Author Topic: Die Legende von Yuki - Episode 8 "Ein Versteck im Wald"  (Read 721 times)

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Offline Eichhörnchen

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Die Legende von Yuki - Episode 8 "Ein Versteck im Wald"
« on: May 23, 2015, 08:35:35 am »
Yuki  - Episode 8 “Ein Versteck im Wald”



Barns sah mit finsterem Blick von seinen Unterlagen auf, als Mrs. Sterling den Raum betrat. “Gibt es etwas neues von meiner Tochter, Sylvie?”
“Ich bedaure nein. Fast sieht es so aus, als ob sie von Erdboden verschluckt wäre.” “Geben Sie der Wachmannschaft Befehl, nochmals die Siedlung zu durchkämmen.” “Sehr wohl. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass ihre Tochter noch sehr jung ist.”
“Worauf wollen Sie mit Ihren Andeutungen hinaus?” Neugierig geworden, richtete sich Barns auf und blickte seine Assistentin erwartungsvoll an.
“Nun ja. Vielleicht hat sie einen heimlichen Verehrer und braucht ganz einfach mal ein paar Tage für sich? Mädchen in dem Alter reagieren nur selten rational.”
Barns schoss aus seinem Stuhl, ähnlich einem Katapult. “Was erlauben Sie sich? Cindy ist ein Vorbild an Tugend und Verantwortungsbewusstsein. Sie würde niemals der Schule ohne einen triftigen Grund fernbleiben.”
Sylvie, verbiss sich die Bemerkung, dass verliebtsein durchaus einer dieser Gründe sein konnte und erwiderte stattdessen.
“Welche Möglichkeit ziehen Sie denn in Betracht?”
Barns überlegte angestrengt, was sich an seiner zusammengezogenen Stirn zeigte.
“Dieser Junge, wie heißt er doch gleich?”
“Sie meinen Tim?”
Nicken. “Wenn ich herausfinde, dass er etwas mit Cindys Verschwinden zu tun hat, kann er und seinesgleichen sich warm anziehen.”
“Aber … Tim ist doch so ein guter Junge.”
“Da ist mir anderes zu Ohren gekommen. Hat er nicht mit der Tochter der Greyburns herumgemacht?”
“Das trifft es nicht ganz. Soweit mir bekannt ist, waren die beiden fast schon so etwas wie ein Paar.”
“Lächerlich! Dieser Junge stammt aus einfachsten Verhältnissen! Warum sollte sich ein Mädchen aus gutem Hause für so einen interessieren.”
Barns Faust krachte auf den Tisch. “Setzen Sie jemanden auf ihn an, der nachforscht, was der Junge macht und mit wem er sich trifft.”
Sylvie sah unschlüssig zu Barns.
“Sie dürfen gehen oder ist noch irgendetwas?”
“Wenn Sie nichts dagegen haben, würde ich das gerne übernehmen. Ich kenne ihn und seinen Onkel, so dass es leicht fallen sollte, ins Gespräch zu kommen.”
“Sie wollen das Bürschchen beschatten? Eine ausgezeichnete Idee. So wird er wenigstens keinen Verdacht schöpfen.”
“Ich werde mich sobald wie möglich darum kümmern. Ach, Mr. Barns … .”
“Was ist denn nun noch?”
“Ein gewisser Johnson wartet draußen und möchte mit Ihnen über die ausstehende Frachtlieferung sprechen.”
“Der Mr. Johnson? Von diesem Frachter?”
“Genau der”, versicherte Sylvie mit einem Grinsen.
“Soll reinkommen.” Während seine Assistentin verschwand, kaute Barns nervös auf einem Stift herum. Auch das noch. Wenn er eines jetzt nicht ertragen konnte, dann einen erzürnten Frachtereigner. Ob er vielleicht etwas zum Verbleib seiner Tochter sagen konnte? Beinahe unangenehm ereilte ihn die Erkenntnis, dass er es selbst war, der seine Tochter wie ein Objekt angeboten hatte. Ein unscheinbarer Spielball in diesem Netz aus Intrigen, der sich nun, allen Vermutungen zum Trotz, selbständig gemacht hatte. Seufzend blickte Barns auf die sich öffnende Tür. Der Tag konnte nur noch besser werden.

Unberührt lauschte Bruce den Ausführungen seines begleitenden Informationsoffiziers. Die Meldung über den plötzlichen Tod seiner Tochter ließ ihn auf dem Fleck verharren. “Sprechen Sie weiter man. Was gibt es sonst noch?”
“Nichts weiter. In der Siedlung ist alles ruhig. Die Beerdigung wurde wohl nur im engsten Kreis abgehalten.  Mr. Greyburn wünschte Sie mehrmals zu sprechen, ich habe ihr jedoch auf ihren Geheiß mitgeteilt, dass Sie gerade unabkömmlich sind. Es … tut mir leid, Mr. Greyburn.”
Bruce zuckte noch nicht einmal mit den Mundwinkeln. Deutlich konnte er die Unsicherheit in den Augen seines Gegenübers ablesen.
“Sie können gehen.” Erleichterung überzog nun das Antlitz. Ein flüchtiger Gruß, dann war er allein. Zeit, seine sich überschlagenden Gedanken zu ordnen. Sie fielen auf ihn ein, gleich einem finsteren Schacht, der ihn zu verschlingen drohte. Das war alles die Schuld dieses Jungen. Gut möglich, dass Lynda sich bei ihm etwas geholt hatte, schließlich kam er aus ärmlichen Verhältnissen. Seine degenerierte Familie hatte es ja nicht einmal geschafft, die Reisekosten zusammen zubekommen.
Bruce spuckte voller Verachtung auf den Boden. Das Barns ebenso seinen Anteil an am Tode des Mädchen trug, zumindest soweit es seine spärlichen Informationen in dieser Sache andeuteten, verdrängte er gekonnt. Sein angestauter Hass konzentrierte sich auf den Jungen, den er insgeheim schon immer verachtete. Die Vorstellung, dass er es mit seiner Tochter getrieben hatte, war für Bruce trotz der Aussprache mit Amanda unerträglich und bereitete ihm beinahe körperliche Schmerzen. Eine Weile überlegte er, ob es angebracht gewesen war, sich verleugnen zu lassen. Seiner neuen Ordonanz, wenn man überhaupt davon sprechen konnte, hatte er genaue Instruktionen erteilt. Bruce wollte unter allen Umständen verhindern, auf der Beerdigung mit den Verwandten oder gar dem Jungen selbst zusammenzutreffen. In seiner Wut hätten die Anwesenden sonst womöglich zwei Leute zu begraben gehabt. Ohne sich dessen bewusst zu werden, trat er einen Stein beiseite und beobachte teilnahmslos, wie er davon stob und seinem Blickfeld entschwand. Es wurde Zeit, etwas zu unternehmen, dachte er fluchend und schritt der nahen Unterkunft entgegen.

Tim starrte auf den Eintrag in seinem Tagebuch, der in einer ihm so vertrauten Schrift verfasst war, dass es ihm den Atem raubte. Vorsichtig legte er das Buch wieder auf die Ablagefläche und strich sanft darüber. Ein Entschluss manifestierte sich in seinem Kopf. Er würde es nicht mehr fortführen. Nie mehr. Lyndas Eintrag hatte es auf unheimliche Art abgeschlossen. Nachdenklich tapste Tim aus dem Zimmer. Er musste nach Cindy sehen. Die letzten Tage hatte er sich gehen lassen und deshalb schon ein schlechtes Gewissen bekommen, auch in Hinsicht, dass er seine Adoptiveltern belog, was das Verschwinden des Mädchens anging. An der Haustür stoppte ihn Bron.
“Gehst du noch mal weg? Ich dachte, du hilfst mir, den Schuppen aufzuräumen.”
“Hat das nicht Zeit bis nach dem Abendessen? Ich habe jemanden versprochen, nach ihm zu sehen.”
“Kenne ich die betreffende Person?”
Tim schüttelte nervös den Kopf. Langsam ging ihm Brons Fragestunde auf die Nerven.
“Du weißt nicht zufällig, wo sich das Mädchen befindet? Immerhin habt ihr fast jede freie Minute zusammen verbracht.”
“Nein! Ich habe sie seit Lyndas Tod nicht mehr gesehen“, antwortete er deshalb härter als beabsichtigt. Tim war erstaunt, wie leicht ihm die Lüge über die Lippen kam. Ein besseres Gefühl verschaffte es ihm dennoch nicht.
“Schon gut. Ich frag ja nur. Cindy ist so ein nettes Mädchen und wir machen uns alle schreckliche Sorgen, wo sie abgeblieben ist.”
“Das war Lynda auch, Onkel Bron, nur dass sie die Leute wohl schon vergessen haben.” Bron hob beschwichtigend die Hand. “So war, das nicht gemeint, Tim. Natürlich wissen wir, wie viel sie dir bedeutet hat. Es ist nur … du und Cindy wart doch befreundet. Immerhin hat sie dich öfters begleitet. Kannst du nicht mal deine Na’vi Freundin fragen? Ihr habt doch noch Kontakt zueinander?”
Tim sah unsicher zu seinem Onkel auf. “Gelegentlich. Yuki taucht auf, wenn sie ihre Anwesenheit für nötig hält und verschwindet ebenso unerwartet wieder. Sie lässt sich zu nichts zwingen.”
“Nun, da kenne ich noch jemanden“, sagte Bron mit einem wissenden Ausdruck auf seinem Antlitz.
“Ich werde sehen, was sich machen lässt, Onkel Bron.”
“Etwas anderes habe ich auch nicht von dir erwartet”, meinte der kräftige Mann und klopfte ihm auf die Schulter, bevor er davon stapfte.
Tim biss die Lippen zusammen. Plötzlich fühlte er sich überhaupt nicht mehr wohl in seiner Haut.

Unfähig, seinen Hohn zu verbergen, brach der Krieger in Gelächter aus, dessen verächtlicher Klang Yuki die Zornesröte ins Gesicht trieb.
“Hör sofort auf damit! Ich befehle es dir oder soll ich nach meiner Schwester rufen?” Der Hinweis auf Yeena zeigte nicht die erwünschte Wirkung, obwohl sich Yuki sicher war, dass Txars Interesse an ihr geweckt war.
“Du hast mir gar nichts zu befehlen!” Er trat so nah an sie heran, das Yuki seinen Atem auf dem Gesicht zu spüren vermochte.
“Kleidest du dich jetzt wie die Himmelsmenschen? Wozu soll das gut sein? Wie viel von ihrem Unsinn wirst du noch annehmen?” Seine Hände tasteten nach dem Stoff, der sich wie eine sanfte Berührung an ihren Körper schmiegte. Angewidert versuchte Yuki zurückzuweichen, was sich angesichts Txars Aufdringlichkeit als schwierig erwies.
“Yaya hat mir aufgetragen, mich um das Mädchen zu kümmern und mich um ihre Bedürfnisse zu kümmern. Es war Cindys ausdrücklicher Wunsch, das ich dass Gewand trage. Sie hat es nur für mich angefertigt.”
“Kein Jäger kleidet sich so. Du siehst lächerlich aus und dein Verhalten, es den Himmelsmenschen gleichzutun, einer angehenden Kriegerin nicht würdig. Ich werde dich nie zur Prüfung zulassen. Du bist eine Schande für unseren Stamm.”
“Nur unsere Schamanin entscheidet darüber, wer die Prüfung ablegen darf, oder willst du ihr dieses Recht nun absprechen?”
“Vorsicht, treibe es nicht zu weit. Weder deine Schwester noch die Schamanin vermögen dich ewig zu beschützen.” Mit angespannten Muskeln, die versinnbildlichten, wie wütend er war, warf Txar ihr einen hasserfüllten Blick zu und wand sich zum gehen.
“Das brauchen sie auch gar nicht“, kam es über ihre Lippen während sie dem Krieger regungslos hinterher blickte.

Tim verbarg sich im Schatten der Hauswand und beobachtete den Zaun in der Ferne, hinter dem bedrohlich der Urwald aufragte mit all seinen Schrecken, den er für unachtsame Leute bereithielt. Er fürchtete sich nicht. Das kleine Lager befand sich in unmittelbarer Nähe, so dass sich die Gefahr, auf wilde Tiere zu treffen, auf ein Mindestmaß reduzierte. Noch dazu war er sicher, dass die Jäger des Stammes keine Wölfe oder anderes Getier in ihrer Nähe dulden würden. Ein letzter prüfender Blick, dann setzte er seine Füße in Bewegung. Innerhalb kurzer Zeit erreicht Tim den Zaun, nichts ahnend, dass er beobachtet wurde. Rasch hangelte er sich unter dem eindrucksvollen Drahtverhau hindurch, immer darauf bedacht, nicht mit dem eigentlichen Zaun in Berührung zu kommen. Auf der anderen Seite angekommen, hielt ihn nichts mehr. Jegliche Vorsicht außer acht lassend, rannte er los und verschwand gleich darauf zwischen den ersten Bäumen.

Yuki traf am Lagerfeuer auf das Mädchen und gesellte sich zu ihr. Das Tim ebenfalls anwesend war, überraschte sie, doch ließ sie sich nichts anmerken. Immer noch trug sie das für sie so befremdliche Kleid, doch nicht ohne einen Hintergedanken dabei zu haben. Die teils irritierten und ablehnenden Blicke ihrer Stammesgenossen ignorierte sie mittlerweile gekonnt. Yuki ließ sich neben den beiden nieder, wobei sich ihre und Tims Blicke flüchtig trafen. Seine unmittelbare Nähe beschleunigte ihren Puls. Nun deutlich unsicherer richtete Yuki die Worte an das Mädchen.
“Gefällt es dir bei uns?”
Cindy fand die Frage etwas eigenartig, schließlich gab sie durch nichts zu verstehen, dass sie sich unwohl fühlte. Yukis Blicke ruhten auf ihr und so gab sie sich schließlich einen Ruck.
“Ja, Yuki, mir gefällt es hier. Ist schon irgendwie seltsam. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal sagen würde. Der Urwald und die wilden Tiere waren mir bisher so fremd und Angst einflössend.”
“Das freut mich zu hören … wirklich. Du würdest also gerne hier im Lager bleiben? Ich könnte für dich mit der Schamanin reden. Ganz sicher ließe sich da etwas einrichten.”
“Nein Yuki! Warte. So habe ich es nicht gemeint.”
“Aber eben sagtest du doch noch … .”
“Es ist nicht so einfach, wie du denkst. Ich gehöre einfach nicht hierher. Sieh mal, meine Eltern zum Beispiel: Sie machen sich bestimmt schon große Sorgen, wo ich abgeblieben bin. Vermutlich stellen sie die ganze Siedlung auf den Kopf, um etwas über meinen Aufenthaltsort zu erfahren.”
“Mach dir keine Gedanken. Sie werden unser Lager niemals entdecken. Nicht, wenn wir das nicht wollen.”
“Glaubst du, das nimmt ihnen ihren Kummer? Immerhin bin ich ihre Tochter.”
“Ja und wie behandeln sie dich? Wie eine Ware. Das hast du selbst gesagt. Bist du nicht wegen ihren Verhalten zu uns geflohen?”
“Das stimmt schon, Yuki. Trotzdem … ich muss wieder zurück und fürchte, dass dieser Zeitpunkt schon sehr bald kommen wird.”
“Es gibt also nichts, was dich umstimmen könnte?” Sie versuchte, die Hände des Mädchens zu ergreifen, doch Yuki entzog sich ihr geschickt.
“Mach es mir nicht so schwer. Du darfst mich jederzeit besuchen, wenn du das möchtest. Es ist ja nicht so, als ob unsere Siedlung am anderen Ende der Welt liegen würde.”
“Ich verstehe.”
“Jetzt warte doch mal!”
Ohne ein weiteres Wort wandte Yuki sich unter ihren Blicken um und rannte davon. “Eigenartig. Was hat sie denn auf einmal Tim?”
“Ich fürchte, du hast nicht gesagt was sie hören wollte.”
“Selbst wenn ich es wollte, kann ich nicht hier bleiben, das weißt du Tim.”
“Ich denke, sie ist einsam, wie wir alle. Tim machte Anstalten aufzustehen.”
“Wo willst du hin? Lasst mich doch nicht alle allein.”
“Ich muss zurück, Cindy. Onkel Bron versohlt mir den Hintern, wenn ich wieder den ganzen Nachmittag hier vertrödele und ihm nicht auf dem Feld helfe. Er ist schon sehr nachsichtig seit Lynda … .” Tim kam ins Stocken. Immer noch saß der Schmerz tief.  “Wir sehen uns morgen wieder.”
“Wenn ich dich darum bitte, bringst du mich dann wieder zurück?”
“Sicher, das hatte ich dir doch versprochen. Allerdings gibt es immer noch keine Veränderung. Der Frachter liegt weiterhin auf dem Raumfeld.”
“Sie können nicht ewig warten. Sobald sie starten komme ich zurück. Wenn sich Johnson denkt, dass ich mit ihm in die Kiste steige, dann hat er sich geschnitten und zwar ganz gewaltig!” Sie sah ihn an, voller ernst, so wie er es nur selten zuvor erlebt hatte und ihm war so, als erinnere sie sich an etwas.
“Na los, nun geh endlich Tim! Ich möchte nicht daran Schuld sein, wenn dein Onkel dich bestraft.” Mit gemischten Gefühlen blickte Cindy dem Jungen hinterher, wie er im Unterholz verschwand. Bald dachte sie, komme ich wieder nach Hause. Ich muss es einfach.

Eine Hand legte sich auf seine Schulter, gerade als er den Weg zum nahen Farmhaus einschlagen wollte. Abrupt hielt Tim in der Bewegung inne, nichts ahnend wer ihn da so unerwartet aufgespürt hatte.
“Möchtest du mir nicht etwas sagen, Tim?” Der Klang der Stimme beruhigte ihn. Mrs. Sterling, wenn er sich nicht sehr täuschte. Nur, was wollte sie von ihm?
“Ich wüsste nicht, worüber ich mit Ihnen sprechen sollte.”
“Nun, vielleicht über Cindy, die ohne einen Grund so spurlos verschwindet. Es könnte aber auch sein, das du mir verraten möchtest was du ständig im Wald suchst, wo doch das Verlassen des Lagers ohne vorherige Abmeldung verboten ist.”
“Ich bin fast erwachsen!”
“Ach wirklich? Nun, ich denke, dein Onkel wird das ganz anders sehen.”
“Cyndy hat einen Grund“, fuhr es aus ihm hervor und im gleichen Moment hätte er sich am liebsten auf die Zunge dafür gebissen. “Ich meine … .”
“Schon gut, ich habe verstanden. Du weißt also, wo sie ist. Ich machen dir einen Vorschlag.” Tim musste ziemlich begossen wirken, denn Mrs. Sterling fing an zu lächeln.
“Nichts dramatisches. Du erzählst mir jetzt ganz genau, warum Cindy verschwunden ist und ich verrate niemanden, dass du dich heimlich aus dem Lager schleichst. Haben wir eine Abmachung?”
Tim nickte erleichtert. Bei Bron wäre es etwas anderes gewesen, aber Sylvie kannte er kaum und was hatte er schon zu verlieren. Immerhin konnte sie ihm einen Menge Ärger bereiten, wenn er nicht ihrem Wunsch nachkam.
“Cindy erzählte mir, dass sie Schwierigkeiten mit einem Schiffskommandanten hat. Sie soll ihm wohl auf Geheiß ihres Vaters gefällig sein. Nun, er wollte deutlich mehr von Cindy, als das sie nur nett zu ihm ist und da bat sie mich sie zu verstecken.”
“Sprichst du von Johnson?
Er hatte keine Ahnung wie der Mann hieß, obwohl er meinte, den Namen schon einmal in diesem Zusammenhang vernommen zu haben und zuckte nur die Schultern.
“Ihm gehört das Schiff draußen auf dem Landefeld.”
“Ja, das wird er wohl sein.”
“Du machst keine Witze mit mir, oder?”
Statt einer Antwort schüttelte Tim den Kopf.
“Das ist so abartig. Ich werde mir Barns einmal vorknöpfen.”
“Nein! Das dürfen Sie nicht! Es würde Cindy nur in Gefahr bringen.”
“Keine Sorge. Sag deiner Freundin, egal wo sie sich aufhält, dass sie zurückkehren kann.”
“Was haben Sie vor?”
“Ich werde diesem Schiffseigner zeigen, was eine echte Frau so alles drauf hat. Wollen doch mal sehen, ob er sich davon nicht beeindrucken lässt.” Mit diesen Worten ließ sie ihn einfach stehen und entschwand in der Finsternis.

Während die Dunkelheit das kleine Lager mitsamt seinen Bewohnern fest umschloss, kauerte Yuki auf dem Waldboden und starrte vor sich hin. Selbst die Stimme Yeenas vermochte sie nicht aus ihrer Lethargie aufzuschrecken.
“Meine Schwester war nicht beim gemeinsamen Essen.”
“Nein. Ich hatte keinen Hunger.” Eine Hand legte sich auf ihre Schulter und Yuki widerstand nur schwerlich der Versuchung, sie einfach hinfort zu wischen.
“Ist es wieder wegen dieses Jungen? Ich habe euch vorhin zusammen gesehen.”
Yuki schüttelte den Kopf. “Ohne unsere Größe wäre alles viel einfacher.”
“Vielleicht. Allerdings könnten wir uns dann immer noch nicht mit ihnen verbinden. In dieser Hinsicht sind wir ihnen klar überlegen.”
“Das brauchen sie gar nicht. Sie sind um so vieles intelligenter als wir.”
“Da muss ich dir widersprechen. Ihr Anführer ist der größte Trottel, den ich jemals erblickt habe.”
“Mag ja sein. Doch wie steht es mit uns? Txar ist auch kein Paradebeispiel eines überdurchschnittlichen Kriegers.”
“Lass ihn das hören und du darfst die nächsten Tage das Wasser heranschleppen“, erwiderte ihre Schwester kichernd.
“Ist mir auch egal. Er kann es gerne hören, denn es ist die Wahrheit.”
“Möchtest du mir nicht endlich sagen, was dich bedrückt?” Deutlich war die Aufregung in Yeenas Stimme zu vernehmen.
“Es ist wegen dem Mädchen.” Glucksen erklang hinter vorgehaltener Hand.
“Yeena bitte! Nimm mich doch wenigstens einmal ernst.”
“Entschuldige, Yuki, aber das fällt mir manchmal wirklich nicht leicht. Was möchtest du von Cindy?”
“Das sie bei uns bleibt!”
Yeenas Blick wirkte erschrocken. So impulsiv hatte sie ihre Schwester schon lange nicht mehr erlebt.
“Warum sollte sie das wollen? Ihre Familie würde dem bestimmt nicht zustimmen, immerhin ist sie noch ein Kind.”
“Ich weiß nicht. Es ist nur … ich bin so allein.”
“Das bist du nicht! Ich bin immer für dich da, wenn du mich brauchst, Yuki.”
“Das ist nicht das Gleiche. Du bist meine Schwester. Ich dachte … .”
“Was dachtest du?”
“Das Cindy vielleicht meine Freundin wird. Sie ist wirklich sehr nett für einen Himmelsmenschen.”
Yeena schien mit einem Mal zu verstehen.
“Eines Tages werden wir vielleicht auf einen anderen Stamm treffen und sich völlig neue Möglichkeiten ergeben.”
“Vielleicht. Aber was ist, wenn nicht? Wie lange soll ich noch warten? Bis ich alt bin? Woher hast du die Gewissheit, dass wir jemals wieder auf irgendwen treffen? Dieses Lager ist das Ende unseres Weges.”
“Du solltest nicht so trübsinnig sein.”
“Trübsinnig? Ich? Wach endlich auf, Yeena! Was erwartet uns denn noch?” Ihre Schwester schwieg, was Yuki zusätzlich verunsicherte und ihre aufgestaute Wut ins Leere laufen ließ. Die Vorstellung, dass Yeena ihr insgeheim Recht gab, war erschreckend für das junge Mädchen.
“Na komm, es ist schon spät. Gehen wir schlafen.”
Yuki willigte ein und ließ sich, wenn auch äußerst ungern, von Yeena zum Lager zurückgeleiten.

Am nächsten Morgen stolperte Yeena beinahe über ein gut gelauntes Mädchen, dass nichts mehr mit dem Kummerbündel der vergangenen Nacht gemeinsam hatte.
“Wie ich sehe, geht es meiner Schwester wieder besser?” Yeena ließ eine gewisse Vorsicht walten, waren ihr doch Yukis impulsive Ausbrüche nur allzu gegenwärtig im Gedächtnis geblieben.
“Ja und weißt du, woran das liegt?”
Sie schüttelte unsicher den Kopf. Woher sollte sie wissen was jetzt wieder in Yuki vorging. Yeena bezweifelte, dass es überhaupt jemand im Lager gab, der Yuki wirklich verstand.
“Du hast mir versprochen, dass ich die Prüfung ablegen darf. Ich will es jetzt!”
So war das also. Auch wenn es Yeena nicht sonderlich überraschte, war sie doch verwundert, welche Forschheit das Mädchen an den Tag legte. Noch etwas Anderes trat in ihr Bewusstsein. Yuki würde sich nicht mehr hinhalten lassen, egal welchen Vorwand sie auch immer erfand, um ihr die Sache auszureden.
“Also gut, Yuki. Du hast gewonnen!”

Eine Stunde später stand Yuki vor der Schamanin, Txar, sowie weiterer erfahrener Jäger und Krieger des Stammes. Felsenfest lagen die Blicke der Anwesenden auf dem jungen Mädchen und Yuki vermutete, dass allein diese stille Begutachtung schon einen Teil der Prüfung beinhaltete. Sie erinnerte sich an Yeenas Worte.
“Egal was passiert Yuki, du darfst keine Schwäche zeigen, versprich es mir. Sonst wirst du Schande auf den Namen unserer Mutter, mir und einschließlich dir selbst bringen. Ich wage mich weit vor, dir diese Gelegenheit zu ermöglichen.”
Im ersten Moment hatte Yuki vor Freude gelacht und war um ihre Schwester herumgetanzt, worauf diese wütend reagierte.
“Das ist kein Spiel, Yuki! Verstehst du das?”
Ein Blick in die strengen Augen reichte und sie hatte verstanden. Txar starrte sie nur an, regungslos, doch sie vermeinte, es hinter seiner Stirn arbeiten zu sehen. Ein eiskalter Schauer fuhr ihren Rücken entlang, als sie überlegte, was Yeena ihm wohl für sein Wohlwollen angeboten haben musste. Wie weit würde sie gehen? Falsch, dachte Yuki. Wie weit würdest du gehen? Ihr wurde überdeutlich klar, dass sie bereit war, alles zu tun, eine Vorstellung, die nicht zu ihrer eigenen Beruhigung beitrug. Yeena, du hast doch nicht etwa … . Bevor sie ihre unangenehmen Überlegungen vertiefen konnte, winkte sie Yaya heran. Ohne zögern und zu allem entschlossen, trat Yuki ihr gegenüber.

Gebannt sah Yeena auf, als ihre Schwester endlich erschien. Mit dem Gedanken, sie nicht zu beeinflussen, war sie der Unterredung ferngeblieben, doch Neuigkeiten verbreiteten sich schnell. Schon bevor das Mädchen erschien, wusste sie über alle Einzelheiten bescheid.
“Wo warst du so lange? Ich begann mir fast schon Sorgen zu machen.” Yuki wirkte bedrückt und keineswegs so, wie es Yeena erwartet hatte.
“Ich musste eine Weile allein sein. Du weißt schon Bescheid?” Die Frage war mehr rhetorischer Natur. Natürlich wusste sie es.
“Hör mal Yuki. Er wird dich ausbilden, weil er der beste Krieger unseres Stammes ist.”
“Aber ich dachte, du würdest … .”
“Passt es dir etwa nicht? Ich denke, ein kleines Entgegenkommen deinerseits wäre angebracht, nun nachdem sie deine Herausforderung akzeptiert haben.”
“Das ist es nicht. Mit Txar werde ich fertig.”
“Was bedrückt dich dann? Eigentlich hatte ich erwartet, meine Schwester am Ziel ihrer Wünsche glücklich zu sehen.”
“Hast du, also ich meine,  habt ihr … .”
“Ob ich mich mit ihm verbunden habe? Nein Yuki, allerdings ist das auch nichts, was dich etwas anginge.”
Yuki senkte ihren Blick und wirkte mit einemmal äußerst kleinlaut.
“Ich dachte ja nur. Also schön. Ich werde mich seinen Anweisungen fügen. Umso mehr wird es ihn treffen, wenn ich ihn herausfordere und besiege.”
“Das wirst du nicht tun, Yuki! Ich verbiete es dir.”
“Warum? Das war doch von Anfang an unser Ziel.”
“Deines vielleicht. Ich bin erwachsen, Yuki und eine gute Jägerin. Es wird Zeit für mich einen Partner zu erwählen.”
“Aber doch nicht Txar. Jeden anderen … .”
“Sei still. Das zu entscheiden, obliegt nicht bei dir. Du hast, was du wolltest. Er wird dich zur Kriegerin machen und nun geh … .”

Unter einem Krachen schlug die Tür zu, so dass Barns vor Schreck beinahe kopfüber auf der Tischplatte seines Schreibtischs gelandet wäre.
“Wir müssen reden, Mr. Barns. Es geht um die kleinen Gefälligkeiten, welche ihre Tochter einem Captain in ihrem Auftrag offerieren sollte.”
“Woher wissen Sie davon? Johnson dieser geschwätzige … .”
Mrs. Sterling ließ ihn in dem Glauben. “Wie konnten Sie das nur tun? Ihre eigene Tochter zu verschachern?”
Barns wirkte zum ersten Mal seit langem verlegen. “Was hätte ich denn tun sollen? Wir brauchen die Medikamente und er drohte damit, einfach wieder abzufliegen. Sie machen sich keine Vorstellung davon, wie skrupellos diese Leute sind.”
Sylvie holte deutlich hörbar Luft. “Spielen hier denn jetzt alle verrückt? Sie hätten sich niemals auf das Abkommen mit den Medikamenten einlassen dürfen.”
“Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen.”
“Es reicht, Mr. Barns. Verkaufen sie mich nicht für dumm! Es ist alles Ihre Schuld und wenn die Sache ans Licht kommt, wird Greyburn sie mit Freude zerreißen.”
“Bitte, Sie dürfen niemanden davon erzählen, Mrs. Sterling. Ich meine Sylvie.”
“Ach hören Sie doch auf. Ihr Getue zieht bei mir nicht, mein Liebster.”
“Geht es meiner Tochter wenigstens gut?”
“Es deutet alles daraufhin. Mehr kann und werde ich Ihnen dazu nicht sagen.”
“Was haben sie denn mit Johnson gemacht?”
“Oh, das was vermutlich schon längst einmal jemand hätte tun sollen. Ich habe ihm ordentlich den Kopf gewaschen.” Barns sah immer noch nicht wesentlich intelligenter aus der Wäsche, doch Sylvie verspürte keine Lust, ihm bis ins kleinste Detail zu erzählen, wie sie vorgegangen war. Insgeheim, musste sie lächeln. Die letzte Nacht mit Johnson, war viel versprechend gewesen, in jeder Hinsicht und Sylvie ertappte sich bei dem Gedanken, dass sie nichts dagegen hätte, ihn wieder zusehen.
“Die Waffen einer Frau, Mr. Barns“, sagte sie stattdessen.
“Nun gut. Ich sehe schon, dass Sie mir nicht alles verraten wollen. Johnson wird uns demnach keine Probleme mehr machen?”
“Das ist eher unwahrscheinlich. Auch Ihre Tochter sollte sich bald wieder einfinden und ich gebe ihnen den guten Rat, sie diesmal besser zu behandeln, sonst werden Sie das Mädchen noch vollends verlieren.”
“Wie meinen sie das denn jetzt wieder? Ich bin ein guter Vater.”
“Sicher sind Sie das. Deshalb haben Sie auch soviel Zeit für ihre Sorgen und Nöte.”
“Das bringt die Leitung der Siedlung nun einmal mit sich. Wir müssen alle Opfer bringen.”
“Wollen Sie so werden wie Bruce? Er war noch nicht mal bei der Beerdigung Lyndas zugegen.”
“Was für uns alle kein besonders großer Verlust war, wenn ich es mal so sagen darf.” “Darüber könnte man streiten. Dennoch … seien Sie gewarnt. Sie sollten sich mehr um das Mädchen kümmern.”
“Wo wollen Sie denn jetzt noch hin?”
“Ich habe jemanden versprochen, mich bei ihm zu melden“, sagte Sylvie und entschwand seinen verdutzen Blicken.

Tim befand sich in Hochstimmung. Mit der Versicherung von Mrs. Sterling, dass Cindy jederzeit zurückkehren konnte, war er zum nahen Lager aufgebrochen. Dort traf er auf zwei wild miteinander schwatzende und gestikulierende Mädchen.
“Ist das nicht großartig?”
“Was?” Tim sah beide verwundert an, bis sie in Gelächter ausbrachen.
“Ach du weißt es ja noch nicht, Tim. Yaya hat mich zur Prüfung zugelassen. Ich darf endlich eine richtige Kriegerin werden.”
“Na, das sind doch tolle Aussichten. Aber ich habe auch interessante Neuigkeiten.” Nun richteten sich beider Augenpaare auf ihn und Tim genoss es, sie eine Weile zappeln zu lassen.
“Rede endlich, Tim, oder ich ziehe dir die Ohren lang.”
“Du kannst wieder in die Siedlung zurück, Cindy. Die Sache mit dem Eigner ist vom Tisch.”
“Ich muss ihn nicht mehr treffen? Ganz ehrlich?”
“Nein, musst du nicht. Die gute Mrs. Sterling hat sich mächtig für dich ins Zeug gelegt. Vermutlich hatte dein Vater nicht viel zu lachen.”
“Das geschieht ihm ganz Recht. Alles entwickelt sich prächtig, findest du nicht auch, Yuki?” Cindy griff überschwänglich nach Tims Händen.
“Los komm, ich kann es kaum erwarten, wieder in meinem eigenen Bett zu liegen.”
Tim sah sich noch einmal nach Yuki um, dann ließ er sich von seiner Begleiterin mitreißen. Das Mädchen blickte ihnen mit geballten Fäusten hinterher, wie sie im Dickicht verschwanden. Sie musste innerlich ihre Meinung revidieren. Nein, gar nichts entwickelt sich prächtig. Überhaupt nichts. Mit einen Mal kam sich Yuki vollkommen allein vor und das was ihr am meisten Kopfzerbrechen bereitete war, dass es im Moment gar nichts gab, was sie dagegen tun konnte.

Ende

@Copyright 2015 Eichhörnchen
« Last Edit: May 25, 2015, 08:00:33 am by Eichhörnchen »
kxetse sì mikyun kop plltxe


Offline Neytiri2000

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 8 "Ein Versteck im Wald"
« Reply #1 on: May 24, 2015, 05:44:34 pm »
Kalkxí ma Eichhörnchen ^^

hab gerade den neuen Teil entdeckt und werde ihn sobald es mir möglich ist durchlesen ;)

ich freue mich schon sehr darauf :)

Mfg Neytiri2000
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Offline Neytiri2000

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 8 "Ein Versteck im Wald"
« Reply #2 on: June 23, 2015, 08:46:18 am »
Hier mein Feedback

trotz das es länger her war wo ich den 7. Teil gelesen habe, war ich in diesem wieder voll im Geschehen.

mir gefällt es sehr das die Kapitel beinah Nahtlos ineinander über gehen  ;)

auch in diesem Teil hast du dich wieder sehr angestrengt Eichhörnchen,
alles sauber und inhaltlich gut geschrieben (großes Lob)

Von der Story kann man nix negatives sagen  :)

um nicht zu Spoilern: Es gibt wieder einige Unerwartete Wendungen

Die Charaktere sind auch wieder wundervoll lebendig gestaltet, was wie schon oft erwähnt
einem Film gleicht  :D

Auch am Ende von diesem Kapitel sind wieder viele Fragen offen, wo ich mich schon auf deren Beantwortung im nächstem Teil freue.

Ich hoffe das du weiterhin gefallen hast am Schreiben und wünsche dir alles Gute

Mfg Neytiri2000

Edit: Nüsse wurden versendet ^^
Zitate:

Jake Sully: Ich möchte kein Mitleid, wenn du Fair behandelt werden willst, bist du auf dem Falschen Planeten.

Offline Tìtstewan

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 8 "Ein Versteck im Wald"
« Reply #3 on: July 04, 2015, 02:49:09 pm »
So, auch wenn es länger gedauert hat als ich es ursprünglich wollte, habe ich nun diese Episode gelesen. Im Großen und Ganzen ausgezeichent: sehr guter Schreibstil und stimminge Karaktere! Die Wendung gegen Ende der Episode ist beeindruckend, obwohl fast alles darauf hindeutete, dass man Tim an den Kragen gehen wollte.
Bezüglich Yuki, schöne Entwicklung, sie ist auf dem Weg Erwachsen zu werden. :)

Auch hier gibt es eine Nusslieferung. ;)

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Offline Ricardo

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 8 "Ein Versteck im Wald"
« Reply #4 on: January 03, 2016, 04:11:57 pm »
Es ist mir eine Ehre, dir für dieses Werk die 250. Nuss, quasi eine Jubiläumsnuss, zukommen zu lassen.
Wie meine Vorredner sagen, es ist wieder sehr lebendig und flüssig geschrieben.
Ich bewundere immer wieder, wie du ohne die ganz große Dramaturgie die Spannung halten kannst.

Bewertungen für die anderen Werke folgen alsbald.

 

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