Author Topic: Die Legende von Yuki - Episode 9 “Freundinnen oder Rivalinnen”  (Read 581 times)

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Offline Eichhörnchen

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Die Legende von Yuki - Episode 9 “Freundinnen oder Rivalinnen”



Bruce beobachtete, wie seine Leute vorrückten. Beinahe lautlos, ganz so wie er es ihnen beigebracht hatte. In wenigen Tagen war es ihm gelungen, aus dem Haufen verdreckter desillusionierter Minenarbeiter eine recht ansehnliche Schutztruppe zu formen. Dieselbige machte sich nun daran, an der Mine wieder für Ordnung zu sorgen, wenngleich ihre Bewaffnung zu wünschen übrig ließ. Die Wenigsten verfügten über schwere Waffen oder anderes Gerät, was sich dazu eignete, einen Wolf zu töten. Barns um Hilfe zu bitten, ließ sein übertriebenes Ego nicht zu. Dennoch war Bruce mit dem erreichten zufrieden. Zusätzlich half ihm die vor ihm liegende Aufgabe, sich vom Tode seiner Tochter abzulenken. Unmerklich verkrampfte sich seine Hand um den Lauf der Waffe. “Konzentriere dich! Jetzt ist nicht die Zeit für Gefühlsdusselei!” Ein tiefer Luftzug um die Sinne frei zu bekommen, während sich seine Beine erneut in Bewegung setzten. Sie hatten die Baracken hinter sich gelassen und näherten sich nun dem Eingang der Mine, ein dunkler Schlund, der weit ins Innere der Berge reichte. Verlassene Gerätschaften zeichneten ein düsteres Bild der Lage. Verunsicherung stand tief in die Gesichter seiner Gefolgsleute gemeißelt und veranlasste Bruce zu einem abfälligen Lächeln. Für ihn war die weitere Vorgehensweise klar. Zuerst würde er die Wölfe vertreiben um die Förderung wieder zum laufen zu bringen. Danach war es an der Zeit, sich des Jungen und seiner Familie anzunehmen. “Sobald dies erledigt ist kommst du dran, Barns.”
Bruce Mundwinkel zuckten verdächtig bei dem Gedanken daran, wie er sich seines verhassten Kontrahenten entledigte.

Der Rückweg zur Siedlung verlief ruhig, bis Cindy mit einem Mal innehielt.
“Ohne deine Hilfe würde ich mich garantiert verlaufen, Tim.“
“Das mache ich doch gerne für dich.“
Sie tapste weiter vor ihm durch die dicht beisammen stehenden Stämme. “Es ist nicht leicht, echte Freunde zu finden, wenn du gut aussiehst. Für mich ist es eher nervig. Was denkst du darüber?”
Tim fand das eine Untertreibung. Er bedachte sie mit heimlichen Blicken und wurde rot als ihm bewusst wurde, dass er versuchte, sie sich nackt vorzustellen.
“Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?”
“Was? Ja natürlich, Cindy.” Vor Überraschung achtete er nicht auf den Boden, worauf ein Ast unter ohrenbetäubenden Krachen zersprang.
Sein einfallsloses Grinsen musste selten dämlich aussehen.
“Dein Blick gefällt mir gerade gar nicht, Tim. Könntest du es bitte unterlassen mich so anzusehen? Ich bekomme das Gefühl, ohne Kleidung vor dir zu stehen.”
Wortlos schritten sie weiter, wobei Cindy sich immer wieder nach ihm umsah und auch sonst ungewohnt aufgeregt wirkte.
“Was hast du denn? Ich dachte, du freust dich wieder nach Hause zu kommen.”
“Na was wohl? Ich bin nervös, immerhin weiß ich nicht, wie meine Eltern reagieren werden.”
“Das wird schon. Sie werden bestimmt erleichtert sein, dich wohlbehalten wieder zu bekommen und dir vor Freude um den Hals fallen. Vor ihnen tauchte die Absperrung und mit ihr die ersten Häuser als dunkle Gebilde auf. Eine letzte Anstrengung und sie hatten den Zaun hinter sich gelassen. Tim deutete auf die Farmhäuser.
“Wir sehen uns morgen in der Schule, dann kannst du mir alles berichten.”
“Ich hoffe, du hast recht.”
Bevor er sich versah, umarmte ihn Cindy und drückte ihm einen Kuss auf die Wange.
“Danke Tim. Das hätte nicht jeder für mich getan.” Tim wollte noch etwas erwidern, da riss sie sich von ihm los und rannte davon. Im nächsten Moment war das Mädchen zwischen den ersten flachen Gebäuden der kleinen Ansiedlung verschwunden.

Der nächste Tag versprach deutlich weniger aufregend zu werden, bis die Schulglocke das Ende des Unterrichts ankündigte.
Tim lehnte gegen die hölzerne Rückwand des Schulgebäudes und schlug sich mehr lustlos mit seinem Hausaufgaben herum. Weit entfernt sah er das Glitzern des Zaunes, der die gesamte Siedlung umschloss. Hier in der völligen Abgeschiedenheit konnte er noch am besten lernen. Daheim geschah es zu oft, dass Emily herein trat und ihn fragte, ob er einen Tee möchte, obwohl sie ihm erst ein paar Minuten zuvor einen serviert hatte. Oder sein Onkel, der aus unerfindlichen Gründen ständig irgendeine Aufgabe hervorzauberte, bei der Tim ihm zur Hand gehen sollte.
“Die Schularbeiten können warten, mein Junge. Du möchtest doch deinem alten Onkel nicht deine Hilfe verweigern? Den Rest machst du nachher vor dem Abendessen fertig.” Tim seufzte auf. So ging es immer. Ein Grund dafür, dass er nun auf dem Gelände der Schule saß. Gerade als er sich wieder seinen Aufgaben zuwenden wollte, ließ ihn das Geräusch leichter, rasch näher kommende Schritte aufhorchen. Ein Schatten fiel auf ihn und gleich darauf blickte er in das vertraute Gesicht eines jungen Mädchens. Cindy.
“Wusste ich doch, dass ich dich hier finde.”
Tim sah zu ihr auf und stopfte achtlos das komfortable Datenpad in die Tasche. Ein wenig bereute er es, ihr von seinem Versteck erzählt zu haben. So wie es aussah, würde er nun wieder nicht zum Lernen kommen.
“Mach nicht so ein Gesicht oder möchtest du lieber, dass ich gehe?”
“Nein! Ich meine … .”
Lachen antwortete ihm. “Schon gut, das war deutlich.”
Sie setzte sich in umständlichen Bewegungen neben ihn, wobei sie dem Boden missmutige Blicke zuwarf. “Wie kannst du es nur darauf aushalten? Das ist härter als unsere abgenutzten Holzstühle in der Schule und die sind schon ohne jeglichen Komfort.”
Tim tat, als höre er ihren Einwand nicht und ließ die Stille auf sich einwirken. Vom nahen Waldrand stob eine Gruppe Vögel, deren Namen ihm nicht einfallen wollte zwischen den Baumwipfeln empor. Er folgte der Schar mit den Augen bis sie immer kleiner wurde und schließlich am Horizont verschwand. Ein Seufzen rang sich über seine Lippen. Dieser Platz besaß seine Daseinsberechtigung. Cindys Stimme riss ihn mehr ungewollt aus seinen Betrachtungen.
“Wir könnten zu mir, wenn du es möchtest. Da stört uns bestimmt niemand.”
Tim musste unweigerlich an das Erlebnis mit Lyndas Eltern denken und lehnte dankend ab.
“Mir gefällt es hier. Außerdem bin ich fast fertig gewesen. Wo warst du die ganze Zeit?”
“Ich hatte noch ein Gespräch mit Mr. Humphrey. Du siehst also, nichts Aufregendes. Er hat mir Materialien für den versäumten Unterrichtsstoff gegeben und wollte wissen wo ich mich die letzten Tage herumgetrieben habe.”
“Was hast du ihm gesagt?”
“Das ich nicht darüber sprechen möchte. Wenn er etwas wissen möchte, soll er sich an meinen Vater wenden. Damit war für ihn die Sache erledigt.”
Sie lehnte sich an ihn. Ein seltsames Gefühl durchflutete Tim, allerdings empfand er es nicht als unangenehm. Interessiert nahm er den Duft ihres lieblichen Parfüms in sich auf. Auf eine ganz eigene Art berührt, bemerkte Tim, dass ihre unmittelbare Nähe ihn faszinierte, … mehr noch … sie erregte ihn.
“Wie alt bist du, Cindy?” Er rückte ein wenig von ihr ab, unschlüssig darüber, was sie von ihm wollte.
“Ich bin alt genug für dich. Was hast du denn? Fast könnte ich vermuten, dass ich dir nicht gefalle.”
“Das ist es nicht. Wir sollten ganz einfach nicht zusammen sein. Es ist nicht richtig.” “Sagt wer?”
“Lynda war deine beste Freundin.”
“Ach deshalb. Nun wird mir einiges klarer. Ganz recht Tim, sie war es. Glaubst du nicht, dass es ihr gefallen würde, dass wir beide zusammen finden? Das ist doch besser, als wenn irgendeine Fremde dich schnappt, von der du noch nicht einmal weißt ob sie dich glücklich macht.”
“Ja schon. Vielleicht brauche ich einfach mehr Zeit.”
“Falsch, Tim! Du brauchst etwas ganz anderes!”
“Was … was machst du da?” Atemlos sah er zu, wie Cindy sich ihr Shirt über den Kopf zog. Große feste Brüste kamen zum Vorschein, deren Warzen sich in der kühlen Nachmittagsluft keck aufrichteten. “Cindy! Wenn uns jemand sieht!”
“Hier ist absolut niemand Tim, sonst wäre ich wohl kaum so freizügig und jetzt entspann dich. Na los möchtest du sie nicht anfassen? Oder glaubst du, ich habe deine begehrlichen Blicke, die du mir ständig zuwirfst, nicht bemerkt?”
“Ich kann nicht.”
“Was soll das denn bitte schön jetzt wieder heißen, du kannst nicht? Nur mal so nebenbei für dich zum Mitschreiben! Ich komme mir gerade etwas gedemütigt vor!”
“Nein! So meine ich das nicht! Du bist ein tolles Mädchen und ich würde sie sehr gerne berühren.” Wie um es zu bestätigen, griff er nach ihren Brüsten. Ein Aufschrei.
“Deine Hände sind völlig kalt!”
“Entschuldige, ich war wohl nicht richtig bei der Sache. Das müssen die Hausaufgaben sein.”
“Etwas Dümmeres ist dir wohl nicht eingefallen. Ich werde dich jetzt von allem, was dich beschäftigt, ablenken und glaube mir, das wirst du nicht so schnell vergessen.”
“Warte! Sollten wir uns nicht noch etwas mehr Zeit lassen?”
“Tim, jetzt hör mir genau zu. Ich finde es total süß, dass du so an Lynda hängst und sie nicht vergisst, aber deshalb spricht doch nichts dagegen, dass wir zusammen ein bisschen Spaß haben. Oder möchtest du nun dein weiteres Leben darauf verzichten? Also wenn das so ist dann könnte ich da ein Treffen mit Mr. Greyburn arrangieren.” “Nein, bloß nicht!”
Cindy kicherte hell auf. “Wie hat Lynda es mir erzählt? Du hast die Sünde in ihr Haus gebracht.”
“Das ist nicht komisch.”
“Doch Tim. Ist es irgendwie schon und nun komm. Ich möchte, dass du meinen gesamten Körper erkundest.”

Später lehnte Tim erneut an der Hauswand und ließ die Erlebnisse auf sich wirken. Cindy war unglaublich und er hätte nie geglaubt, jemals wieder so für ein Mädchen empfinden zu können. Doch hatte sie ihn eines Besseren belehrt, wie er nun völlig außer Atem feststellte.
“Warum ausgerechnet ich?”
“Du möchtest wissen, warum ich mit dir gekuschelt habe? Weil ich dich mag. Lynda hat mir soviel von dir vorgeschwärmt und ganz ehrlich, je länger ich ihr zuhörte, umso mehr habe ich sie beneidet. Die anderen Jungs wollen doch nur in mein Höschen. Das Mädchen dahinter ist ihnen völlig egal. Ich habe das oft genug gespürt und es hat mich sehr traurig gemacht. Kannst du das verstehen?”
Tim nickte flüchtig, konnte jedoch seine Blicke kaum von ihren nackten Brüsten lösen, wobei er hoffte, dass sie es nicht bemerkte.
“Bei dir habe ich das erste mal das Gefühl, das es anders ist.” Sie hielt inne.
“Hallo Tim. Meine Augen sind hier oben.”
Wieder dieses Lachen, welches ihn so verzauberte.
“Vielleicht sollte ich langsam mein Shirt anziehen, was meinst du, Tim? Sonst weißt du ja gar nicht, wo du hingucken sollst.”
Tim spürte eine leichte Wärme auf seinen Wangen, was ihm gleichzeitig komisch vorkam angesichts der Dinge, die sie noch kurz zuvor miteinander getan hatten.
Er beobachtete Cindy während sie sich anzog und spürte mit einemmal die Unterschiede, doch gab es auch vieles was ihn an Lynda erinnerte.
“In gewisser Weise könntet ihr Schwestern sein und doch bist du auch wieder völlig anders als Lynda.”
“Keine Vergleiche Tim, bitte. Erspar mir das. Ich weiß, dass du mit ihr geschlafen hast und dabei wollen wir es belassen.”
“Was ist mir dir?”
Tim bemerkte eine Veränderung. Ihre Stimme klang mit einen Mal unsicher und ließ nichts mehr von dem ansonsten so selbstbewussten Mädchen erkennen.
“Was soll mit mir sein?”
“Na mit wie vielen Jungs hast du schon geschlafen?” Ein vernichtender Blick traf ihn. “Was denkst du eigentlich von mir? Das ich mit jedem in die Kiste steige der mir schöne Augen macht?”
“Nein. Es ist nur … .”
“Was?”
“Trägst du nie Unterwäsche?”
“Schon komisch, was dich alles interessiert. Allerdings um deine Frage zu beantworten: Von Zeit zu Zeit. Ich mag es gerne luftig. Stört es dich? Vorhin hatte es zumindest nicht den Anschein.”
Tim fiel es wie Schuppen von den Augen. Ihr Zusammensein, die Verführung … Cindy musste das alles länger geplant haben.
“Na komm, gehen wir nach Hause. Es ist schon Nachmittag und ich bekomme langsam Hunger.” Widerstandslos folgte ihr Tim, wobei er versuchte, das Gefühlschaos in seinem Kopf in den Griff zu bekommen.

Die fordernden Rufe brachten Yuki zum Kochen. Was dachte er sich eigentlich dabei, sie wie ein wildes Tier durch den Wald zu hetzen? Sie sah keinen Sinn darin. Bevor sie sich in weitere Verwünschungen hineinsteigern konnte, baute sich der gewaltige Krieger vor ihr auf.
“Zeig deinen Bogen!”
Wieder einmal dachte Yuki und hob ihre Hand, nur um im gleichen Moment schmerzerfüllt aufzuschreien.
“Was habe ich dir beigebracht? Du sollst die Sehne nicht gespannt halten. Wenn du damit auf einen Gegner triffst ist sie schlaff und völlig nutzlos!“
Wütend betrachtete sie ihr schmerzendes Handgelenk.
“Heb ihn wieder auf!”
Die Stimme klang unbarmherzig. Widerwillig folgte sie seinen Anweisungen.
“Du sollst mich ausbilden und nicht demütigen! Ich bin eine gute Jägerin, also lass uns endlich mit richtigen Übungen beginnen.”
“Das sind deine Übungen! Bevor wir weiter machen, solltest du jedoch deinen Ungehorsam in den Griff bekommen. Ein Ikran wird dir keinen Fehler verzeihen und dich auf der Stelle töten. Nicht, dass mir das etwas ausmachen würde. Allerdings habe ich deiner Schwester versprochen, dich auf diese Begegnung vorzubereiten.”
Da war es wieder, diese wie unbeabsichtigt eingestreute Bemerkung, die ihr den Mageninhalt nach oben trieb. Yuki hatte das Gefühl, sich erbrechen zu müssen.
Alles, was die letzte Zeit geschah, machte sie unglücklich. Ihre Schwester hatte sich Txar an den Hals geworfen, mit sichtbaren Erfolg. Yeena war … nun ja Yeena eben. Nichts was ihre Schwester anpackte, schien ihr zu misslingen. Im Gegenteil. Ihre Geduld und weitsichtige Planung waren etwas, dass Yuki in stetiger Folge zur Raserei brachte. Ihre Gedanken kehrten zu dem Mädchen zurück, dass sie sich schon heimlich als neue Freundin auserkoren hatte.
Cindy war sehr hübsch und für ein Menschenmädchen unglaublich gut gebaut. Deutlich eindrucksvoller, als Yuki es von sich sagen konnte, was nicht zu einer Verbesserung ihrer Stimmung beitrug.
Kein Wunder, dass Tim nun deutlich mehr Interesse an dem Mädchen statt ihr zeigte. “Findest du mich zu flach?” Dabei streckte sie sich, damit dem Krieger auch nichts entging. Txar tat, als beachte er sie gar nicht, sehr zu Yukis Ernüchterung.
“Du bist ein Kind. Eines Tages wirst du zur Frau werden. Beantwortet das deine Frage?”
“Warten. Immer die gleiche Antwort. Ich will aber nicht ständig warten.”
“Der direkte Weg führt nicht immer automatisch ans Ziel. Manchmal ist es erforderlich, Umwege zu beschreiten.”
Yuki verschluckte sich fast. “Hör mit deinen merkwürdigen Betrachtungen auf. Das passt nicht zu dir. Du redest wie ein Himmelsmensch.”
“Txar gibt zu, das manches von ihnen nützlich erscheint.”
Yuki prustete beinahe. “Txar gibt es zu? Das ist ja mal ganz was neues. Warst du es nicht, der beim Treffen der Stammesführer in der Siedlung es geschafft hat, die Himmelsmenschen gegen uns aufzubringen, weil er alles ablehnt? Wo war da deine Beherrschung?”
Txars Gesicht wirkte unverändert als er antwortete. “Die Schamanin hat mich für mein Fehlverhalten bestraft und ich habe daraus gelernt.”
“Sie hat dich gedemütigt.”
“In dem sie mich zu ihrem ersten Krieger ernannte? Es kann keine größere Ehre geben. In meinen Händen liegt nun das Schicksal des Stammes.”
“Du weißt genau, was ich meinte, Txar. Die Arbeit auf dem Feld war eines Kriegers nicht würdig.”
“Das zu entscheiden, obliegt nur der Schamanin. Immerhin hat es mich deiner Schwester näher gebracht.”
Yuki stieß zischend einen Ast beiseite. “Du machst mich wahnsinnig, Txar. Gibt doch zu, dass du eben so impulsiv bist wie ich.”
“Ich verstehe dich mehr als du denkst. Trotzdem musst du dich an die Regeln halten oder du wirst dein Ziel nie erreichen.” Er griff nach ihrer Hand. “Komm mit mir.” “Was hast du vor? Ich denke, wir üben weiter mit dem Bogen?”
“Wozu? Du hast deine Lektion gelernt, das sehe ich an deinen Augen. Es gibt etwas was ich dir zeigen möchte.”

Yuki betrachtete mit einer Spur aus Neugierde und Aufregung die Abdrücke.
“Warum hast du mich nicht schon längst darauf aufmerksam gemacht?”
“Du warst noch nicht soweit und ich musste erst völlig sicher gehen. Also was denkst du ist es?”
“Das sind keine Tiere gewesen. Sieh hier. Die ständig gleiche Schrittfolge. Leichtfüßig fast selbstsicher, dass nichts sie aufspüren kann.”
Txar schwieg, nickte jedoch zustimmend. “Welche Schlussfolgerung ziehst du daraus?”
Sie lenkte ihr Augenmerk wieder auf die deutliche Fährte vor ihr.
“Es waren keine Himmelsmenschen, dafür sind die Abdrücke zu groß und sie sind zahlreich gewesen. Beinahe wie ein … . Yuki richtete sich zu voller Größe auf, ihre hübschen Augen von Entsetzen gezeichnet.
“Aber das ist unmöglich! Wir, also die Krieger hätten etwas bemerken müssen.”
“Das haben wir, wie du siehst oder warum glaubst du, führe ich dich hierher?”
“Es war ein anderer Stamm, nicht wahr?”
“Alles deutet darauf hin.”
Yuki pfiff geräuschvoll die Luft zwischen den Zähnen hindurch.
“Das würde bedeuten, dass wir in Gefahr sind.” Keine Erwiderung kam über die Lippen des Kriegers, was nichts Ungewöhnliches war, allerdings passte sein Gesichtsausdruck nicht zu seiner Schweigsamkeit.
“Du bist dir unsicher Txar. So ist es doch, oder?” Erneut dieser Blick, der sie streifte und sich dann wieder den Spuren zuwandte.
“Deswegen hast du eingewilligt. Ich hätte es gleich wissen müssen. Es war gar nicht wegen meiner Schwester. Du brauchst mich.” Eine seltsame Wandlung ging mit dem Gesicht des Kriegers vor sich. Eben noch unentschlossen, wirkte sein Antlitz nun, als habe er in eine bittere Frucht gebissen und sich daran verschluckt.
“Txar hält deine Ausbildung für nützlich.”
“Gut, dann weiß ich sicher, dass du dein bestes geben wirst damit ich Erfolg habe.” Alles wirbelte im Kopf des jungen Mädchens wild durcheinander. Der vormals gefasste Entschluss, sich ausbilden zu lassen, um Txar im Zweikampf zu besiegen, wurde von ihr kurzerhand beiseite geschoben. Erst einmal galt es, die völlig neue Situation einzuschätzen. Wenn es doch nur jemand gegeben hätte, dem sie vertrauen und in ihre Planungen mit einbeziehen konnte. Yuki beschloss das zu tun, was sie sonst am meisten hasste … warten.

Cindy begleitete ihn nach Hause, als sei es die natürlichste Sache der Welt. Dabei gab sie ganz unverholen zu verstehen, dass Tim nun ihr gehörte. Vor der Haustür wurden sie schon erwartet. Bron. Ein kräftiger Mann mit Bartstoppeln, die seinem Antlitz etwas wildes verliehen. Sein Onkel sah ihn nur mit diesem interessieren Blick an, von dem er nicht zu sagen vermochte, ob er nur neugierig war oder überlegte, ihm einen Vorwurf zu machen.
“Hat der Unterricht heute wieder länger gedauert?”
Tim wurde verlegen und suchte nach einer Antwort, während Cindy ihr heraushängendes Hemdchen zurücksteckte.
“Du gibst alles in der Schule, nicht wahr?”
“Sicher Onkel Bron. Ich möchte dich und Tante Emily schließlich nicht enttäuschen.” “Wenn du doch nur den selben Einsatz bei der Arbeit auf den Feldern zeigen würdest. Garantiert würde aus dir ein guter Farmer werden.”
Was sollte er darauf antworten? Sein Onkel ahnte etwas, soviel war sicher. Verlegen betrachtete Tim seine Füße. Schließlich war es Cindy, die ihn aus der vertrackten Situation erlöste. “Wenn nichts anliegt, würde ich gerne noch mit Tim etwas üben.” “Oh sicher. Selbstverständlich. Bleibst du zum Abendessen?”
“Ich denke nicht. Meine Eltern wünschen mich nun etwas mehr um sich zu haben und ich komme dem entgegen.”
“Kein Problem. Solltest du es dir anders überlegen, sag nur Bescheid. Emily ist eine herausragende Köchin“, sagte Bron augenzwinkernd bevor er im Haus verschwand.

Tim streichelte sie, eine Handlung, welche sofort mit einem lauten Aufstöhnen quittiert wurde.
“Was hast du? Warum hörst du auf?”
“Nichts. Es ist nur das … also … .”
“Was?” Sie ließ sich rücklings auf das Bett fallen.
“Must du dabei so schreien?”
“Ja Tim, dann komme ich besser. Es stört dich doch nicht?”
“Meine Verwandtschaft wird auch kommen, allerdings um nachzusehen, was hier vor sich geht. Du könntest dich wenigstens etwas zurückhalten.”
“Ach? Wirst du das denn auch tun? Beim letzten Mal hatte ich jedenfalls nicht das Gefühl.”
“Du bist unmöglich.”
“Ja und genau das gefällt dir an mir. Na los, gib es zu.” Cindy spreizte und schloss ihre Beine in ständigem Rhythmus, ein Anblick der Tim den Schweiß auf die Stirn trieb. Dass sie dabei kein Höschen trug, ließ ihn erst recht nach Luft schnappen.
“Wenn ich so weiter mache fällst du noch in Ohnmacht bevor wir überhaupt angefangen haben. Na komm her. Ich brauche jetzt einfach Zärtlichkeiten.”
“So nennst du das also.”
“Wie würdest du es denn bezeichnen?”
“Du möchtest, dass ich dich richtig durchpflüge.”
“Tim! So etwas sagt man nicht.”
“Tu nicht so unschuldig.” Cindy drehte sich auf den Bauch und präsentierte ihm ihr aufreizendes Hinterteil.
“Kein Vorspiel?” Dabei dachte er an die frechen Dinge, die er beim ersten Mal mit der Zunge angestellt hatte.
“Nein Tim. Heute ist mir eher nach der harten Tour und jetzt fang endlich an, sonst zerspringe ich noch.”

Erschöpft, dennoch glücklich blickte Tim auf das wunderschöne Mädchen neben sich. Insgeheim hatte er erwartet, dass seine Tante klopfen würde, um zu erfahren, was los sei, so sehr wie Cindy ihre Leidenschaft lautstark zum Ausdruck gebracht hatte.
“Damit wir beide uns verstehen. Jetzt, wo du mit mir zusammen bist, gibt es niemand anderen. Für keinen von uns beiden. Ich ignoriere die anderen Jungs und du wirst von Yuki die Finger lassen, ist das klar?”
Tim nickte schnell.
“Das ist gut. Ich hätte auch kein Problem damit, dir in den Hintern zu treten. Lynda hat mir erzählt, dass sie dich öfters aufgesucht hat. Sag mal, was hast du mit ihr gemacht? Ich meine, sie sieht ja nicht gerade unscheinbar aus und das sie äußerst freizügig herum läuft, macht es auch nicht besser.”
“Du verstehst da etwas völlig falsch.”
“Tue ich das? Du möchtest mir also allen ernstes weismachen, dass du mit einem halbnackten Mädchen nachts zusammen bist und ihr nur die Sterne betrachtet?”
“Öhm … Cindy. Du wirst es kaum glauben, aber genau das haben wir getan.” Tim  schrie auf und hielt sich die Wange, wo die Hand des Mädchens ihn äußerst schmerzvoll getroffen hatte.
“Das ist kein Spiel, Tim! Wir beide sind keine Kinder mehr!”
Er verbiss sich die Bemerkung, dass sein Onkel und ihre Eltern, das ganz sicher anders sehen würden. Kein Grund, sie noch weiter in Aufruhr zu bringen.
“Also was ist nun? Wirst du jetzt aufhören, mich zu veralbern und mir die Wahrheit sagen?”
“Aber das ist es doch. Yuki wollte nur einmal sehen, wie ich so lebe.”
“Das erklärt immer noch nicht, warum sie dich deshalb Nachts aufsuchen muss.”
“Na damit sie niemand sieht. Sie hatte Angst, auf andere Menschen zu treffen, noch dazu, wo Ureinwohnern der Zugang zum Lager nicht gestattet ist.” Ihre Blicke trafen sich und Cindy erweckte dabei den Anschein, als ob sie sein Innerstes zu ergründen versuchte.
“Klingt verständlich. Weißt du was? Ich glaube dir jetzt ganz einfach mal, was aber keinen Freibrief für dich darstellt.”
“Ich weiß gar nicht, was du dich überhaupt so aufregst. Es ist doch überhaupt nichts passiert.”
“Umso besser. Denkst du nicht, ich habe das Recht ein paar Forderungen zu stellen, wenn ich dich an mein Höschen lasse?”
“Ja.” Tim notierte erschrocken, wie kleinlaut seine Stimme in ihrer Gegenwart klang. “Bitte was? Ich habe dich nicht verstanden, Tim.”
“Ich sagte Ja. Ich werde mich nicht mehr mit Yuki treffen.”
“Das ist lieb von dir und dafür sollst du auch eine Belohnung erhalten.” Sie führte seine Hand zwischen ihre Schenkel.
“Hast du noch Lust? Ich verspreche dir auch diesmal nicht zu schreien.” Ihr niedliches Kichern wischte alle Gedanken, die ihn eben noch geplagt hatten beiseite und so ließ er sich willenlos von ihr auf das Bett ziehen.

Tim blickte Bron nach, wie er in Richtung des Schuppens verschwand mit einem Ausdruck auf dem Gesicht, welcher ihm Unbehagen verursachte. Das Cindy vorher mit ihm eine angeregte Unterhaltung geführt hatte, verunsicherte ihn zusätzlich.
“Was hattest du mit meinem Onkel besprochen?”
“Ich habe ihm gesagt, dass ich dich hemmungslos verführt und nach allen Regeln der Kunst vernascht habe.”
Das konnte einfach nicht wahr sein. Verblüfft starrte er in ihre strahlenden Augen, worauf Cindy in schallendes Gelächter ausbrach.
“Mach dir keine Sorgen, ich habe nur Spaß gemacht.”
“Es würde dir zumindest ähnlich sehen.”
“Werd nicht frech, Tim”, erwiderte Cindy und leckte sich in einer verführerischen Geste über die Lippen.
“Ich glaube, dein Onkel hat mitbekommen, was wir machen.”
Tim versuchte, sich seine Bestürzung nicht anmerken zu lassen, was ihm jedoch völlig misslang.
“Dein Gesicht Tim. Einfach zu köstlich. Ich hatte dir doch vorgeschlagen, zu mir zu gehen. Dad ist fast den ganzen Tag im Büro und meine Mutter oft auf Veranstaltungen oder bei einem Treffen mit ihren langweiligen Freundinnen.”
“Ich weiß nicht. Dein Vater mag mich wohl nicht besonders und wäre ganz sicher nicht begeistert, wenn er erfährt was wir zusammen anstellen.”
“Tja Tim, das mag ja alles sein. Ihr beide überseht nur einen entscheidenden Punkt.” “Welchen denn?”
“Wen ich an mich heranlasse, entscheide ich ganz allein und sonst niemand.”
Was sollte er antworten? Immer noch steckte die Erinnerung an die nächtliche Verfolgungsjagd durch Mrs. Greyburn und der damit verbundene Schrecken tief in seinen Knochen. Ein Erlebnis, auf dessen Wiederholung er gerne verzichten konnte.
“Ich werde darüber nachdenken.”
“Das ist gut, aber lass dir nicht zuviel Zeit damit. Ich gehe dann mal.”
Wo … wo willst du denn hin?
“Nach Hause Tim … es ist schon spät und ich möchte nicht im dunkeln laufen. Du könntest mich selbstverständlich begleiten.”
Tim dachte kurz nach und wehrte dann ab. “Es ist besser wenn ich hier bleibe. Auf mich warten noch einige Aufgaben und Tante Emily bereitet gerade das Essen vor.”
“Ganz wie du möchtest, Tim. Du weiß ja, wo du mich findest, falls du es dir anders überlegst.” Cindy presste ihm fast die Luft aus den Lungen, als sie sich überschwänglich an ihn presste um ihm einen Kuss zu geben. Das er ihre Brüste dabei durch sein Hemd fühlte, machte es nicht leichter, seinen gerade gefassten Vorsatz im Auge zu behalten.
“Also dann Tim, bis morgen und schlaf schön.”
Die Art, wie sie die letzten Worte betonte, brachte ihn ungewollt zum Schlucken. Nachdenklich sah er dem Mädchen hinterher bis es zwischen den angrenzenden Häusern verschwand und merkte so nicht, wie sich seine Tante näherte.
“So ein kleines Miststück.”
“Du solltest nicht so über sie sprechen“, erklang eine vorwurfsvolle Stimme und ließ ihn herumwirbeln. Emily. Trotz ihres Alters schaffte sie es immer noch sich an ihn anzuschleichen. “Sie ist ein gutes Mädchen, genauso wie Lynda es war. So etwas spüre ich sofort. Ich mag zwar alt sein, aber ich bin nicht dumm Tim. Cindy liebt dich. Du müsstest nur einmal deine Augen öffnen um das zu sehen.”
“Das weiß ich doch Tante Emily, es ist nur so, dass … .”
“Du weißt es? Manchmal bin ich mir da nicht so sicher. Woher kommen dann deine ständigen Zweifel? Zeig es ihr endlich und damit meine ich nicht das, was ihr hinter verschlossenen Türen macht.”
So sehr er sich auch bemühte konnte Tim nicht verhindern, wie eine vertraute und ebenso verhasste Wärme sich seiner Wangen bemächtigte. In einem fluchtartigen Impuls, versuchte er sich an ihr vorbeizudrängen.
“Wo möchtest du hin?”
“Ich muss noch lernen!” Tim hastete den Flur entlang in sein Zimmer, während die Stimme ihm nachklang.
“Gut, ich rufe dich zum Abendessen.”
Ein flüchtiges Nicken zurück, während die Tür hinter ihm ins Schloss glitt. Das Seufzen, welches über seine Lippen kam, sollte ihm Erleichterung verschaffen, doch das tat es nicht. Im Gegenteil. Cindy ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. Lustlos betrachtete Tim sein Datenpad und warf sich auf das Bett, während seine Gedanken immer weiter um das Mädchen kreisten. Was hatte er sich da nur wieder eingehandelt. Die zahllosen Erinnerungsfetzen in seinem Kopf kristallisierten sich zu einem weiteren Bild. Sein Besuch im Lager, als er Yuki die Fotos der Landung überreichte. Dabei hatte sie ihn das erste Mal geküsst und sollte Cindy je davon erfahren, würde sie garantiert versuchen, ihn umzubringen. Der Gedanke, was sie wohlmöglich alles mit ihm anstellen würde, hatte etwas Genüssliches und so stahl sich trotz aller Anspannung ein Lächeln auf sein Gesicht. Schon weitaus entspannter griff Tim nach dem Pad an seiner Seite und machte sich an die Arbeit. Es gab noch viel zu erledigen und diesmal würde er sich von niemand stören lassen.

Bruce wartete geduldig, bis der Erkundungstrupp aus dem Halbdunkel der Mine wieder ins Freie trat. Überall lagen die Kadaver getöteter Wölfe und der Geruch verbrannten Fleisches hing wie ein dicker penetranter Odem in der Luft und machte ihnen das Atmen schwer. Nils, ein hagerer Kerl mit einem ebenso eingefallen wirkenden Gesicht, baute sich zum Rapport auf. “Erledigt Sir! In den Stollen ist nichts mehr, was den Arbeitern gefährlich werden könnte.”
“Gut gemacht. Geben Sie das Signal zum Abbruch der Mission. Sieht so aus, als ob wir doch noch vor dem Abendessen … .” Etwas im Antlitz seines Gegenübers verunsicherte Bruce und ließ ihn innehalten. Ein tiefes irgendwie bösartig klingendes Knurren drängte ihn dazu, sich umzudrehen. Nils machte eine kaum merkliche Geste, sich nicht zu bewegen und blickte beinahe panisch auf etwas, dass sich hinter Bruce Schulter befinden musste. Erneut erklang das knurrende Geräusch, diesmal allerdings so nahe, das sich kleine Schweißperlen auf seiner Stirn zu sammeln begangen. Ohne die unausgesprochene Warnung zu beachten, warf er sich zu Boden. Gerade noch rechtzeitig. Bruce spürte den Luftzug dicht an seinem Hals, als etwas vorbei wischte und ein gewaltiger Schatten sich auf alles vor ihm legte. Schreie, die in ein Röcheln übergingen. Den Gesetzen der Schwerkraft folgend, löste sich Nils Kopf an der Stelle, wo Sekundenbruchteile zuvor messerscharfe Krallen die Verbindung zum Körper gelöst hatten und fiel herunter. Sein Torso verharrte noch für einen kaum merklichen Augenblick, als müsse er erst realisieren, was soeben geschehen war, bis auch er vor Bruce auf den steinigen Untergrund schlug. Blut spritze in gewaltigen Strahlen aus der hässlichen Wunde hervor. Doch das war es nicht, was den kräftigen kampferprobten Mann zur Untätigkeit verdammte.
Vor Entsetzen wie gelähmt, starrte Bruce auf die schrecklichste Bestie, welche seine Augen je in ihrem Leben erblickt hatten … .

Ende


@Copyright 2015 Eichhörnchen
« Last Edit: November 01, 2015, 01:18:08 pm by Eichhörnchen »
kxetse sì mikyun kop plltxe


Offline Neytiri2000

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 9 “Freundinnen oder Rivalinnen”
« Reply #1 on: October 31, 2015, 09:15:54 am »
Kalkxí  ma Eichhörnchen,

hab gerade deine Fortsetzung durchgelesen.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, aber ...

Im Grunde fehlen hier die Bilder..   :o

Damit meine ich das es sehr an einen Manga erinnert.  ;D  :P
[das soll jetzt natürlich nix schlechtes sein] ;)

Die Story:

Der Schreibstil:

Ich weis zwar nicht wie du das machst Eichhörnchen.
Aber es kommt echt so rüber als würdest du einen Film ( oder wie oben schon genannt ) einen Manga detailliert in Textform Umwandeln.

Du beachtest einfach alles was in der Geschichte vor sich geht, sei es:
- die auf jeden einzelnen Charakter abgestimmten und zur Situation passenden Dialoge
- die Mimik und Gestik
- die nahezu Realistische Welt im Hintergrund

Es passt einfach alles perfekt zueinander und bietet ein Genuss ohne gleichen.  :-[

Bis auf Miene statt Mine sind mir keine Rechtschreibefehler oä. aufgefallen
(Siehe 1. Satz vom Letzten Abschnitt)


Mein Fazit:

Kann man scho mal Lesen


Neee, Spaß  ;D
(bitte nich hauen  :-X)

In allen Punkten super gemacht und großes Lob das nix auf der Strecke geblieben ist   :D

Bin auf jedenfall sehr gespannt wie es da weiter gehen wird  ;)

Ich hoffe das dir meine Bewertung gefallen hat Eichhörnchen und wenn es fragen gibt bin ich jederzeit offen sie dir zu beantworten  :-*

Mfg Neytiri2000

Ps. ich vergesse natürlich nicht deine Nüsse, damit du auch gut über den Winter kommst  ;D
Zitate:

Jake Sully: Ich möchte kein Mitleid, wenn du Fair behandelt werden willst, bist du auf dem Falschen Planeten.

Offline Eichhörnchen

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 9 “Freundinnen oder Rivalinnen”
« Reply #2 on: November 01, 2015, 04:53:24 am »
Hallo Michael


Danke für die sehr ausführliche Bewertung. :)
Du hast es gerade mit Mangas, nicht wahr? Keine Ahnung wie man die als Vergleich heranziehen kann. Vielleicht sollte ich mal meine Signatur bearbeiten. Amatsukaze kann ganz schön ablenken beim lesen. Nur Spaß! ;D

Ich lese die Dinger nicht, also kann ich auch nichts dazu sagen. Allerdings habe ich auch nie Comics gemocht. Finde die irgendwie bescheuert. Die Texte erinnern immer an schreiben mit angezogener Handbremse.

Upsi ein böser Rechtschreibfehler. Aber dafür habe ich ja euch zum durchsehen. Echt, ich sehe das nicht. Da kann ich noch so oft draufschauen, aber irgendetwas entgeht der Aufmerksamkeit immer. :D

Quote
Du beachtest einfach alles was in der Geschichte vor sich geht, sei es:
- die auf jeden einzelnen Charakter abgestimmten und zur Situation passenden Dialoge
- die Mimik und Gestik
- die nahezu Realistische Welt im Hintergrund

Naja die Welt ist ja keine Vitrine wo du beim lesen reinschaust. Mein Ziel ist es das der Leser alles um sich herum vergisst und direkt eintauscht. Klappt wohl nach einigen Anlaufschwierigkeiten mittlerweile recht gut, wie ich sehe.

Quote
[Das Ende verspricht, das es defintiv weiter gehen wird. Schon deshalb, weil wieder viele Fragen offen stehen.]

Sicher geht es weiter. Ich sage schon wenn es fertig ist. Allerdings fürchte ich, dass es ebenso lange dauern wird wie das warten auf Avatar 2.


Viele Grüße,


Robert
kxetse sì mikyun kop plltxe


Offline Ricardo

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Re: Die Legende von Yuki - Episode 9 “Freundinnen oder Rivalinnen”
« Reply #3 on: January 04, 2016, 10:31:21 am »
Jetzt auch meine Bewertung hierfür.

Anfangs war ich immer der Meinung, die Legende von Yuki würde nur ein kurzes Intermezzo sein.
Doch nun 9 Teile und kein Ende in Sicht widersprechen dem deutlich.
Anders als bei Fawn, bei der sich die Handlung gestalten lässt wie Blätter im Wind wehen und es auch Auskopplungen gab, scheint mir hier eine feste Struktur von Anfang bis Ende bereits geplant zu sein.
Zumindest grob.

Die spezifische Bewertung packe ich mal in einen Spoiler:

Da mittlerweile Schnee liegt, habe ich mich mit den Nüssen auch beeilt.

Sicher geht es weiter. Ich sage schon wenn es fertig ist. Allerdings fürchte ich, dass es ebenso lange dauern wird wie das warten auf Avatar 2.

 :'(

 

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