Author Topic: Omatikaya: Der Anfang  (Read 1102 times)

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Offline Ningey

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Omatikaya: Der Anfang
« on: February 21, 2012, 11:42:34 am »
Waldgebiet nördlich des Kelutral der Omatikaya
Aktuelles Datum: 09.10.2161, 15:19
Wetter: Sonnig, Wind: E mit 12 km/h

„Dort unten muß es sein,“ sagte einer der Jäger, ein noch recht junger Na'vi, und deutete auf eine Lichtung, die sich rechts von ihnen auftat. Gleich darauf ließ er seinen Ikran eine enge Kurve fliegen.
Auf den ersten Blick war hier nichts Ungewöhnliches zu erkennen – der Wald erstreckte sich sehr weit in alle Richtungen um die Lichtung herum, und ab und an war der eine oder andere Kelutral zu sehen, der jedoch höchstwahrscheinlich unbewohnt war. Überhaupt war dies eine abgelegene Gegend, die bisher kaum ein Na'vi besucht hatte. Dementsprechend wenig war über dieses Gebiet bekannt, und nach dem Kenntnisstand der drei Jäger zu urteilen, erhob kein Clan Anspruch darauf.
Einziges Merkmal, das herausstach, war die Felsnadel, die beinahe im Zentrum empor ragte. Aber auch hier war nichts Ungewöhnliches zu erkennen, wenn man einmal von einem Detail absah...
Ein Blitzen am Fuß der Felsnadel zog die Aufmerksamkeit des Jägers auf sich.

Seine beiden Begleiter, ebenfalls recht junge Na'vi, nickten sich zu und hängten sich an den abschwenkenden Ikran. Sie hatten das Blitzen ebenfalls bemerkt.
Also gab es hier irgendetwas, was die Information, die Peyral wenige Tage zuvor zum Kelutral gebracht hatte, bestätigte. Nur was es genau war, vermochte niemand zu sagen, aber es war definitiv nicht natürlichen Ursprungs gewesen. Man könnte glatt meinen, irgendwelche Himmelsmenschen hatten hier ebenfalls ihr Unwesen getrieben. Doch was sie hier gewollt haben mochten, war nach wie vor ein Rätsel. Aber vielleicht fanden sie ja irgendetwas heraus, wenn sie diesen Ort genauer inspizierten...

Einige Minuten später landeten die drei Ikran am Fuße der Felsnadel, von dem Blitzen keine Spur.
„Eigenartig,“ sagte einer der Jäger, offenbar derjenige, der die Gruppe anführte, „jetzt ist es weg. Aber irgendetwas muß hier doch sein! So ein Lichtblitz entsteht ja nicht für nichts und wieder nichts!“
„Vielleicht nur Einbildung,“ mutmaßte einer der anderen beiden Jäger. „Möglicherweise haben deine Augen dir einen Streich gespielt.“
„Das glaube ich weniger, Vaylfaw,“ sagte der Angesprochene. „Erinnere dich bitte daran, wovon Peyral berichtet hat.“
Vaylfaw brummelte etwas vor sich hin und schien nicht sonderlich überzeugt.
„Zumal hier noch irgendetwas anderes sein muß,“ fuhr der Sprecher fort.
„Was soll das denn gewesen sein, Araw?“
„Als Peyral sich hier umsehen wollte, war ihr Ikran merkwürdigerweise sehr aufgeregt,“ erwiderte dieser. „Sie war noch der Meinung, als hätte sie jemanden weggehen sehen.“
Sawtute,“ wollte der Dritte im Bunde wissen.
Kehe, eher Na'vi.“
Araw wunderte sich. „Komisch. Wer könnte das bloß sein?“
„Nach dem zu urteilen, was Peyral dem Olo'eyktan berichtet hatte, zumindest kein Omatikaya.“
Vaylfaw verzog das Gesicht. „Das gefällt mir nicht! Wir sollten daher vorsichtig sein!“
Dies hatte ein allgemeines Nicken zur Folge.

„Ich wünschte nur, Tsu'tey wäre hier,“ grummelte Vaylfaw, nachdem sie die Felsnadel einmal umrundet hatten, ohne daß ihnen dabei etwas Ungewöhnliches aufgefallen wäre. „Er hätte und möglicherweise mehr sagen können.“
„Der ist im Auftrag des Olo'eyktan zusammen mit seinem Bruder auf dem Weg zur Iknimaya,“ sagte der Dritte im Bunde. „Anscheinend sollen die Beiden dort ebenfalls irgendwelche Hinterlassenschaften der sawtute untersuchen.“
„Was auch immer das sein mag, was wir hier suchen,“ grummelte Araw. „Also gut, fangen wir an! Ich habe keine Lust, mit leeren Händen nach Hause zurückzukehren!“


"Sawtute ke tsun nivume - fo ke kerame!"
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Offline Ikxeru

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Re: Omatikaya: Der Anfang
« Reply #1 on: March 16, 2012, 08:48:40 am »
Sngìtxa steht am Waldrand und schaut über eine Lichtung in das sich ihm eröffnende Tal. Sein Blick wandert über die hügelige Landschaft und er atmet schwer. Er schaut zu Boden, seine Ohren und sein Schwanz sprechen eine deutliche Sprache. Er hat Fragen. Fragen die ihm Eywa nicht beantworten kann. Fragen, nach dem Anfang, dem Ende, dem ewigen Kreislauf auf Pandora.
"Ich muss Klarheit gewinnen, denkt er sich und ruft seinen Ikran. Tunatxep landet direkt bei ihm am Boden, doch auch sein treuer Gefährte kann ihn nicht aufmuntern. "Ist gut, ma Tunatxep" flüstert er zu ihm und streichelt ihm über den Kopf. Tunatxep starrt ihn an, als würde er seine Traurigkeit spüren. "Ist gut mein Freund." wiederholt er. Sein Blick wandert ziellos zwischen den Hügeln, Tunatxep und dem Flüsschen im Tal hin und her.

Sngìtxa ist nachdenklich-traurig, ja melancholisch und fragt sich: "Werde ich das Richtige tun?" Es ist einer der Momente, an dem er sich nichts sehnlicher wünscht, als noch einmal mit seinem im Kampf gegen die RDA getöteten Muntxatan verbunden zu sein. Er ist so unendlich einsam.

Sngìtxa hatte es nicht leicht. Er war anders, als die meisten Na'vi. Alle liebten ihn, doch keiner liebte IHN. Bis er Txokan fand. Doch nun war Txokan tot. "Pelun?" schreit er. Tunatxep quittiert seinen Schrei, indem er laut und spitz zurückschreit... Durch den Ikranschrei wird Sngìtxa aus seiner nach innen gerichteten Stimmung gerissen und versucht, seinen aufgeregten, treuen Gefährten zu beruhigen, indem er flüstert: "Fra'u tam, ma tsmukan. Nìrangal fra'u tirvam krro." (Irgendwann wird alles gut) - Er drückt es als unerfüllbaren Wunsch aus, weil er sich selbst nicht sicher ist und sein kann.

Er atmet schwer und er denkt: "Was kann ich ...". In diesem Moment sah er ein Blitzen am Ende des Tales. Instiktiv zuckt er zusammen und denkt an das gefährlichste Tier Pandoras. Eines, das ihm wärend einer Begegnung fast das Leben gekostet hatte. Die Medusa. Er denkt: "Eine Medusa. Hier? Das kann nicht sein." und er beschließt, sich den Ort des ungewöhnlichen Blitzes einmal aus der Nähe anzusehen.

"Ma Tsmukan", sagt er mit fester Stimme zu Tunatxep, "Wir werden nachsehen, was dort los ist.". Er schwingt sich auf den Rücken des Ikrans und stellt Tsaheylu her. Die Pupillen des Ikrans reißen auf und die beiden verschmelzen im Geiste zu einem Bewußtsein. "Flieg ab, in Richtung Horizont. Dort, wo der Blitz herkam...". Mehr braucht er nicht zu denken und schon steigen die beiden auf Richtung Himmel und fliegen in die Richtung, in der der Blitz zu sehen war...
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Krro tsayun oe 'ivefu nìftxavang nìmun.
Krro oeri txe'lan tìsraw ke sasyi nulkrr ulte tsun oe rivun tìme'emit nìmun.
Krro fra'u lasyatem.
Krro a lu pxiye'rìn, pxiswaway, pxiset, set.
Krro lu krrpe? Ke omum nìno, tì'eyngmungwrr a'aw a lu oer.
Krro layu...

Offline Tsu'tey

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Re: Omatikaya: Der Anfang
« Reply #2 on: March 16, 2012, 01:00:39 pm »
Tzu’natxu flog zusammen mit seinem Bruder in Richtung, der Treppe zum Himmel in der Menschensprache auch Iknimaya genannt. Doch dieses Wort wollte er nicht mehr unbedingt in seinen Mund nehmen, er hatte sich nach dem großen Krieg geschworen nie wieder in der Sprache der Sawtute zu sprechen. So richtig wollte er noch nicht an den Frieden glauben, den sie jetzt schon so viele Monde hatten, immerhin hatte er den Krieg miterlebt und wusste zu was die Sawtute in der Lage waren. Sein Gefühl sagte ihm das es weiter gehen würde, es konnte beim nächsten Sonnenumlauf passieren aber oder erst in entfernter Zukunft wer konnte das schon wissen. Immer noch kam ihm in den Sinn, und der Jäger musste dran denken und das sogut wie jeden Tag! Er war sehr froh darum gewesen, das er damals seinen Bruder retten konnte sonst wäre heute nur noch sein Ikran Ta’kri übrig, und wäre jetzt völlig alleine. Seit dem großen Krieg hatte sich viel verändert, jeder wurde wachsamer, jeder Na’vi wurde anders, jeder trug Spuren davon egal wer es war jeder hatte jemand verloren. Obwohl es nun schon so lange her war, schwiegen viele immer noch über ihre Trauer und hatten es noch nicht ganz verarbeitet jedenfalls war dies der Eindruck den Tzu’natxu hatte. Zwar hatten sie ein neues großes Zuhause in einem anderen Kelutral gefunden, doch auch dieser konnte bis heute nicht den Schmerz Ausmärzen über das was passiert war. Immer und immer wieder blickte der Jäger zu seinem Bruder herüber, und versicherte sich das alles in Ordnung war er war angeschlagen von dem was die Sawtute ihm angetan hatten. Doch er konnte sich entspannen es war alles in Ordnung, er musste sich keine Sorgen mehr machen und sie konnten ihre Reise ohne Probleme fortsetzten. Der Jäger merkte wie der Wind unter den Flügeln, seines treuen Begleiters Ta’kri vorbeizog es war jedes Mal aufs Neue eine spannende Sache zu fliegen, obwohl es zu seinem täglichen Rhythmus gehörte, freue er sich auf jeden Gedanken den er mit Ta’kri austauschen konnte.

Es war egal gewesen wie groß oder auch wie klein, diese Gedanken waren es war das gemeinschaftliche wichtig. Zwar verstand Ta’kri nicht wirklich, was Tzu’natxu ihm oft erzählte doch er merkte an der Gefühlslage das es etwas erfreuliches sein musste. Er zeigte es ihm durch einen lauten Schrei, den er ausstieß und ihm zu verstehen gab das er sich ebenso freute. Es dauerte nicht mehr lange bis sie die Treppe zum Himmel erreichen würden, mit dem Ikran ging dies sehr schnell doch noch gut in Erinnerung war Tzu’natxu wie er damals hatte dort hochklettern müssen. Es war das anstrengendste und gefährlichste, was er bis dahin getan hatte doch er bereute keinen Schweißtropfen den er vergossen hatte! Mit einem drehen schaute er herüber zu seinem Bruder, und deute ihm mit dem Finger das dort drüben die Treppe zum Himmel sei und man schon die fliegenden Felsen sehen konnte. Er rief zu ihm herüber und hoffte dass er ihn auch, mit dem Flug Wind verstehen würde doch sie flogen recht eng zusammen was diesen Gedanken eigentlich überflüssig machte.

Sieh dort hinten Die Treppe zum Himmel wir haben es fast geschafft, wir haben die Strecke schnell gemeistert und sie ohne Zwischenfälle zurück gelegt! Ich bin schon sehr gespannt was der Olo’Eyktan, sich erhofft dort zu finden ich kann mich nicht erinnern das die Sawtute hier etwas gebaut hatten, dieses Gebiet war ihnen bestimmt zu hoch und auch zu gefährlich gewesen

Ich bleibe in Erinnerung. Ich habe mit Toruk Makto gekämpft. Und wir waren Brüder. Und er war mein letzter Schatten.

Offline Neyakaw

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Re: Omatikaya: Der Anfang
« Reply #3 on: March 16, 2012, 06:23:31 pm »
Wieder der selbe Traum,‭ ‬schreiende Na´Vi,‭ ‬der Geruch von brennenden Pflanzen,‭ ‬Tieren,‭ ‬der Gestank von Öl,‭ ‬verschmortem Plastik,‭ ‬und Eisen,‭ ‬alles ist durchtränkt von dem Bild von feuer,‭ ‬rauch und lichtblitzen aus den Waffen der Sawtute,‭ ‬laute fliegende Dinge die den Himmel bevölkern wie die Na´Vi mit ihren Ikranen,‭ ‬gerufene Befehle,‭ ‬herabstürzende Ikran und Na´Vi, getroffen von den Donnerstöcken der Sawtute,‭ ‬der Geruch von Blut lag in der Luft und es ist als würde der ganze Planet schreien.
Unruhig wälzt sie sich im Schlaf hin und her,‭ ‬gefangen in ihren Alpträumen,‭ ‬erst als sie ihre eigene Verwundung noch einmal durchlebte,‭ ‬schreckte sie schweißgebadet auf und blickte sich schnell atmend um,‭ ‬der Kelutral lag in der nächtlichen Stille,‭ ‬es dauerte mehrere Sekunden ehe sie sich bewusst wurde das es nur ein Traum war der sie wieder daran erinnerte was in ihrer Vergangenheit geschah,‭ ‬sie lies sich in ihre Matte zurück sinken und starrte nach oben in dem Versuch ihren Atem und ihren Herzschlag zu beruhigen.
Ihre Muskeln schmerzten als hätte sie einen langen lauf hinter sich,‭ ‬wie so oft wenn sie diesen Traum hatte fragte sie sich wie lange er sie noch quälen würde.‭
Wie lange dieser Schmerz ihr noch den Atem nehmen würde,‭ ‬erschöpfter als zu dem Zeitpunkt an dem sie sich schlafen legte erhob sie sich mit einer geschmeidigen Bewegung aus ihrem Nivi und folgte der Spirale nach unten,‭ ‬es roch noch immer nach frischem Holz,‭ ‬denn lange nannten die Omatikaya diesen Kelutral noch nicht ihr Zuhause,‭ ‬ihr altes Heim das sie über Generationen beschützt hatte,‭ ‬ihnen Sicherheit und Zuflucht gab war vernichtet worden,‭ ‬lag in seinem Grab aus Erinnerungen,‭ ‬Asche und einer tristen Umgebung,‭ ‬sie hatte Probleme sich hier einzuleben wie auch die anderen die hier lebten.‭ ‬Jedoch versuchte niemand den Schmerz zu zeigen und es wurde sich bemüht ein neues Leben zu führen,‭ ‬aber auch die Führung unter Jake und Neytiri war jung und von Schmerz belastet,‭ ‬sie wusste nicht ob wirklich immer zum Wohle des Volkes entschieden wurde aber es war nicht ihr recht das anzuzweifeln,‭ ‬zumindest nicht laut.
Leise schlich sie durch den Kelutral zum Ausgang,‭ ‬sie wollte jetzt nur noch ein Bad nehmen,‭ ‬damit sie sich etwas besser fühlte,‭ ‬danach würde sie zu ihrem Ikran gehen und mit ihm einen Ausflug machen,‭ ‬trotz der Tatsache das es Nacht war,‭ ‬sie musste weg um einen klaren Kopf zu bekommen und sie hatte sich im freien Wald schon immer sicherer gefühlt,‭ ‬auch in ihren Gedanken wusste sie schon wo sie hinfliegen würde,‭ ‬ihrem Ikran würde das Ziel sicher nicht gefallen aber ihr war einfach danach,‭ ‬sie hielt nichts davon die Vergangenheit zu verdrängen,‭ ‬denn das führte dazu das es vergessen wurde und vergessen wollte sie nicht.‭ ‬
Sie wollte auf die Eventualität das es nur ein kurzer Frieden sein könnte vorbereitet sein,‭ ‬unzählige Mondläufe hatte sich nichts mehr ereignet,‭ ‬aber einige Menschen waren noch da und das war immer ein Grund zweifel zu haben,‭ ‬denn man wusste nie ob nicht wieder jemand zu einem Verräter werden würde weil ihnen etwas geboten wurde was sie nicht ablehnen konnten,‭ ‬sie verstand das Denken der Menschen nicht und würde es vermutlich auch nie vollends tun,‭ ‬aber das spielte keine Rolle,‭ ‬wichtig war für sie das sie den Menschen nicht vertraute.‭ ‬
Sie hatte sich von Jake die Sprache der Menschen beibringen lassen,‭ ‬denn kurz nach dem Sieg war sie mit einigen anderen in der alten Siedlung der Menschen gewesen um dort die letzten Flüchtlinge ausfindig zu machen und darauf zu achten das Eywa nicht weiter ausgebeutet wurde,‭ ‬dabei lies sich der Kontakt mit den Menschen die zurück gelassen worden waren nicht vermeiden.‭
Nur Norm einer der Menschen die zurück geblieben waren vertraute sie soweit das sie ihn nicht am liebsten ihren Dolch in den Körper rammte,‭ ‬doch da endete ihr Vertrauen dann auch schon wieder.
Zuviel hatten diese Wesen ihr und ihrem Volk angetan,‭ ‬schreckliche Dinge mussten sie erleben nur wegen der Gier dieser kleinen blassen wesen die sich in Metall versteckten und ihre Gesichter hinter spiegelnden scheiben verbargen,‭ ‬sie schnaubte abfällig als sie endlich den kleinen Flusslauf erreichte den sie gesucht hatte,‭ ‬ohne zu überlege sprang sie hinein und tauchte solange wie die Luft in ihren Lungen es zuließen.
Das Wasser half ihr dabei sich zu beruhigen,‭ ‬sie fühlte die Strömung des Flusses wie er ihre Haut reinigte,‭ ‬das leuchten der Pflanzen auf dem Grund halfen ihr sich zu Orientieren,‭ ‬und für einen Moment konnte sie alles anderer um sich herum vergessen,‭ ‬sie genoss jeden Zug den sie machte,‭ ‬tauchte nur ab und an auf um Luft zu holen eh sie ihren Weg fortsetzte,‭ ‬erst als sie der Meinung war das sie sich genug verausgabt hatte schwamm sie zum Ufer,‭ ‬zog sich dort an Land und lies sich elegant auf dem weichen Boden nieder,‭ ‬sie war außer Atem aber sie fühlte sich gut wie selten in den letzten Jahren.‭ ‬Ihr Ikran kreiste über den Fluss und sie war überrascht sie hier zu sehen,‭ ‬vermutlich konnte sie genauso wenig Ruhe finden oder sie hatte ihre Unruhe gespürt,‭ ‬sie erhob sich und rief sie mit dem typischen laut zu sich.
Tirea drehte noch ein zwei Runden eh sie kreischend und mit den Flügeln schlagend bei ihr landete,‭ ‬sie hatte nur dummerweise kein Stück Fleisch bei sich das sie Tirea hätte geben können,‭ ‬aber das verstand ihre Gefährtin sicherlich,‭ ‬sie würde sie im Kelutral dafür entschädigen,‭ ‬sie hob eine Hand um dem Tier über den Kopf zu fahren.

‭„‬Kaltxí Tirea kannst du auch nicht schlafen‭? ‬Ich auch nicht,‭ ‬was hälst du von einem kleinen Ausflug in unsere Vergangenheit‭?“


Sie neigte den Kopf etwas um ihren Zopf besser greifen zu können und verband sich dann mit ihrer Begleiterin,‭ ‬die Gefühle in beiden schienen in einem wirbel aus Farben zu ertrinken und sie spürte jeden einzelnen Muskel ihres Ikrans und die Erregung die auch sie vom ruhen abhielt,‭ ‬sie hatten den Krieg bestehen müssen kurz nachdem sie sich gefunden hatten,‭ ‬aber er hatte sie um so enger zusammen wachsen lassen,‭ ‬nun waren sie das perfekte Team und so war es nicht schwer als sie sie auf Tirea´s rücken schwang sie von dem Ziel zu überzeugen.
Mit kräftigen Flügelschlägen erhob sie sich in Nacht und flog in Richtung ihrer alten Heimat,‭ ‬viele mieden diesen Ort um diese zeit zu vergessen,‭ ‬aber das konnte sie nicht,‭ ‬einige sagten sie füge sich absichtlich den Schmerz zu,‭ ‬doch das wahr nur die halbe Wahrheit,‭ ‬sie wollte sehen ob die Wunde die Eywa zugefügt wurde heilte,‭ ‬erst dann wäre sie davon überzeugt das auch ihre eigenen Wunden tief in ihrer Seele heilen konnten.

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Offline Ningey

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Re: Omatikaya: Der Anfang
« Reply #4 on: March 26, 2012, 06:52:48 am »
Iknimaya, Vayaha-Region
Aktuelles Datum: 09.10.2161, 15:00 Uhr
Wetter: Leicht bewölkt, Wind: windstill

„Dort unten!“ Tsu'teys Ausruf ließ dessen Bruder zu ihm hinüberschauen. „Da ist etwas!“
Tsu'natxu nickte. Auch ihm war dieser eigenartige Sockel aufgefallen, der zwischen einigen der Felsen, die die ayRam aLusìng, die die Himmelsmenschen als Halleluja-Berge bezeichneten, stand. Nur was auch immer auf ihm gestanden haben mochte, war offenbar verschwunden. Einzig der Sockel zeugte noch davon, daß die sìkawng ausgerechnet hier, in einem der Zugangsbereiche zur Iknimaya, ihr Unwesen getrieben hatten.
Doch nun waren hier wieder Na'vi zu sehen, die die Neuankömmlinge mit der typischen Geste – die linke Hand an die Stirn gehoben, was ‚Ich Sehe euch‘ bedeutete – grüßten.
Tsu'tey erwiderte den Gruß und schaute zu seinem Bruder hinüber und sagte: „Hier scheint nichts mehr zu sein. Aber irgendwo muß doch noch irgendetwas zu finden sein! Jakesully hätte uns sicherlich nicht für nichts und wieder nichts in diese Region geschickt.“ Anschließend ließ er seinen Blick schweifen.

„Dort drüben,“ rief Tsu'natxu unvermittelt. „Der große Turm, das muß es sein!“
Tsu'tey kniff die Augen zusammen und schaute in die Richtung, in die sein Bruder deutete. In der Tat! Dort stand ein zwar nicht sehr hoher, dafür aber umso breiterer, nach oben ausladender Turm zu sehen.
Auf einen ungehörtes Kommando hin schwenkte Atan, Tsu'teys Ikran, in die Richtung, dicht gefolgt von dem seines Bruders.

~~~++~~~

Kurze Zeit später landeten die beiden Ikran am Fuß des verlassenen Gebäudekomplexes, der auf einem Felsen in der Nähe des Vayaha stand und einen guten Blick über die Ebene unterhalb der Iknimaya bot. Diese Station war, wie der Olo'eyktan richtig gesagt hatte, verlassen.
Kein Himmelsmensch war hier zu sehen. Zudem hatte die Natur bereits damit begonnen, diesen Ort Stück für Stück zurückzuerobern. Zwar mochte die Vegetation noch nicht an die Gebäude herangekommen sein, aber es war nur noch eine Frage der Zeit, dann wären auch sie von Pflanzen überwuchert.
Langsam umrundete Tsu'tey mit seinem Bruder die Station, und auf der Rückseite der Station, die vom Vayaha fort zeigte, kamen sie auf eine Luftschleuse zu, etwas, das Tsu'tey von seinen wenigen Besuchen in Hell's Gate wiedererkannte.

Etwas abseits, aus dem nahen Wald heraus, beobachtete eine andere blauhäutige Gestalt die beiden Na'vi, die sich kurz darauf an einer der Türen zu schaffen machten...
« Last Edit: March 26, 2012, 08:38:21 am by Ningey »


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Offline Neyakaw

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Re: Omatikaya: Der Anfang
« Reply #5 on: March 28, 2012, 07:15:44 am »
Unbewusst hatte sie den Kurs geändert und flog anstatt zu der Grabstätte so vieler Na´Vi Richtung halleluja berge,‭ ‬erst als sie schon dort waren bemerkte sie das ihre Gedanken sie hierher gebracht hatten,‭ ‬warum das wusste sie nicht und hätte auch bei einem fragen nicht erklären können,‭ ‬Tatsache war das sie nun hier war und das es etwas gab das ihre Aufmerksamkeit auf sich zog,‭ ‬in einiger Entfernung sah sie zwei andere Ikran die sich auf etwas zubewegten,‭ ‬sie waren so sehr mit dem anderen beschäftigt das sie nicht bemerkt wurde,‭ ‬sie ging tiefer um zwischen den hohen Bäumen zu verschwinden eh sich ihr Vorteil in Luft auflöste und sie bemerkt werden würde,‭ ‬sie dirigierte ihren Ikran auf den Waldboden und sprang ab,‭ ‬klopfte dem Tier auf den Hals und gab über das band den Befehl das sie sich in der Nähe aufhalten sollte,‭ ‬nur für den Fall das sie Hilfe brauchen würde,‭ ‬sie hörte in einiger Entfernung die Geräusche der anderen und eilte lautlos in die Richtung aus der die Geräusche kamen,‭ ‬verborgen in den Sträuchern des Waldes blieb sie wo sie war um zu beobachten was dort vor sich ging,‭ ‬sie erkannte Tsu´tey und seinen Bruder die ein sonderbares Gebäude der Himmelsmenschen umrundeten,‭ ‬was suchten sie denn hier‭? ‬Und wieso waren sie allein‭? ‬Sie legte fragend den Kopf schief und folgte ihnen in geduckter Haltung und so das der Wald sie verborgen hielt und sah wie sie sich an einer verschlossenen Öffnung zu schaffen machten,‭ ‬sie wollten doch nicht etwa ins Innere dieses dieses Dinges‭? ‬Was wenn es sie fraß‭? ‬Sie kannte solche Dinge aus Hells-Gate wie die Menschen es nannten aber sie traute diesen grauen kästen damals nicht und heute erst recht nicht.
Mit flinken schritten nährte sie sich den beiden.‭ ‬Um sie von ihrem Vorhaben abzuhalten.

‭„‬Kaltxí ma Tsmùkan Tsu´tey und Tzu´natxu,‭ ‬was tut ihr da‭? ‬Wir sollten keine alten Geister wecken und uns in Gefahr bringen.‭“


Mit diesen Worten deutete sie auf die Türe die sie versuchten zu öffnen,‭ ‬sie war eine derer gewesen die überlebt hatten sie hatte mit Tsu´tey Seite an Seite gekämpft und sie hatte auch viel Respekt vor ihm,‭ ‬doch das hier erlaubte keinen Aufschub,‭ ‬wenn sie dort rein wollten war es ihre Pflicht sich ihnen anzuschließen und sei es nur um ihn zu beschützen auch wenn er das niemals zulassen würde,‭ ‬weswegen sie es niemals wagen würde es so auszusprechen.

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Offline Tsu'tey

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Re: Omatikaya: Der Anfang
« Reply #6 on: March 29, 2012, 12:39:54 pm »
Tzu’natxu beobachte die Umgebung im Sinkflug, in Richtung des Gebietes um den Iknimaya und machte kurz darauf einige komische Dinge aus, die scheinbar von Sawtute Hand stammten! Immer und immer wieder ließ er seinen Blick, von der eigentlichen Aufgabe abweichen und hatte nur noch Augen für die Wilden Ikrane, die hier frei und ohne Reiter herumflogen. Ihre Lebensweise faszinierte den Jäger, immer und immer wieder er musste und konnte sch vorstellen was es für ein Gefühl sein musste. Einfach nur frei zu sein und sein Leben zu leben, ohne sich über etwas anderes groß Gedanken zu machen. Er konnte die unglaublichsten Farben, und Größen ausmachen von sehr groß über mittel, bishin zu recht klein die keinen Reiter würden tragen können. Mit einem Ruf riss ihn sein Bruder aus seinen Gedanken, und deutete nach unten und auch Tzu’natxu schaute nun nach unten. Er erblickte komische Steinblöcke, und in diesen Steinblöcken waren sehr komische Muster und Löcher, hier konnte nur etwas von den Sawtute gestanden haben. Für den Jäger war es sehr erschreckend, den nun wussten sie dass die Sawtute auch hier im Iknimaya einem sozusagen Heiligtum, ihr Unwesen getrieben hatten. So viele Generationen von guten Jägern, waren hier her gekommen und hatten ihren Ikran erwählt und er hatte sie erwählt, auch waren so viele dabei ums Leben gekommen. Für ihn stand es außer Frage das irgendwann, alles was von den Sawtute zeugte hier entfernt erden müsste um nach diesen Schandtaten an den Omatikaya, nicht mehr daran denken zu müssen.

Srane ich habe es auch gesehen, hier waren die Sawtute definitiv am Werk gewesen. Ich bin erschrocken darüber, das sie hier ohne unser Wissen ihr Unwesen getrieben haben genau aus dem Grund wird uns, Jake hier her geschickt haben!

Der Jäger beobachte weiter angespannt, die Umgebung und konzentrierte sich jetzt nur noch auf die Aufgabe des Olo’Eyktans. Sie würden darüber Bericht erstatten müssen, und er wusste das Jake keine Ausreden würde gelten lassen er war Gerecht, aber sehr bestimmend! Aus seinem Auftrag heraus, wusste Tzu’natxu das Jake viel auf die beiden setze er wusste was er tat jedenfalls dachte er sich das. Er zog mit seinem Ikran Ta’kri leicht eine Kurve, um weiter nach Hinterlassenschaften der Sawtute zu suchen auf eine Weise wollte er welche finden, auf der anderen Seite hatte er Angst davor was sie würden finden. Der Jäger rief erschrocken zu seinem Bruder, als er ein weiteres Gebilde der Menschen entdeckte es sah auf die Ferne erschreckend aus. So manches mal hatte er von so etwas gehört, das Brüder dort hinein gingen und nie mehr herauskamen doch das konnte auch alles nur Gerede sein, das würden sie nun selbst ergründen müssen.

Sieh dort hinten ein weiteres komisches Ding der Sawtute, es sieht aus als hätten sie hier vielleicht gewohnt doch genau weiß ich das nicht! Wir sollten sehr vorsichtig sein, um nicht vielleicht in irgendeine Falle zu geraten die uns um unser Leben bringt!

Tzu’natxu zügelte Ta’kri und glitt mit ihm langsam nach unten, auf den Bau der Menschen zu und landete in unmittelbarer Nähe dazu. Auch sein Bruder landete neben ihm, er sah ihn an und wieder erblickte er die unzähligen Narben die ihm die Sawtute zugebracht hatten! Sie würden irgendwann ihre Strafe dafür bekommen, da war sich der Jäger sehr sicher er schwor es sich bei Eywa. Sein Bruder und er fingen an um die Station herumzulaufen, doch nichts bewegte sich oder wenn war es gut versteckt! Alle Eingänge waren verschlossen jedenfalls, schien es so auf dem ersten Blick doch auf den zweiten Blick, war ein wie nannte es Jake noch Fenster kaputt. Man konnte in die Station der Sawtute blicken, es sah wüst aus als wäre alles übereilt verlassen worden. Tzu’natxu bewegte sich weiter um die Station, und war sehr überrascht als er Neyakaw erblickte eine der Kriegerinnen der Omatikaya die den Krieg überlebt hatte. So viele ließen ihr Leben, doch sie hatte das große Glück nicht unter den Opfern zu sein! Sie begrüßte seinen Bruder und ihn er gab postwendend zurück.

Oel ngati kameie ma Neyakaw, wir haben uns lange nicht mehr gesehen, ich hoffe dir geht es gut? Der Olo’Eyktan persönlich hat uns beauftragt, hier nach Spuren der Sawtute zu suchen er hatte scheinbar etwas Genaues vor Augen, doch was es war wollte er uns nicht sagen! Wir haben nun vor in die Station des Himmelsmenschen zu gehen, um für den Olo’Eyktan nach irgendetwas zu suchen was nützlich sein könnte.

Die Kriegerin hatte sie nun versucht daran zu hindern die Station der Sawtute zu betreten, oder jedenfalls hatte sie so etas vor gehabt. Sie schien irgendwie besorgt um die beiden zu sein, die Kriegerin schien nach dem großen Krieg zu viel Angst zu haben das ihnen etwas zustoßen könnte. Doch sein Bruder und Tzu'natxu konnten sich davon nicht aufhalten lassen, sie mussten hier alles nach Hinweisen absuchen möge kommen was wolle. Er nickte seinem Bruder zu und sagte dann in ruhigen Ton zu Neyakaw.

"Ma Neyakaw deine Sorge in allen Ehren, ich danke dir das du dir soviele Gedanken machst. Doch wir werden diesen Schritt wohl tun müssen, um den Olo'Eyktan zufrieden zu stellen alles andere wäre nicht in serinem Sinne. Lass uns zusammen arbeiten dann können wir uns, gegenseitig helfen sollten doch noch Sawtute im Inneren sein. Sie werden nicht gegen uns drei ankommen, doch vielleicht können wir sie auch gefangen nehmen?"
« Last Edit: March 29, 2012, 01:06:47 pm by Tsu'tey »

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Re: Omatikaya: Der Anfang
« Reply #7 on: May 01, 2012, 12:12:50 pm »
Oe ngaru mllte, ma tsmukan,“ sagte Tsu'tey. „Wir müssen unbedingt heruasfinden, was die sawtute hier getrieben hatten. Jakesully will etwas haben, was er hier vermutet, was uns vielleicht Aufschluß darüber gibt, was die hier weiland getrieben haben.“
Dann schaute er Neyakaw an. „Sei versichert, daß ich diesen Ort auch normalerweise nicht aufgesucht hätte. Nur wenn wir mehr herausfinden wollen – und es steht sehr wohl zu befürchten, daß die sawtute ihre Niederlage nicht auf sich sitzen lassen werden – dann brauchen wir die Informationen, die hierin verborgen liegen.“
Neyakaw wirkte immer noch nicht überzeugt und überlegte kurz. „Aber was bringt den Olo'eyktan darauf, daß irgendetwas passieren könnte?“
„Weil er die Himmelsmenschen selbst nur zu gut kennt,“ erklärte Tsu'tey. „Immerhin war er ursprünglich einer von ihnen gewesen, und man sollte das Volk, zu dem man lange Zeit selbst gehört hatte, normalerweise sehr gut kennen. Zudem hat er kürzlich eine Nachricht aus der anderen Station der Himmelsmenschen erhalten, daß die noch irgendetwas anderes vorgehabt haben müssen, und er wüßte gerne, worum es sich dabei handelt.“
„Wonach suchen wir denn überhaupt,“ wollte Neyakaw wissen.
„Nach etwas, das wichtige Informationen enthält. Es ist ein Objekt, das etwa daumennagelgroß und so dünn wie ein Blatt eines Kelutral ist.“
Tsu'natxu ging währenddessen auf und ab. „Ich frage mich nur, wie wir das finden wollen.“
Tsu'tey schaute seinen Bruder ratlos an. „Im Bedarfsfalle müssen wir hier eben alles auf den Kopf und wieder zurück stellen, um das zu finden. Und wenn wir da jetzt hinein gehen, dann seid bloß vorsichtig mit diesem Fenster oder wie das noch heißt! Das Zeug darin ist messerscharf!“


"Sawtute ke tsun nivume - fo ke kerame!"
-- Neytiri te Tskaha Mo'at'ite

"There are two things that are infinite: Human stupidity and the universe. However, I'm not yet sure about the universe."
-- Albert Einstein

"He who gives up freedom for security deserves neither and loses both."
-- Benjamin Franklin

 

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