a) Bandbreite frei wird und man b) das ganze digital und effizient übertragen kann. Dazu musste erst mal die Technologie entwickelt werden (DVB) und anschließend die entsprechende Infrastruktur aufgebaut.

Man kann z.B. auch riesige Datenmengen auf herkömmlichem Tesafilm (kein Witz !) speichern.
Hat jemand von Euch so´n Tesa-Drive ? Warum nicht ?
TesaROM sind ca. 2GiB auf einer Tesarolle. Haut mich jetzt nicht so vom Hocker verglichen mit MicroSD-Karten bei denen bis zu 32GiB auf der Fläche eines Daumennagels gespeichert werden und das sogar wiederbeschreibbar, während die TesaROM sich nur einmal beschreiben lässt. Optische Datenträger sind IMHO sowieso überbewertet: Die Strukturgrößen in der Halbleitertechnik sind schon seit Jahren weit unterhalb der Wellenlänge von sichtbarem Licht und damit die Speicherdichten auch weit jenseits dessen, was optisch-sequentiell überhaupt möglich wäre. Holographische Speicherung hat das Problem, dass man die theoretisch mögliche hohe Speicherdichte mit der Notwendigkeit der exakten Einkopplung des Referenzlasers in die abgefragte Speicherseite erkauft. Sowas geht heute nur mit teurer und langsamer Feinmechanik (BTDT, allerdings nicht für Speichertechnik, sondern Interferometrie).

Offline Navi

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #27 on: March 14, 2010, 03:12:48 pm »
ich dachte auf eine tesarolle gehen so unmengen daten, weil das hab ich auch schonmal gehört

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #28 on: March 14, 2010, 03:28:05 pm »
ich dachte auf eine tesarolle gehen so unmengen daten, weil das hab ich auch schonmal gehört
Das ist immer relativ zum Stand der Technik zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zu sehen. Tesa wurde 1998 als Speichermedium entdeckt. Damals waren noch CDs Stand der Technik, sprich 700MB einmal beschreibbar. An DVD-R dachte da noch niemand, dementsprechend waren natürlich 2GB auf einer Tesa-Rolle verlockend. Heute entlockt das nicht mal mehr ein müdes Lächeln. Vor allem wenn man das mit SSD-Speicher vergleicht. Damals dachte halt noch niemand daran, dass der schnell wahlfreie Zugriff auf unterschiedliche Daten bei großen Datenmengen ebenso eine wichtige Rolle spielt wie die rohe Kapazität an sich. Deshalb sind SSDs ja so attraktiv: Die bringen zwar noch nicht die Kapazität wie magnetische Festplatten, aber dafür haben die Dinger praktisch keine Latenzen beim Zugriff, was Systeme die SSDs verwenden enorm beschleunigt.

Offline Navi

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #29 on: March 14, 2010, 03:47:07 pm »
ich weiß die zugriffszeiten von SSD platten sind ja zur zeit einfach hammer, dafür haben die leider kaum kapazität und der preis ist auch net grade niedrig
« Last Edit: March 15, 2010, 08:46:17 am by Navi »

Offline ´eveng te atan

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #30 on: March 15, 2010, 08:43:04 am »
Es ging ja auch nicht um die Details in dem Sinne, die ich angesprochen habe, sondern darum,
daß die Technik, die der "Otto-Normalo" heutzutage untergejubelt bekommt, am Tag des Kaufs
bereits gnadenlos veraltet und überholt ist.
Dafür könnte man sicherlich tausende Beispiele bringen.

Ich hab z.B. am Samstag gelesen, daß nun die ersten 6-Kern CPUs rauskommen.
Lächerlich. Die gibt es schon eine geraume Zeit. Das weiß ich aus wirklich gut informierten Kreisen.




Offline Navi

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Re: Realitätsfehler, und welche, die es sein wollten...
« Reply #31 on: March 15, 2010, 08:45:52 am »
geben schon, es gibt auch 12 kern prozessoren nur sind die fürn heimgebrauch einfach zu teuer und net einsetzbar, 6 kern prozessoren gibts eh schon ewig wenn man die server miteinbezieht

 

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