Author Topic: Die Legende von Yuki - Episode 5 "Der Zweikampf"  (Read 842 times)

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Offline Eichhörnchen

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Die Legende von Yuki - Episode 5 "Der Zweikampf"
« on: September 14, 2014, 06:25:34 pm »
Die Legende von Yuki - Episode 5 “Der Zweikampf”



Tim sah teilnahmslos dabei zu, wie sein Onkel auf der Platte des Esstisches herum trommelte. Seine Augen waren gerötet, ein Zeichen dafür, dass er wie die Anderen die ganze Nacht kaum Schlaf gefunden hatte. Eine fast greifbare Anspannung lag im Raum und schien jedes Gespräch im Keim ersticken zu wollen. Lynda war es, die nach einer kleinen Ewigkeit das unerträgliche Schweigen brach, welches ihr Frühstück begleitet hatte.
“Was machen wir jetzt?” Dabei fiel ihr eindringlicher Blick auf Tims Onkel.
Ein Aufblitzen im Gesicht Brons verriet, dass dieser längst einen Entschluss gefasst hatte.
“Nun was dich betrifft junge Dame, gehst du zur Schule! Es gibt keinen Grund, den Unterricht zu verpassen. Wir sollten alles vermeiden, weitere Scherereien mit deiner Familie herauf zu beschwören.”
In Tim regte sich erster Widerstand, nachdem er bisher seinen Teller fixiert hatte, als handle es sich um einen persönlichen Gegner. “Das geht doch nicht, Onkel Bron! Ihr Vater wird bestimmt … .” Eine Hand legte sich auf seinen Arm und drückte sanft zu.
“Er wird es nicht wagen, mir etwas anzutun oder mich gewaltsam nach Hause zu holen, Tim. Sonst riskiert er, dass seine Untat publik gemacht wird und das würde ihm das Genick brechen. Ich meine das nicht nur politisch gesehen. Bleib du heute hier und ruhe dich aus. Nach der Schule komme ich sofort wieder zu dir, versprochen. Das heißt, wenn dein Onkel nichts dagegen einzuwenden hat.”
“Oh bitte Schätzchen. Du bist uns immer willkommen“, sagte Emily mit dem herzlichsten Lächeln zu dem sie fähig war.
“Ich hatte dich gewarnt, dass Mr. Greyburn ein gefährlicher Mann ist, Tim. Du hättest es besser beherzigt.”
Lynda senkte die Augenlieder, die Stimme nunmehr zu einem Flüstern erhoben. Ein Zeichen, wie unangenehm ihr die ganze Situation war.
“Werden Sie meinen Vater beim Stadtrat anzeigen?”
“Was? Nein. Du machst dir zu viele Gedanken. Barns würde mir vermutlich nicht einmal glauben und was sollte es bringen? Die beiden sind zwar keine Freunde, aber von Seiten dieses Menschen haben wir ganz sicher keine Hilfe zu erwarten.”
Lynda wischte sich die Lippen ab und griff nach ihrer bereitgelegten Tasche. “Ich muss los. Wir sehen uns dann nachher?”
Emily nickte. “Mach dir keine Sorgen, Kindchen. Ohne dein beherztes Eingreifen hätte die ganze Sache gestern Nacht einen schlimmen Verlauf für Tim nehmen können. Wir sind dir zu großem Dank verpflichtet. Wenn Tim bereit ist, seinen Platz mit dir zu teilen, haben wir auch nichts einzuwenden.”
Ein beherzter Blick Lyndas traf Tim, in dem die unausgesprochene Aufforderung lag nun nichts Falsches zu sagen. Tim nickte ihr aufmunternd zu und zum ersten Mal an diesem Morgen erschien ein flüchtiges Lächeln auf seinem Gesicht. Lynda küsste ihn zum Abschied und verschwand. Einzig das Klappen der Tür verriet, dass sie gegangen war.

Einer Eingebung folgend, machte Lynda auf dem Schulweg einen Abstecher zum Haus ihrer Eltern. Sie war noch früh genug dran, um ein paar Dinge zu erledigen, die in ihren Augen keinen weiteren Aufschub duldeten. Wie Lynda nicht anders erwartet hatte, kam es beim Zusammentreffen mit Amanda zum Eklat. Während sie verschiedenes zusammensuchte, ließ es sich ihre Mutter nicht nehmen, sie zu beschimpfen und alles zu kritisieren. Keine Anzeichen dafür, dass ihr der vergangene Abend aufrichtig leid tat, oder sie etwas daraus gelernt hätte.
“Wo warst du letzte Nacht? Ich habe mir Sorgen gemacht. Denkst du auch mal nach? Wie läufst du überhaupt herum? Der Rock ist viel zu kurz, Lynda! Wenn du dich bückst kann man dein Höschen sehen!”
“Oh, das ist mir noch gar nicht aufgefallen, Mutter. Aber wenn es dich beruhigt, werde ich es ausziehen, gleich hier!”
“Nein, Lynda! Was ist denn los mit dir? Dein Vater hatte Recht. Du bist durch und durch verdorben.”
“Ja Mutter und weißt du was? Ich genieße es. Jede Sekunde meines kleinen unbedeutenden Lebens.” Sie kontrollierte ihre Tasche, in der sie ihre Habseligkeiten untergebracht hatte. Nichts fehlte und wenn würde sich schon eine Lösung finden. “Wenn du jetzt gehst, brauchst du nicht mehr wiederzukommen!”
Schwermut wollte nach ihrem Herz greifen, doch mit aller Kraft stemmte sich Lynda dagegen. Nein, dachte sie. Keine Zeit auch nur eine Minute auf der ablaufenden Lebensuhr dafür zu verschwenden. Das etwas nicht mit ihr stimmte, wusste sie längst. Ein Gefühl tief in ihrem Innern, das immer mehr an Macht gewann.
“Das ist mir bewusst Mutter, aber es ändert nichts an meiner Entscheidung.”
Ohne sich noch mal umzusehen verließ sie das Haus.

Auch auf den Feldern herrschte mit Beginn des ersten Tageslichts emsige Beschäftigung. Mit Unglauben betrachtete Yeena den gewaltigen Fußabdruck, wo sie gerade erst die Setzlinge ausgebracht hatte.
“Sieh nur was du angestellt hast! Das Beet ist völlig ruiniert!”
“Txar stimmt nicht zu.” Beinahe gelangweilt drehte Yeena den Kopf.
“Ach komm. Das ist ja mal etwas völlig neues.”
“Dein großer Freund spricht gerne in der dritten Person, wenn er aufgeregt oder verärgert ist.”
Sie blickte sich überrascht um. Durch den Vorfall hatte sie den Tawtute erst nicht bemerkt. Dabei hätte ihr allein die Stimme schon gereicht, um zu erfahren, wer da so plötzlich aufgetaucht war. Niles … ein nichtsnutziger Faulpelz, der zu ihrer Aufsicht eingeteilt worden war. Wie jeden Tag kam er wieder zu spät und seine ganze Haltung verriet, dass er seinen Auftrag jederzeit gerne gegen eine Schlafgelegenheit eingetauscht hätte.
“Nennt ihr das so? Ich kenne niemanden außer ihm, der so redet. Manchmal geht mir seine Art sogar richtig auf die Nerven. Aber er hat Recht. Wir sind hier fertig und haben alles gelernt, was nötig ist, um selbst Nahrung anzubauen. Wenn die Schamanin der Meinung ist, dass sie mehr Informationen benötigt, kommen wir vielleicht zurück.”
“Moment mal Mädchen! So läuft das nicht. Ihr seid hier um zu arbeiten und ich sage euch, wann ihr gehen dürft.”
Yeena sah die Gefahr kommen und hob warnend eine Hand. Ein abfälliger Laut verriet ihr, wie sehr der Krieger mit der Entscheidung rang, sich nicht einfach auf den Tawtute zu stürzen.
“Ihr solltet jetzt besser gehen, ebenso wie wir. Ich weiß nicht, wie lange ich meinen Freund hier noch zurückhalten kann.”
“Du willst mir drohen? Ich warne dich! Eure Anwesenheit haben wir bisher geduldet, doch das kann sich ändern. Zwingt uns nicht euch zu verjagen.”
Yeena blickte dem Himmelsmenschen fest in die Augen und ließ sich mit keiner Regung anmerken, wie sehr seine Worte sie erschreckten. Niles war ein skxawng, doch wenn er dem Häuptling der Himmelsmenschen Meldung machte, könnte das für sie alle unnötigen Ärger bedeuten. “Tam tam. Wir werden das Beet in Ordnung bringen und danach unserer Schamanin von den Fortschritten, die wir erzielt haben, berichten. Wäre das für dich akzeptabel?”
“Ich weiß nicht. Eigentlich müsste ich Meldung erstatten … .” Niles tat, als müsse er sich die Entscheidung abringen, doch allein die Vorstellung seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen zu können, beflügelte seine Entschlusskraft.
“Wenn wir uns beeilen, könntest du auch schneller hier Schluss machen. Ich bin mir sicher, dass du noch Wichtigeres zu tun hast, als ein paar ungebildeten Wilden bei der Feldarbeit zuzusehen“, fiel Yeena ihm ins Wort. Sie war verwundert, wie wenig Überwindung sie ihre eigene Aussage gekostet hatte. Bekanntlich heiligte der Zweck die Mittel und der Erfolg zeigte sich augenblicklich.
“Du bist eine gerissene Verhandlungspartnerin! Also schön, einverstanden, doch nur heute als Ausnahme! Morgen früh meldet ihr euch wieder pünktlich bei mir oder ihr könnt etwas erleben.”
Das Mädchen nickte und schaffte es kaum, ihren Triumph zu verbergen. Was war ihr Aufseher nur für ein Trottel. Insgeheim fragte sie sich, wie er sie zur Rechenschaft ziehen wollte. Das Lager würde er ohne ihre Hilfe nicht finden.
“Du hast gehört, was unser Freund hier gesagt hat, Txar. Hilf mir, die restliche Saat auszubringen, bevor wir zum Lager zurückkehren.”
“Wir gehen endlich? Gut. Txar hat genug von Dreck und Erde an seinen Händen.” Der Krieger richtete sich zu voller Größe auf und warf ihrem Wächter einen spöttischen Blick zu.
“Ja, du gewaltiger Krieger, aber zuerst haben wir etwas zu erledigen.”
Mehr widerwillig schien sich Txar zu erinnern das noch Arbeit auf ihn wartete und sofort verfinsterte sich seine Miene, doch nach einigem Zögern half er ihr.

Vor ihnen ragte der Eingangsbereich der Schule auf. Cindy blieb stehen und erweckte den Eindruck, als suche sie etwas. “Wo ist denn dein heimlicher Verehrer? Ich kann ihn nirgendwo entdecken. Oder habt ihr euch gestritten?”
“Nein. Wie kommst du darauf? Es geht ihm nicht so gut. Vermutlich eine Erkältung. Ich schaue nachher wieder nach Tim.”
“Du siehst auch nicht besonders aus. Was schleppst du da eigentlich alles mit dir herum? Irgendetwas verheimlichst du mir doch.” Cindy richtete ihre Aufmerksamkeit auf die ausgebeulte Tasche, die wie ein zu schwerer Sack an ihrer Seite baumelte und sie schief dastehen ließ.
“Es ist gar nichts“, winkte Lynda nervös ab.
“Wenn du meinst. Du weißt, dass du über alles mit mir sprechen kannst, dafür sind beste Freundinnen schließlich da!” Sie kicherte und warf ihre Haare in den Nacken. “Also dann … bist du bereit?”
Statt einer Antwort schnaufte Lynda vernehmlich.
“Immer daran denken. Einfach tief durchatmen und durch.” 
Wenn Cindy das Portal durchschritt, wirkten alle Jungen, als hätten sie gleichzeitig unter einem Schlagbaum gestanden und ihn auf den Kopf bekommen. Cindy besaß deutlich mehr Oberweite und verstand es, ihre Reize geschickt einzusetzen. In diesem Moment war Lynda froh, sie zur Freundin zu haben, wurde so jegliches Interesse von ihr abgelenkt. Ein Hustenreiz erfasste sie. Ihre Freundin deutete das Keuchen jedoch völlig falsch.
“Nicht wahr? Manchmal können die Blicke der Jungs richtig nerven. Gelegentlich bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich überhaupt noch Kleidung trage und ertappe mich bei dem Versuch nachzusehen.” Ihr angenehmes Lachen hallte durch den Gang.
Lynda schüttelte den Kopf und versuchte den Reiz zu unterdrücken, was völlig misslang und nur zu hochroten Wangen führte. Sie probierte gleichmäßiger zu atmen, doch schon im nächsten Moment wurde ihr Körper erneut durchgeschüttelt.
“Wartest du einen Augenblick auf mich? Ich hole mir schnell einen Schluck Wasser.” “Sicher, aber beeil dich! Der Unterricht bei Mr. Humphrey beginnt gleich.”
Gerade im gehen begriffen, stoppte sie Cindy.
“Lynda?”
“Ja?”
“Du solltest das wirklich mal untersuchen lassen.”
Wortlos wandte sie sich ab und ließ die Tür des Sanitärbereiches hinter sich zufallen. Untersuchungen. Als ob es damit getan wäre. Besser beeilte sie sich. Ihre Freundin würde nicht ewig warten. Ein weiterer Hustenkrampf. Was war nur los mit ihr? Sie konnte sich nicht erinnern einen Anfall von dieser Heftigkeit erlebt zu haben. Vielleicht hatte Cindy doch Recht. Nachdenklich hielt sie die Hände in das Becken und ließ Wasser darauf laufen. Husten und nach Luft schnappen wechselten in schneller Folge. Ihre Finger krallten sich am Beckenrand fest, bis es vorbei war. Keuchend rang sie mit sich und war erschrocken darüber, wie rasselnd ihr Atem ging. Erneut befeuchtete sie ihre Hände um das schweißbedeckte Gesicht zu säubern. Die Nässe würde sie erfrischen. Lynda richtete sich auf und warf einen Blick in den Spiegel. Schreckgeweitete Augen blickten ihr aus einem blassen Gesicht entgegen. Doch das war es nicht, was sie verstörte. Blut lief in dünnen Fäden aus ihrer Nase, tropfte auf ihre Bluse und versah sie mit hässlichen Sprenkeln. Cindy stürzte herein.
“Es ist nichts! Zu allem Überfluss habe ich auch noch Nasenbluten bekommen. Heut ist echt nicht mein Glückstag.”
“Nein, ist es wirklich nicht“, erwiderte Cindy verunsichert.
“Du blutest!”
“Ja, das sagte ich doch gerade.”
“Ich meine deine Mundwinkel, Lynda!”
Erschrocken fuhren ihre Finger an besagte Stelle. Nun bemerkte sie auch den unangenehmen Geschmack im Mund. Sie wollte sich in aufkommender Panik an Cindy vorbeidrängen doch diese hielt sie geistesgegenwärtig fest.
“Wo willst du hin? Soll ich dich zum Schularzt begleiten?”
“Nein lass mich sofort los! Ich will nach Hause!”
“Was ist denn nur los mit dir? Ich kann dich so nicht gehen lassen. Außerdem solltest du es unserem Lehrer melden.”
“Kannst du das nicht für mich machen? Bitte Cindy! Ich kann heute nicht am Unterricht teilnehmen!” Bange Augenblicke wartete Lynda darauf, dass ihre Freundin etwas erwiderte.
“Also schön, unserer Freundschaft wegen. Aber du must mir etwas versprechen!” “Was denn?”
“Das du mir die Wahrheit sagst. Ich habe nicht das Gefühl, dass alles mit dir in Ordnung ist.”
“Das kann ich nicht Cindy … nicht jetzt.”
“Schon gut. Es muss ja nicht sofort sein, aber irgendwann ganz bestimmt oder?” Lynda zwang sich ein Nicken ab und überlegte, ob sie sich einfach losreißen sollte. Nach einem weiteren fragenden Blick in ihre Augen, gab Cindy sie endlich frei. Sofort stürzte Lynda, wie von Furien gehetzt, in den Gang hinaus. Hier hielt sie nichts mehr.

Ein Klopfen riss Tim in die Wirklichkeit zurück. Er hatte sich in sein Zimmer zurückgezogen, um etwas Ruhe zu finden und stellte nun verwundert fest, dass ihn wohl für einen Moment die Augen zugefallen sein mussten. Wieder das leichte Pochen. Sein Blick fiel auf die Scheibe und ließ ihn zusammenzucken. Lyndas Gesicht presste sich dagegen und versuchte, ins Innere zu sehen. Tim schnellte in die Höhe und riss die Fensterflügel auf.
“Was … warum … Du solltest doch zur Schule gehen … .”
“Sei leise, Tim. Deine Familie muss uns nicht hören.”
“Wieso kommst du nicht ganz normal durch die Haustür?” Eine Hand presste sich auf seinen Mund.
“Verstehst du die Bedeutung von still sein nicht Tim? Ich bin von Zuhause abgehauen!”
Erst jetzt bemerkte er die völlig ausgebeulte Tasche an ihrer Seite.
“Was hast du darin?”
Ein wehmütiger Ausdruck erschien auf ihrem Gesicht. “Alles was ich besitze. Wenig genug oder? Aber es wird reichen, das heißt wenn du einverstanden bist.” “Einverstanden womit?” Im gleichen Moment schalt er sich ob seiner Frage einen Narren. Ein beherzter Griff und schon hielt er sie in den Armen.
“Ich kann mir nichts schöneres vorstellen!”
“Genau das wollte ich von dir hören. Komm mit mir.”
“Wohin denn? Soll ich nicht besser Bron und Emily bescheid sagen?”
“Nein! Sie würden sich unnötig aufregen.”
Sein Blick fiel auf ihre verunreinigte Kleidung.
“Was ist mit deiner Bluse passiert? Hattest du wieder einen Anfall? Du siehst richtig blass aus. Ich werde Emily fragen, ob sie dir einen Kräutertee macht.”
Lynda packte ihn unerwartet hart und hielt ihn eisern in ihrem Griff. “Das möchte ich nicht Tim und nun komm! Ich weiß etwas viel besseres als Tee zu trinken.”

Sie hatten die Siedlung hinter sich gelassen und schritten leichtfüßig ihrem Lager entgegen. Yeena befand sich in einer Art Hochstimmung, die jedoch gerade als sie ihren Höhepunkt erreichte, von Txar zunichte gemacht wurde.
“Du bist schwach und nicht geeignet, den Stamm zu führen!”
“Was sagst du?” Yeena glaubte nicht was sie da hörte und kreiselte fauchend herum. “Ich bin ebenso ein Krieger wie du und erfahren im Kampf!”
“Txar wird …”, “… seinen Mund halten“, vollendete sie. “Verteile nicht das Fell bevor du den Bär erlegt hast.”
Irritiert sah er auf sie herab.
“Eine Redensart der Himmelsmenschen, die ich irgendwo aufgeschnappt habe. Ich fordere dich heraus!”
“Du forderst mich … .”
“Ist das so schwer zu verstehen, großer Krieger oder fürchtest du dich vor einer Frau?” Langsam begann ihr die Sache Spaß zu machen, was ihr freches Grinsen eindrucksvoll unterstrich.
“Txar fürchtet sich vor nichts! Er ist der Schatten, der zwischen den Bäumen seinen Feinden auflauert. Wie machen wir es?”
“Wir laufen zum Lager, holen unsere Ikrane und durchfliegen die Schluchten nahe der Mine. Weißt du wo das ist?”
Txar winkte ab. “Ich werde lange vor dir dort sein.”
Sie tat, als überhöre sie die anmaßende Äußerung. “Wenn wir raus sind, überfliegen wir den See und springen ab. Dort steht ein gewaltiger Baum, an dem wir unsere Treffsicherheit üben können, wenn du dann noch kannst.” Ein Grunzen antwortete ihr.
“Zum Abschluss rennen wir zum Lager zurück. Wer als erster das Lagerfeuer erreicht, ist der Sieger.”
“Eine Kleinigkeit. Txar wird dich in allen Prüfungen beschämen. Wann sollen wir beginnen?”
“Jetzt!”, lies Yeena lachend vernehmen und spurtete los.
Der Kämpfer überwand seine Überraschung binnen eines Atemzuges.
Angestrengtes Keuchen erklang hinter ihrem Rücken und verdeutlichte, wie sehr sich ihr Rivale ins Zeug legte, den verlorenen Boden wieder wettzumachen. Sicher nicht ganz fair ihn zu überrumpeln, dachte Yeena bei sich, doch hatte der Krieger in ihren Augen längst eine Lektion verdient. Während sie noch frohlockte erhielt sie einen derben Stoß in die Seite. Ohne eine sichtbare Regung zog Txar an ihr vorbei.
“Du kämpfst wirklich mit allen Mitteln! Also schön, dann erwarte auch nicht, dass ich dich schonen werde!”
Er antwortete nicht, sondern zog das Tempo weiter an, wobei ihm seine längeren Beine zu Hilfe kamen. Yeena überlegte, während sie ebenfalls dem Platz entgegen hechtete, an dem die gewaltigen Ikrane sich versammelten, wenn sie nicht den Rufen ihrer Begleiter folgten. “Hier kann ich dich nicht schlagen, doch warte, bis wir in der Luft sind mein großer ungestümer Krieger.” Ein laut ausgerufener Schrei. Sie blickte erwartungsvoll nach oben. Rascheln und das Brechen von Zweigen antworteten ihr. Im nächsten Augenblick sahen ihr die Augen ihres Begleiters entgegen. “Da bist du ja. Warst am Fressen oder? Los jetzt! Unser Freund befindet sich schon in der Luft!” Verärgert hatte sie notiert, wie er seinen Ikran deutlich schneller heranholte. Nun galt es sich zu beeilen. Unheimlich schnell stieg sie auf, während der Wind mit ihren Haaren spielte und sie wie ein langes schwarzes Band hinter ihr flattern ließ. Bald erreichten sie die ersten Schluchten. Von hier aus betrachtet wirkten die Himmelsmenschen noch winziger, im Gegensatz zu ihren gewaltigen Maschinen, die hoch in die Lüfte ragten und denen sie hin und wieder ausweichen musste. Txar durchflog vor ihr den Canyon. Yeena stieß absichtlich einen gellenden Warnschrei aus, in der Hoffnung ihn zu verunsichern, oder seinen Ikran zu einer überraschenden Handlung zu verleiten. Zu ihrer Verärgerung hatte Txar indessen seinen Begleiter fest im Griff und zeigte sich völlig unbeeindruckt. Sie spornte immer wieder ihr Tier an, doch sein Vorsprung wollt einfach nicht schwinden. Txar legte eine Geschicklichkeit beim Durchfliegen der teils engen Schluchten an den Tag, die ihresgleichen suchte. So blieb Yeena nichts anderes übrig, als enttäuscht hinter ihm herzuziehen. Ihre Hoffnung richtete sich nun auf den See und die nächste Prüfung.

Ein Meer von Blüten, überzog mit seinem schillernden Farbenspiel die Wiese, gleich einem kontrastreichen Gemälde, doch Tim hatte nur Augen für das Geschöpf, das sich über ihn beugte. Lynda schenkte ihm ein warmherziges Lächeln. Die Art, wie sie ihn ansah, verriet mehr über ihre Gefühle, als es tausend Worte je vermocht hätten. Ihr nackter Körper verströmte einen betörenden Geruch, der seine Sinne berauschte. Tim war sich sicher, wenn es ein Paradies gab, hatte er es gefunden. Sie musste seine Gedanken erahnen.
“Du siehst glücklich aus. Deine Augen verraten es mir Tim.”
Wie Recht sie doch hatte. Bevor er die Lippen zu einer Antwort öffnen konnte, legte sie ihre Hand darauf und hauchte in sein Ohr.
“Sag jetzt nichts. Ich möchte nicht, dass etwas die vollkommene Stimmung zerstört. Soll ich dir ein Geheimnis verraten?”
In Anbetracht seiner gegenwärtigen Situation entschied Tim, das Nicken das Beste wäre. Glucksend meinte sie:
“Ich könnte dich hier den ganzen Tag lang vernaschen!”

Sie richtete sich auf und betrachtete ihn erwartungsvoll.
“Du bist wieder fit, wie es aussieht. Bereit für eine weitere Runde?”
Tim nickte atemlos. Er war erleichtert, dass sie sich wieder besser fühlte und hoffte insgeheim, dass es so blieb. Diesmal ging es deutlich leichter und nach einiger Zeit, begann Lynda zu stöhnen, während ihr zierlicher Körper sanft auf ihm erbebte.
Seine Finger fuhren die Rundungen ihrer herrlichen Kehrseite entlang, was dem Mädchen auf ihm ein ums andere Mal ein Seufzen entlockte. Alles wirbelte in seinem Kopf wild durcheinander. Sie hatten Dinge getan, bei dessen bloßer Vorstellung Tim noch vor Tagen vor Scham im Boden versunken wäre. Langsam sank Lynda herab und schmiegte sich erschöpft an ihn. Er versuchte sich etwas vorzustellen mit dem seine jetzige Situation vergleichbar war, doch zu seiner Erleichterung wollte ihm einfach nichts einfallen. Noch nie zuvor in seinem Leben hatte Tim Schöneres erlebt. Alles war perfekt, fast schon … ja, da war der Begriff, nach dem er gesucht hatte. Vollkommen. “Du bist vollkommen, Lynda.”
Ein Prusten kam über ihre Lippen.
“Das hat auch noch niemand zu mir gesagt! Was denkst du? Sollen wir uns langsam auf den Rückweg machen? Wir müssen den Bogen ja nicht ständig überspannen.”
“Ich bin bei dir und alles andere ist mir völlig egal!” Tim versuchte, seiner Stimme einen selbstbewussten Klang zu geben.
“Sicher ist es dir das, bis dir dein Onkel den Hintern versohlt!”
“Das wagt er nicht! Ich bin fast erwachsen!”
“Was du nicht sagst. Ist mir bisher gar nicht aufgefallen.”
Ihr schelmische Blick war zuviel für Tim.
“Du kleines Biest!”
Auflachend sprang Lynda auf die Beine, streifte sich unter seinen überraschten Blicken die Kleidung über und rannte los.
Tim zögerte keinen Augenblick und tat es ihr gleich. Der vertraute Schrei eines Ikrans ließ ihn für Sekunden innehalten. Im blendenden Licht der Sonnen erkannte er zwei schattenhafte Objekte, die ebenso schnell über dem See zum jenseitigen Ufer zogen. Tim seufzte auf und blickte sich um. Lynda hatte schon einen gehörigen Vorsprung herausgeholt und wollte er sie noch schnappen, musste er sich beeilen. Auflachend spurtete er wieder los.

Verwundert starrte Yeena auf die ihr vertrauten Wesen, die sich in der Nähe des Ufers sichtlich miteinander vergnügten. Mittlerweile war sie so tief, das es ihr mühelos gelang, Einzelheiten zu erkennen. Ein Gedanke, dessen Umsetzung der Ikran nicht verstand, was sich in seinem Flugverhalten äußerte. “Tim”. Ihre Lippen formten den Namen und trotz der Gefahr, in die sie sich begab, konnte sie sich nicht von den beiden Gestalten unter ihr lösen. Immer weiter sank der Ikran und als die spiegelnde Oberfläche des Wassers unter ihr vorbeiraste, reagierte Yeena endlich. Fast zu spät. Unheimlich schnell kam das jenseitige Ufer herbei und mit ihm der gewaltige Baum, vor dem sie sich mit Txar messen wollte. Heftig mit den Schwingen ausschlagend, landete ihr Begleiter sicher am Ufer. Yeena löste die Verbindung, federte sich ab und gleich darauf entschwand der Ikran wieder in der Luft.
“Da bist du ja endlich! Ich beginne mich zu langweilen. Können wir nun fortfahren?” Die völlige Gleichgültigkeit seiner Worte machte sie rasend. “Srane. Welche Waffe wählst du?”
Txar zog blitzschnell seinen Dolch hervor und warf ihm dem entfernten Stamm entgegen. Mit einem deutlich hörbaren Knacken flogen einzelne Splitter beiseite, während sich die Spitze tief ins Holz bohrte.
“Also schön. Den Txal also.“ Fast von selbst glitt die schwere Waffe in ihre Hände. Ein kurzes Ausbalancieren, bevor Yeena ihn auf die Reise schickte. War sie im ersten Moment noch siegessicher, so änderte sich das schlagartig. Ihr Dolch wirbelte herum und prallte mit dem Griff gegen den Stamm, von dem er begleitet von einem singenden Geräusch fortgeschleudert wurde und zu Boden fiel.
“So ein Mist! Geht denn heute alles schief?” Unter dem hämischen Gelächter des Kriegers, holte sie ihre Waffe zurück.
“Gibst du dich geschlagen?”
“Kehe!” Yeena fauchte vor Wut und Enttäuschung. “Noch sind wir nicht am Lagerfeuer.”
“Gut! Txar wird dir einen Vorsprung lassen“, sagte er und betrachtete dabei interessiert seinen Dolch.
“Du machst mich wahnsinnig! Ich werde es dir schon zeigen!” Sie rannte los. Bis zum Lager war es ein gutes Stück zu Fuß. Gelegenheit genug, alles aus sich herauszuholen. “Ich werde nicht aufgeben! Niemals!” Yeena sah sich nicht um, ob er ihr folgte. Nach einer Weile als sie durch ihren rasselnden Atem hindurchlauschte, vernahm sie das charakteristische Knacken von Zweigen. Der Krieger hatte die Verfolgung aufgenommen.

Begleitet unter dem Johlen der Stammesmitglieder zog Txar ins Lager ein und riss triumphierend einen Arm in die Höhe, die Hand zur Faust geballt. Hinter ihm taumelte ein völlig erschöpftes Mädchen auf das Feuer zu. Die letzten Minuten waren eine Qual für sie gewesen. Ein heftiges Stechen in der Seite, sowie ein verstauchter Knöchel, waren die Folge ihres fruchtlosen Versuches, Txar doch noch zu schlagen. Atemlos starrte Yuki ihrer Schwester entgegen und wollte sich sogleich hasserfüllt auf den Krieger stürzen.
“Lass ihn! Er hat gewonnen und wird zum ersten Krieger unserer Schamanin werden. Ich hätte nicht mit unlauteren Mitteln gegen ihn kämpfen sollen.”
“Wovon redest du? Txar ist ein Angeber und Hitzkopf! Es gibt wohl niemand der ungeeigneter wäre uns zu führen. Wie konntest du überhaupt verlieren? Du bist ihm überlegen und jetzt sag nicht, dass das nicht stimmt. Also warum?”
“Ich war abgelenkt.”
“Was sollte dich ablenken? Du bildest mit dem Ikran eine Einheit. Wirst du nun endlich reden?” Yuki verlor langsam jegliche Beherrschung.
“Es war Tim. Ich habe ihn gesehen und war überrascht.”
“Tim? Wo denn? Du musst mir alles erzählen. Bitte Yeena! Was hat er gemacht?”
“Er war in der Nähe des kleinen Sees unterhalb, wo die Himmelsmenschen im Boden nach Steinen wühlen. Ich glaube, er hat etwas gejagt.”
“Das ist doch großartig! Aus ihm wird vielleicht eines Tages noch ein richtiger Jäger. Konntest du sehen, was er gejagt hat?”
Yeena nickte und überlegte krampfhaft, was sie antworten sollte. “Fleisch.“
“Du hast das Tier nicht erkennen können? Zu schade. Doch es macht nichts.”
“Was hast du vor, Yuki?”
“Ich werde mich ihm entgegenstellen und deine Schmach rächen. Einer offen vorgetragenen Herausforderung darf er sich nicht entziehen.”
“Das geht nicht! Du hast deine Prüfung noch nicht abgelegt. Er wird sie nicht annehmen.”
“Es muss doch einen Weg geben.”
“Ja den gibt es. Du wartest, bis deine Zeit gekommen ist und du zur Kriegerin ernannt wirst.”
“So lange kann ich nicht warten.”
“Ach ja? Nun das ist bedauerlich, denn weißt du: Geduld ist eine der wichtigsten Tugenden eines Kriegers. Es nützt niemanden, wenn du dich unüberlegt und ohne Vorbereitung in ein Abenteuer stürzt.”
Yuki biss sich auf ihre Unterlippe, bis sie selbst fast vor Schmerz aufgeschrien hätte. Zu ihrem eigenen Ärger musste sie sich eingestehen, dass Yeena in allem Recht besaß.
“Also gut. Ich werde deinen Rat beherzigen. Aber er soll sich in acht nehmen. Eines Tages wird er sich mir stellen müssen. Yuki starrte zum Himmel empor. Zuviel stürzte auf sie ein. Sie atmete tief aus und versuchte, Ordnung in ihr Gefühlschaos zu bringen. Zuallererst würde sie die Sache mit Tim regeln, wie immer auch der Ausgang sein mochte. Bei dem Gedanken an den Jungen, stahl sich ein Lächeln auf ihr eben noch so ernstes Gesicht und ihre Lippen flüsterten einen Namen. “Tim”.


Ende

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Offline Tìtstewan

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 5 "Der Zweikampf"
« Reply #1 on: September 14, 2014, 06:36:24 pm »
Woah! Txantsan! :D
Ich habe mir die Datei runtergeladen und werde diese im Laufe der Woche lesen! (Fanfiction-Index aktualisiert, btw)
Und bevor ich es wegen Müdigkeit, Arbeitsstress und Zeitmangel in der kommenden Woche vergesse, gibt es eine Nusslierung schon im Vorraus (200ster) ;D
Rutxe vivar!

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Offline Ricardo

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 5 "Der Zweikampf"
« Reply #2 on: September 18, 2014, 11:11:49 pm »
Das ist eine gute Fortsetzung.
Spannung und Niveau bleiben weiterhin erhalten.
Man kommt schnell wieder rein ins Geschehen der letzten Teile, ohne sie noch einmal lesen zu müssen.
Sehr schön. :)

Ein Showdown mit Tim, Lynda und Yuki drängt sich ja nahezu auf.
Der würde die Stimmung aber wohl erneut nach unten drücken. Dafür aber die Spannung noch weiter anheizen.
Als Leser hat man also gute Karten.  ;D

Txar nun als erster Krieger. In Verbindung mit seiner blitzschnellen Erregbarkeit und den spürbaren Aggressionen gegen seine Nachbarn will mir nicht so recht gefallen, was sich da anzubahnen scheint.  :-\

Im Gegensatz zu deinen ersten Erzählungen, die eine Grundfröhlichkeit beinhalteten und ein verlässlich gutes Ende, sehe ich bei Yuki doch ernsthafteres und deutlicheres Gewaltpotential zwischen vielen verschiedenen Parteien. Das meiste davon scheint sogar unausweichlich und ich habe den Eindruck, ein Paradies könnte sich bald in ein Höllenloch verwandeln, wenn alle ernst machen.


Voll Spannung, Angst und Neugier
erwarte ich neue Teile.
D'rum zeig sie uns recht bald hier
und nicht erst nach 'ner Weile.

Ob Tim, Yuki, ob Onkel Bron,
wahrlich vermiss' ich sie jetzt schon.
Kriegt Tim bald seinen nächsten Kuss,
kriegst du auch eine Ehrennuss.

Weil Nüsschen unserm Nager schmecken
als müsst' man sich die Finger lecken,
gibt's zur Belohnung eins davon,
doch verrate's nicht Onkel Bron!


 :D

Offline Neytiri2000

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 5 "Der Zweikampf"
« Reply #3 on: September 24, 2014, 09:54:48 am »
Kalkxí ma Eichhörnchen  :)

eine gelungene Fortsetzung, wieder echt super geschrieben.

Kann mich Ricardo anhängen das es nicht nötig war die vorherigen Teile lesen zu müssen  ;) ( einfach super )

Der große "Krach" zwischen den 3 rückt wahrlich nah  :-X :o

Mich hat die Niederlage von Yeena echt voll getroffen. ( konnte da voll mitfühlen )

Bin sehr gespannt auf die nächsten Teile  :D

Und schon im voraus eine Express Nuss  ;D

Lg Neytiri2000  :-*
Zitate:

Jake Sully: Ich möchte kein Mitleid, wenn du Fair behandelt werden willst, bist du auf dem Falschen Planeten.

Offline Eichhörnchen

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 5 "Der Zweikampf"
« Reply #4 on: September 27, 2014, 07:18:35 am »
Hallo ihr Lieben


Quote
Voll Spannung, Angst und Neugier
erwarte ich neue Teile.
D'rum zeig sie uns recht bald hier
und nicht erst nach 'ner Weile.

Ob Tim, Yuki, ob Onkel Bron,
wahrlich vermiss' ich sie jetzt schon.
Kriegt Tim bald seinen nächsten Kuss,
kriegst du auch eine Ehrennuss.

Weil Nüsschen unserm Nager schmecken
als müsst' man sich die Finger lecken,
gibt's zur Belohnung eins davon,
doch verrate's nicht Onkel Bron!

Ohne Worte! Das ist einfach nur hammermäßig gut geschrieben! Danke schön, Ricardo. :D :D :D
Sorry für die späte Rückmeldung. Bin wieder mit unzähligen Sachen beschäftigt.
Diesmal war ich mir etwas unsicher, ob die Fortsetzung greift. Ist nicht so einfach sich jeden Monat etwas aus den Fingern zu ziehen.

Quote
Kann mich Ricardo anhängen das es nicht nötig war die vorherigen Teile lesen zu müssen  Wink ( einfach super )

Das ist der Sinn dahinter, da erfahrungsgemäß niemand Lust hat sich nochmal durch unzählige Seiten zu wühlen. Also versuche ich so zu schreiben, das du mit minimalen Infos, immer wieder direkt "drin" bist.
Schön das es wieder geklappt hat.

Zur Thematik ...

Es wird dramatischer. Aber die neue Reihe soll ja ihren ganz eigenen Charm entwickeln und nicht nur eine 1:1 Kopie von Fawn und Brian sein und für den einen oder anderen nimmt es auch ein böses Ende. Lasst euch überraschen, oder schockieren ... was auch immer ...  :-\
Jedenfalls vielen Dank für das Karma und überhaupt eure Rückmeldungen. Freut mich immer wieder, wenn nach all den Jahren überhaupt noch jemand meine Geschichen liest. :-*


Viele liebe Grüße,


Robert
kxetse sì mikyun kop plltxe


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Re: Die Legende von Yuki - Episode 5 "Der Zweikampf"
« Reply #5 on: September 27, 2014, 10:02:43 am »
So, mein lieber Robert, ich habe es nicht vergessen zu lesen und heute hatte ich auch etwas Zeit dafür.

Ich denke, dies ist einer der besten Episoden, die du bis jetzt geschrieben hast. :D Die Spannung steigt und steigt und ich kann kaum noch auf die nachfolgenden Episoden warten. Da kommt noch was großes, richtig? Zumindest deutet die Handlung darauf hin.
Das Wettrennen/Kampf einfach nur genial. Habe etwa das im Kopf:

 :D
Sonnst kann ich meinen Vorschreibern nur zusimmen. :) Exzellent geschrieben und man kann sich wunderbar hinnein versetzten und "mit den Charaktern fühlen". :)



Voll Spannung, Angst und Neugier
erwarte ich neue Teile.
D'rum zeig sie uns recht bald hier
und nicht erst nach 'ner Weile.

Ob Tim, Yuki, ob Onkel Bron,
wahrlich vermiss' ich sie jetzt schon.
Kriegt Tim bald seinen nächsten Kuss,
kriegst du auch eine Ehrennuss.

Weil Nüsschen unserm Nager schmecken
als müsst' man sich die Finger lecken,
gibt's zur Belohnung eins davon,
doch verrate's nicht Onkel Bron!
+1 ma Ricardo!



Es wird dramatischer. Aber die neue Reihe soll ja ihren ganz eigenen Charm entwickeln und nicht nur eine 1:1 Kopie von Fawn und Brian sein und für den einen oder anderen nimmt es auch ein böses Ende. Lasst euch überraschen, oder schockieren ... was auch immer ...  :-\
Foltermeister bist du! :D ;D *sehnsüchtig auf die nächste Episode warte*

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