Author Topic: Das "Na'vi Sprachbuch"  (Read 5226 times)

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Offline AP Nova

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #20 on: January 24, 2011, 02:25:38 pm »
Ma Plumps, da du Na'vi mächtig bist: tsim fìsäfpìlä

Es gibt zwei Hauptgedanken hinter diesem Buch:
-Der persönliche: So frische ich meine Na'vi-Kenntnisse noch einmal auf, die "groben" Sachen kann ich zwar, aber in den kleinsten Feinheiten lasse ich dann doch wieder nach.
-Der allgemeinnützliche: Ein Werk zum Nachschlagen aller Einzelheiten der Sprache wäre doch ganz nützlich, wenn man sich bei einer Sache nicht mehr sicher ist.

Um ehrlich zu sein kenne ich weder Na'vi in a Nutshell, noch Na'vi Kurz und Bündig (die einzige "große" Lernhilfe, die ich verwendet habe, war das Activity Book aus meiner Signatur), die Grammatikübersicht kenne ich genau so wenig, von daher kann ich auch nicht sagen, wo mein Projekt nun einzuordnen ist.
Das Ziel ist auf jeden Fall, ein "allwissendes" Nachschlagewerk für die Sprache zu schaffen und so vorzubeugen, dass Regeln im Laufe der Zeit untergehen, weil sie im Forum nur verstreut anzutreffen sind und irgendwann keiner mehr darauf achtet. Der Sinn ist primär auch nicht, ein Lernbuch bereitzustellen, ich halte es nur einfach, damit es zusätzlich zur Zentralität aller Informationen auch leicht zu verstehen ist, um so mehr Anklang zu finden und gewinnbringender zu sein. Allerdings wäre es denkbar, in Verbindung zu diesem Buch noch ein Lernbuch zu machen, welches Übungen zu den genannten Regeln bietet.

Als Zukunft für das Projekt sehe ich dementsprechend die Komplettierung des Buches sowie eine Übersetzung zumindest nach Englisch, damit die gesamte Community davon profitieren kann.

Nebenbei: Ich habe noch einige Kleinigkeiten geändert und ein paar Feinheiten in der Formatierung standardisiert, wenn da nicht alles passt stört mich das ;D
Für die nächste Version stehen bereits jetzt einige weitere Unterpunkte an, die werden abgearbeitet, bevor ich mich ans Aufarbeiten der alten News mache. Ich schätze die "komplette" Fassung wird zwischen 20 und 50 Seiten umfassen.

Offline Plumps

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #21 on: January 24, 2011, 03:05:14 pm »
Jupp, danke für den Link…

Hm, dann solltest du vielleicht wirklich mal in Na’vi in a Nutshell (oder die Übersetzung Na’vi KuB) schauen … Es klingt ein wenig danach. Nicht, daß es genau das ist, was du im Sinn hast. Ich meine, wäre ja nur zusätzliche Arbeit … das Rad muß ja nicht neu erfunden werden ;)

Offline Eywa'eveng-tìranyu

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #22 on: January 25, 2011, 02:09:41 am »
Ich benutze Version 9.4.1, damit klappt es bei mir. Verwendest du eine ältere Version?

Nein, Version 10.

Offline AP Nova

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #23 on: January 25, 2011, 08:57:55 am »
Benutzt noch jemand anderes diese Version? Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass etwas einer früheren Version in einer späteren nicht mehr klappt.
Klappen alle 3 Dateien nicht oder eventuell nur die letzten beiden? Diese enthalten nämlich Verweise auf andere Textstellen, eventuell ist das der Knackpunkt.

Offline raster

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #24 on: January 25, 2011, 09:26:59 am »
Ich habe Win Xp sp2
Adrobe reader 10.0.0

Funktioniert bei mir einwandfrei mit allen 3 dokumenten.

@ ap nova, Bisher ist das Sprachbuch echt super gemacht.
ayoeng lu aysmuktu mì sirea.

Bisher 3 Kekse bekommen.

Offline Eywa'eveng-tìranyu

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #25 on: January 25, 2011, 09:51:06 am »
Jetzt funktuionierts wieder-ohne dass ich was  geändert hab'  ;D

Offline AP Nova

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #26 on: January 26, 2011, 10:57:45 am »
Interessant, aber manchmal muss man bei den Fehlern der Computer nicht durchblicken und es klappt "wie von selbst" dann plötzlich doch wieder. Hoffen wir, dass es bei dir (und allen anderen) zukünftig so bleibt.

Ich rechne weiterhin damit, spätestens am Wochenende die nächste Version zu veröffentlichen, abhängig davon, wie schnell ich die noch anstehenden Themen bearbeite und ob mir währenddessen noch etwas neues einfällt, das auch noch aufgenommen werden kann.

Offline Eywa'eveng-tìranyu

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #27 on: January 26, 2011, 11:32:47 am »
Ein paar Kleinigkeiten noch:

Vielleicht noch eine Erklärung der trilinearen Glossierung, das sie recht häufig im Forum verwendet wird?
zu 1.2: die Pronomen vielleicht als Tabelle schreiben, da es so etwas unübersichtlich ist (wie in NiaN)
zu 1.4: Ich weiß nicht, ob man den Vokativ als eigenen Fall zählen sollte, er wird ja eigentlich nur mit "ma" gebildet und verändert nichts am Wort selbst
zu 1.6: víelleicht erwähnen, dass aneinanderstoßende E's zusammengezogen werden (me+, pxe+, le-)
zu 1.8: vielleicht noch einmal deutlich erwähnen, dass zwei nebeneinander stehende M's zusammengezogen werden.
zu 2.9: die Möglichkeit beschreiben , ko zu verwenden (muss nicht unbedingt in 2.9 sein, ist ja kein Imperativ, aber da würde es passen)
« Last Edit: January 26, 2011, 11:37:35 am by Eywa'eveng-tìranyu »

Offline AP Nova

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #28 on: January 26, 2011, 12:24:20 pm »
Vielleicht noch eine Erklärung der trilinearen Glossierung, das sie recht häufig im Forum verwendet wird?
Ich werde vorerst bei meiner aktuellen (leicht überarbeiteten) Variante bleiben, da ich die trilineare Glossierung nicht wirklich notwendig finde und bisher nie verwendet habe.

Quote
zu 1.2: die Pronomen vielleicht als Tabelle schreiben, da es so etwas unübersichtlich ist (wie in NiaN)
Wurde im Zuge der Standardisierung des Aufbaus leicht geändert, wird aber erstmal so bleiben, vielleicht ändere ich es in Zukunft noch.

Quote
zu 1.4: Ich weiß nicht, ob man den Vokativ als eigenen Fall zählen sollte, er wird ja eigentlich nur mit "ma" gebildet und verändert nichts am Wort selbst
Ich denke das kann man so lassen, außerdem sagte ich ja, dass man je nach zählweise auf unterschiedlich viele Fälle kommt und soweit ich weiß zählt der Vokativ nicht mehr als zum Beispiel Nominativ, da ein Satz ohne Nominativobjekt, nur mit Vokativobjekt, eigentlich niemanden hat, der handelt. Außerdem werde ich die "-ya" Regelung noch in den Details aufgreifen.

Quote
zu 1.6: víelleicht erwähnen, dass aneinanderstoßende E's zusammengezogen werden (me+, pxe+, le-)
Siehe 2.8, erlaubte Laute. Allerdings werde ich eine Änderung an betreffender Stelle machen.

Quote
zu 1.8: vielleicht noch einmal deutlich erwähnen, dass zwei nebeneinander stehende M's zusammengezogen werden.
Ich denke liest man sich alle Grundregeln durch, stößt man nach der Änderung bei 1.6 schon früher auf die erlaubten Laute, von daher ist das kein Problem mehr.

Quote
zu 2.9: die Möglichkeit beschreiben , ko zu verwenden (muss nicht unbedingt in 2.9 sein, ist ja kein Imperativ, aber da würde es passen)
"ko" kommt später noch dran, zum Imperativ würde ich das nicht mehr zählen.

Offline AP Nova

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #29 on: January 28, 2011, 02:59:24 pm »
Wie bereits "versprochen" gibt es nun die nächste Version, die bereits um zahlreiche Details erweitert wurde. Falls jemand Fehler oder fehlende Sachen findet, bitte bescheid sagen, das Ganze habe ich immer noch nur aus dem Kopf geschrieben, muss dementsprechend nicht vollständig stimmen.

Aktuell kann ich nicht sagen, wann die nächste Version kommt und wie viel Neues darin enthalten sein wird, da jetzt viel Arbeit mit den vergangenen News angesagt ist, die größtenteils die bereits enthaltenen Regeln nennen werden. Falls jemand trotzdem noch Themenvorschläge hat, dürfen die ruhig genannt werden, dann ist das "Buch" schneller vollständig :)

Offline Plumps

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #30 on: January 29, 2011, 03:20:26 am »
Ein paar Anmerkungen (die Zweite):

  • Die Aussage, der Topic könne mit der Adposition teri „gleichgesetzt“ werden, ist m.E. grenzwertig. Das hieße, daß wir auch sagen könnten *oe irayo si ngar teri tì’eyng, was eindeutig nicht korrekt ist.
  • Bei den Adpositionen, die Lenition auslösen, evtl. noch sagen, daß sie auch bei anderen Wörtern als Nomen eintritt. mì sawla na’rìng aber mì na’rìng atsawl oder tsawla na’rìngmì
  • Beschreibung der Ejektive: Ich finde, die Gewichtung ist falsch gelegt. „Wichtig ist es auch, die Luft gewissermaßen anzuhalten und nicht den Trick über eine Art „h“ anzuwenden.“ => falsch, denn ein Ejektiv kann nur mit angehaltener Luft (bzw. dem Verschließen der Glottis) produziert werden
  • Aufzählung: Es gibt die Sonderformen ’awlo, melo und pxelo; alles danach wird über Zahl-a alo/alo a-Zahl gebildet.
  • Bei 2.5 und 2.6 evtl. noch die Kombination nìftxan … na … hinzufügen?
  • 2.9: Fehler im Beispielsatz: fì’upxaret rä’ä fp(iv)e’ por(u)
  • Verneinung: ich glaube, ke sollte immer vor das Verb gesetzt werden, das verneint wird: ke srew mi o.ä. Evtl. auch si-Konstruktionen erwähnen
  • Der ki-Abschnitt: wätx und fnan sind transitive Verben => pol ke wätx lì’fyat ki fnan. Selbst wenn der Topic stünde, entfallen deshalb nicht die Fallendungen an anderen Satzbestandteilen
  • futa: tsun tsive’a fko futa… obwohl ich mir bei dieser Konstruktion nicht sicher bin: nur new und kan können parallel einen Nebensatz mit futa einleiten. Die einzige Möglichkeit herum wäre tsun fko tsive’a, ’uo lolatem. bin mir aber unsicher. Müßte ich (oder du selbst) nochmal im englischen Bereich nachhaken.
  • 2.14: ich habe noch nie die Konstruktion *po poltxe furia… gesehen. Das läuft auf indirekte Rede hinaus. Falls ich das irgendwo übersehen haben sollte, sag mir bitte, wo ich das finden kann.
  • Ebenso *peng futa. Das ist indirekte Rede. Du kannst sagen. Oeru pol peng fì’ut, wobei fì’u „Witz“, „Redewendung“, „Information“ sein kann, aber nicht, was po mir direkt gesagt hat. Wenn du auf etwas zurück greifst wie oeru pol peng fì’ut a lu lesar (was gleichzusetzen wäre mit … peng lesara fì’ut), dann ist das die Wertung des Sprechers und in diesem Falle würde ich fì’ut a nie zusammenziehen.
  • ’eyng: gleiche Sache mit dem Topic. Der Ergativ/Agens fällt deshalb nicht weg. Übrigens ist es üblicher, daß der Topic, wenn er benutzt wird, sehr früh im Satz kommt.
  • tok: „gefährliches Tier“ und „Freund von mir“ brauchen den Ergativ/Agens
  • 2.16: Warum sind nachgestellte Adjektive als Ausnahme in rot? Würde ich schwarz geschrieben voll mitgehen. :)
  • Warum ist tul nìwin a tute nicht direkt zu übersetzen? Ebenso wie tì’eyngit oel tolel a krr ayngaru payeng die ‘Spiegelung’ von ayngaru payeng krr a oel tolel tì’eyngit ist, ist o.g. Satz die Spiegelung von tute a tul nìwin. Aber du hast recht, wenn du die Wort-für-Wort-Übersetzung meinst.
  • 2.19:
    Quote from: Na’viteri, 11 July
    With verbs of motion, ne can be optionally omitted if the destination comes after the verb. So you can say Po zola’u fìtsengne or Po zola’u fìtseng. But *Po fìtseng zola’u is ungrammatical; it has to be Po fìtsengne (or ne fìtseng) zola’u.
    Ich glaube, das bezieht sich wirklich nur auf za’u + ne, weil er von „Ankunftsort“ (destination) spricht. *ta fìtsenge müßte dann eher ftu fìtsenge sein.
  • 2.20: Hm, verstehst du ko als Fragepartikel? Ich habe das eher immer als ein Teil einer Aufforderung verstanden. Tsu’teys makto ko, engl. “let’s ride”, hab ich immer mit „laß uns losreiten“ übersetzt. *grübel*

Ich bin so gründlich, weil ich, genau wie du ja auch, möchte, daß es richtig ist und Leute sich darauf beziehen können. Also nicht als harsche Kritik ansehen, sondern als kritisch hinterfragendes Lektorat ;)

Offline AP Nova

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #31 on: January 29, 2011, 04:52:27 am »
(Sachen, die ich gar nicht kommentiere, ändere ich. Nebenbei wäre es hilfreich, das nächste Mal überall das entsprechende Kapitel anzugeben)

Quote
Beschreibung der Ejektive: Ich finde, die Gewichtung ist falsch gelegt. „Wichtig ist es auch, die Luft gewissermaßen anzuhalten und nicht den Trick über eine Art „h“ anzuwenden.“ => falsch, denn ein Ejektiv kann nur mit angehaltener Luft (bzw. dem Verschließen der Glottis) produziert werden
Die Beschreibung der Ejektive ist nicht ganz so einfach und ich weiß auch nicht wirklich, wie man es besser machen könnte. Hast du einen Vorschlag?

Quote
Verneinung: ich glaube, ke sollte immer vor das Verb gesetzt werden, das verneint wird: ke srew mi o.ä. Evtl. auch si-Konstruktionen erwähnen
Ich denke das gilt nicht immer, zum Beispiel gibt es die "mi" bzw. "ke mi ..." Sätze für "nicht mehr". Aber abgesehen davon dürfte es wirklich fast immer vor dem Verb stehen. (Würde man im Beispielsatz "ke mi srew" durch "mi ke srew" ersetzen, hätte man nicht mehr "tanzt nicht mehr", sondern "tanzt immer noch nicht")

Quote
Der ki-Abschnitt: wätx und fnan sind transitive Verben => pol ke wätx lì’fyat ki fnan. Selbst wenn der Topic stünde, entfallen deshalb nicht die Fallendungen an anderen Satzbestandteilen
Ich denke hier kann man sich wieder streiten, da die genaue Bedeutung des Topics nicht bekannt ist. Aber wieso siehst du noch Notwendigkeit für den Ergativ, wenn "lì'fya" im Topic steht? (Trotzdem ändere ich es entsprechend ab)

Quote
futa: tsun tsive’a fko futa… obwohl ich mir bei dieser Konstruktion nicht sicher bin: nur new und kan können parallel einen Nebensatz mit futa einleiten. Die einzige Möglichkeit herum wäre tsun fko tsive’a, ’uo lolatem. bin mir aber unsicher. Müßte ich (oder du selbst) nochmal im englischen Bereich nachhaken.
Wieso sollte es ein Problem sein? Ich denke da das eigentlich Verb hier "tse'a" ist, welches man ja transitiv verwenden kann, und "tsun" sich lediglich auf das "tse'a" bezieht, sollte das kein Problem sein. "tsun" alleine macht mit "futa" natürlich wenig Sinn bzw. ist intransitiv und somit verboten.

Quote
2.14: ich habe noch nie die Konstruktion *po poltxe furia… gesehen. Das läuft auf indirekte Rede hinaus. Falls ich das irgendwo übersehen haben sollte, sag mir bitte, wo ich das finden kann.
Ich habe bis dahin nirgends erwähnt, ob das nun direkte oder indirekte Rede ist, nur, wie man Bezug auf das Gesprochene herstellt. Trotzdem steht dort nun "machen sich diese Konstruktion teilweise als einziges Mittel, das Gesprochene (direkt) aufzugreifen, zu Nutze, andernfalls kann man es oft nur über Umwege ausdrücken".

Außerdem steht bereits ganz unten: "Der Topicmarker kann nur indirekt ausdrücken, was gesagt wurde und stellt gegebenenfalls auch nur Bezug zu einem Thema her, ohne dass speziell diese Sache gesagt wurde."

Quote
Ebenso *peng futa. Das ist indirekte Rede. Du kannst sagen. Oeru pol peng fì’ut, wobei fì’u „Witz“, „Redewendung“, „Information“ sein kann, aber nicht, was po mir direkt gesagt hat. Wenn du auf etwas zurück greifst wie oeru pol peng fì’ut a lu lesar (was gleichzusetzen wäre mit … peng lesara fì’ut), dann ist das die Wertung des Sprechers und in diesem Falle würde ich fì’ut a nie zusammenziehen.
Über das zusammengezogene und getrente "futa/fì'ut a" hatte ich vor langer Zeit schon einmal eine Diskussion, die dann letztendlich darauf hinauslief, dass die Bedeutung angeblich komplett gleich sein soll, auch wenn ich das nicht so sehe. Aber warum sollte es nicht möglich sein, "fì'ut" genauer zu beschreiben, wie ich es gemacht habe?

Quote
’eyng: gleiche Sache mit dem Topic. Der Ergativ/Agens fällt deshalb nicht weg. Übrigens ist es üblicher, daß der Topic, wenn er benutzt wird, sehr früh im Satz kommt.
Wieso fällt der Ergativ deshalb nicht weg? Immerhin gibt es doch auch kein Akkusativobjekt, welches den Ergativ verursachen könnte. Nebenbei habe ich den Teil mit dem Topic hier nun ganz weggelassen.

Quote
.16: Warum sind nachgestellte Adjektive als Ausnahme in rot? Würde ich schwarz geschrieben voll mitgehen.
Da steht nachgestellte Adpositionen ;)
Aber ich habe den Teil nun komplett schwarz gemacht.

Quote
Warum ist tul nìwin a tute nicht direkt zu übersetzen? Ebenso wie tì’eyngit oel tolel a krr ayngaru payeng die ‘Spiegelung’ von ayngaru payeng krr a oel tolel tì’eyngit ist, ist o.g. Satz die Spiegelung von tute a tul nìwin. Aber du hast recht, wenn du die Wort-für-Wort-Übersetzung meinst.
Ich beziehe mich dabei auf eine direkte Übersetzung, aber werde das jetzt noch ausdrücklich dazuschreiben.

Quote
Ich glaube, das bezieht sich wirklich nur auf za’u + ne, weil er von „Ankunftsort“ (destination) spricht. *ta fìtsenge müßte dann eher ftu fìtsenge sein.
Geändert, aber ich denke, dass "ftu" in Verbindung mit "hum" falsch wäre. Schließlich verlässt man ja nicht aus einer Richtung. Ich denke "ftu" wird eher verwendet für "zola'u oe ftu ora'" und Ähnliches, wobei ich mir ehrlich gesagt bei "ta"/"ftu" nicht so wirklich sicher bin.

Quote
2.20: Hm, verstehst du ko als Fragepartikel? Ich habe das eher immer als ein Teil einer Aufforderung verstanden. Tsu’teys makto ko, engl. “let’s ride”, hab ich immer mit „laß uns losreiten“ übersetzt. *grübel*
Im pdf-Wörterbuch steht bei ko "part. solicit agreement". "solicit" hat offensichtlich einen etwas undeutlichen Bedeutungsbereich und daher ist es ein bisschen Auslegungssache. Allerdings werde ich dieses "dringend/inständig bitten" ein wenig deutlicher einbringen.

Die überarbeitete Version ist gleich online.
« Last Edit: January 29, 2011, 04:58:47 am by AP Nova »

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #32 on: January 30, 2011, 03:30:42 am »
Die Beschreibung der Ejektive ist nicht ganz so einfach und ich weiß auch nicht wirklich, wie man es besser machen könnte. Hast du einen Vorschlag?
Hm, ich hab schon bei Wiki geschaut, ob die vielleicht eine Erklärung haben, aber die sind doch etwas zu wissenschaftlich und in linguistischem Jargon geschrieben.

Ich denke das gilt nicht immer, zum Beispiel gibt es die "mi" bzw. "ke mi ..." Sätze für "nicht mehr". Aber abgesehen davon dürfte es wirklich fast immer vor dem Verb stehen. (Würde man im Beispielsatz "ke mi srew" durch "mi ke srew" ersetzen, hätte man nicht mehr "tanzt nicht mehr", sondern "tanzt immer noch nicht")
Und das ist genau die Bedeutung von engl. “yet”. „nicht mehr“ wäre “doesn’t dance anymore”, was wir noch nicht haben.

Ich denke hier kann man sich wieder streiten, da die genaue Bedeutung des Topics nicht bekannt ist. Aber wieso siehst du noch Notwendigkeit für den Ergativ, wenn "lì'fya" im Topic steht? (Trotzdem ändere ich es entsprechend ab)
Weil der Topic nicht die Transitivität von Verben ändert ;)
Beispiele, in denen der Topic den Ergativ/Agens ersetzt und dennoch der Akkusativ/Patiens steht:
     Poeri uniltìrantokxit tarmok a krr lam stum nìayfo.
     Txewìä sempulìri sngä’ikrr sawtutet vere’kì.
Ich finde auf die Schnelle kein Beispiel, bei dem es andersherum ist, weil der Topic eh meist mit intransitiven Verben (irayo si, pey, tìkangkem si usw.) steht, aber genannte Beispiele lassen bei transitiven Verben doch darauf schließen, findest du nicht? ;)

Wieso sollte es ein Problem sein? Ich denke da das eigentlich Verb hier "tse'a" ist, welches man ja transitiv verwenden kann, und "tsun" sich lediglich auf das "tse'a" bezieht, sollte das kein Problem sein. "tsun" alleine macht mit "futa" natürlich wenig Sinn bzw. ist intransitiv und somit verboten.
Richtig, hatte einen Denkfehler drin – hìtxoa.
Was mich irritiert hatte, war da die Wortstellung und daß du fko mit dem Ergativ/Agens benutzt hattest. Um das klarer zu machen, sollte es dann vielleicht wirklich fko tsun tsive’a futa oder tsun fko tsive’a futa sein.

Ich habe bis dahin nirgends erwähnt, ob das nun direkte oder indirekte Rede ist, nur, wie man Bezug auf das Gesprochene herstellt. Trotzdem steht dort nun "machen sich diese Konstruktion teilweise als einziges Mittel, das Gesprochene (direkt) aufzugreifen, zu Nutze, andernfalls kann man es oft nur über Umwege ausdrücken".

Außerdem steht bereits ganz unten: "Der Topicmarker kann nur indirekt ausdrücken, was gesagt wurde und stellt gegebenenfalls auch nur Bezug zu einem Thema her, ohne dass speziell diese Sache gesagt wurde."
Tut mir leid, aber damit gehe ich trotzdem nicht mit.

Über das zusammengezogene und getrente "futa/fì'ut a" hatte ich vor langer Zeit schon einmal eine Diskussion, die dann letztendlich darauf hinauslief, dass die Bedeutung angeblich komplett gleich sein soll, auch wenn ich das nicht so sehe.
Ich hoffe, das habe ich nicht gesagt, denn ich würde dir da 100%ig zustimmen ;)

Wieso fällt der Ergativ deshalb nicht weg? Immerhin gibt es doch auch kein Akkusativobjekt, welches den Ergativ verursachen könnte. Nebenbei habe ich den Teil mit dem Topic hier nun ganz weggelassen.
Siehe oben.

Da steht nachgestellte Adpositionen ;)
Huch, falsch gelesen :P

Im pdf-Wörterbuch steht bei ko "part. solicit agreement". "solicit" hat offensichtlich einen etwas undeutlichen Bedeutungsbereich und daher ist es ein bisschen Auslegungssache. Allerdings werde ich dieses "dringend/inständig bitten" ein wenig deutlicher einbringen.
Ich erinnere mich, daß ich das gleiche Problem hatte, als ich das für Taronyus Wörterbuch übersetzen mußte. ;)

Offline AP Nova

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #33 on: January 30, 2011, 04:21:21 am »
Zu den Ejektiven: Ich denke gewissermaßen kann man die sogar mit fast dauerhaft strömender Luft sagen. Das wichtigste ist meiner Meinung nach, den Luftfluss für den entsprechenden Buchstaben einmal wirklich deutlich zu unterbrechen bzw. entsprechende Stelle in unserem "Stimmapparat" wirklich fest zu schließen. Mit strömender Luft wird der Ejektiv dann zwar sehr grenzwertig zum normalen Laut, aber geht nicht komplett verloren.

Quote
Und das ist genau die Bedeutung von engl. “yet”. „nicht mehr“ wäre “doesn’t dance anymore”, was wir noch nicht haben.
Ich werde die Passage über die Verneinung so ändern, dass ich sage, dass das "ke" für gewöhnlich immer direkt vor dem Verb steht und unten zusätzlich erwähnen, dass es sich halbwegs eingebürgert hat, "ke mi" für "nicht mehr" zu verwenden, natürlich in Rot.

Was die Sache mit dem Topic angeht:
Ich verstehe wirklich nicht, wieso du ein Ergativobjekt haben willst, wenn es absolut kein Akkusativobjekt gibt, sondern nur eins im Topic. Seit wann wird der Ergativ denn ohne Akkusativ verwendet? Deine Beispiele sind alle genau andersrum und auch logisch, da man den Akkusativ nicht einfach mal so weglassen kann, da der Satz dann "undeutlich" (um nicht falsch zu sagen) wird. Aber andersrum ist es etwas anderes. Wieso soll da ein Ergativmarker hin, wenn man sagt "po plltxe 'uori"? Dann bräuchte man bei "po plltxe" auch den Marker.

Quote
Was mich irritiert hatte, war da die Wortstellung und daß du fko mit dem Ergativ/Agens benutzt hattest.
Das war tatsächlich ein Fehler, normalerweise fällt der Ergativ in Verbindung mit den Modalverben ja weg. Allerdings ist das etwas, was ich noch extra sagen muss, fällt mir gerade auf.

Quote
Ich hoffe, das habe ich nicht gesagt, denn ich würde dir da 100%ig zustimmen
Wenn ich mich nicht irre, war es damals mit Kemaweyan in meinem "Fyape sar lì'fyat Na'viyä"-Thread. Er bestand darauf, dass sie bedeutungsgleich sind, da "futa" immerhin nur die Kurzform von "fì'ut a" ist. Ich denke gewissermaßen ist die Bedeutung auch ähnlich, aber wahrscheinlich bestehen da trotzdem ein gewisser Unterschied. Ich würde zum Beispiel nicht sagen "new oel futa lu ean" (meiner Meinung nach "Ich möchte, dass es blau ist"), sondern "new oel fì'ut a lu ean" (meiner Meinung nach "Ich möchte diese Sache, die blau ist"). Ähnlich dürfte es mit anderen Wörtern sein, die zusammengezogen wurden, zum Beispiel "srekrr" und "sre krr".

Für die zwei Änderungen werde ich jetzt aber nicht gleich eine neue Version hochladen, bis zum nächsten Wochenende werde ich erst einmal warten, ob es noch offene Sachen (wie die Modalverben) gibt und das hinzufügen. Dann kommt nächstes Wochenende vermutlich nur ein kleineres Update. Wann ich mich wirklich durch die News wühle kann ich nicht sagen.

Offline Teyaw

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #34 on: January 30, 2011, 10:04:58 am »
Kaltxì!
Ich habe eine Frage zu den Beispielen bei Punkt 2.19:

Quote from: Na’vi Sprachbuch
Beispiele:
Po zaya'u – Er/Sie kommt (hierhin)
Po zaya'u ne fìtseng – Er/Sie kommt zu diesem Ort

"ay" beschreibt die Zukunft, in der Übersetzung steht das Verb allerdings im Präsens.
Ist das ein Fehler oder gibt es dafür eine Regel? ???

Offline AP Nova

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #35 on: January 30, 2011, 10:14:08 am »
In der neuen Version wurde 2.19 komplett geändert, dort stimmt das.

Offline AP Nova

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #36 on: February 05, 2011, 08:14:21 am »
Die Version mit winzigen Fehlerverbesserungen und dem Kapitel über Modalverben ist nun online. Wann das nächste Update kommt kann ich nicht sagen, das hängt davon ab, wann ich mich entschließe, mich mal durch die News zu wühlen und könnte durchaus noch einige Zeit dauern.
Ich denke aber, dass man das verkraften kann, da mittlerweile sowieso das Allermeiste und Wichtigste enthalten sein sollte und das Ziel dieses Projekts somit einigermaßen erreicht wird.

Falls jemandem in der Zwischenzeit trotzdem noch auffällt, dass etwas fehlt oder nicht korrekt/optimal ist, würde ich das natürlich trotzdem aufnehmen und je nach Größe der Änderung zeitig eine neue Version veröffentlichen.

edit: @Plumps und die Diskussion betreffend "ke mi" und generell "ke" vor anderen Wörtern:
Mir fiel abgesehen von "mi" noch ein Wort ein, vor das gelegentlich das "ke" gesetzt wird, obwohl es kein Verb ist: srekrr
Gibt es da wirklich kein offizielles Beispiel? Denn meiner Meinung nach sollte es legitim sein, "ke" vor diese beiden Wörter zu setzen.

edit2: Nochmal @Plumps: Ich bin mir nun endgültig sicher, dass "ke" nicht immer vor das Verb muss. Was ist mit "ke" vor Adverbien (z.B. "ke nìngay")? Dementsprechend werde ich das im Sprachbuch auch wieder ändern.
« Last Edit: February 06, 2011, 12:55:46 pm by AP Nova »

Offline Ftxavanga Txe′lan

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #37 on: February 06, 2011, 07:49:31 pm »
Echt toll, ma AP Nova! :) Wann sollte ich anfangen zu übersetzen? :D

Offline Plumps

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #38 on: February 07, 2011, 06:18:39 am »
Zu ke
Ich meinte ja auch nur, daß wenn ke eine Handlung verneinen soll, daß es dann auch möglichst nah am Verb steht und nicht so etwas herauskommt wie *{oe kä ne kelku ke} für „ich gehe nicht nach Hause“

Neue Version:
2.6: „Denkbar sind hier ebenfalls Vergleiche mit Adverbien statt Adjektiven“ kannst du getrost schwarz schreiben ;) und zu einer Feststellung machen, wie von wm.annis gesagt, kann diese Konstruktion auch so benutzt werden
2.11: tsawl slu wird auseinander geschrieben
2.12: ich finde, der Satz „man kann sehen, daß…“ ist immer noch verwirrend. Ich würde fko auf der Seite von tsun belassen

Was die Sache mit dem Topic angeht:
Ich verstehe wirklich nicht, wieso du ein Ergativobjekt haben willst, wenn es absolut kein Akkusativobjekt gibt, sondern nur eins im Topic. Seit wann wird der Ergativ denn ohne Akkusativ verwendet? Deine Beispiele sind alle genau andersrum und auch logisch, da man den Akkusativ nicht einfach mal so weglassen kann, da der Satz dann "undeutlich" (um nicht falsch zu sagen) wird. Aber andersrum ist es etwas anderes. Wieso soll da ein Ergativmarker hin, wenn man sagt "po plltxe 'uori"? Dann bräuchte man bei "po plltxe" auch den Marker.
Ich argumentiere jetzt mal mit einem Satz, von dem ich nie gedacht hätte, daß ich es tue: „Weil es sich ganz einfach falsch anfühlt.“ Ich will mir nicht anmaßen zu sagen, ich wüßte wie die Na’vi denken, um einen Satzgegenstand am besten (und in besonders Na’vischer Art) darzustellen, aber ich kann aus bisherigen Beispielen meine Vermutungen ziehen.
    Das hat aber nicht mit der Art und Weise des Topics zu tun, sondern mit deiner Erklärung der Verwendung. Der Topic wird für bereits bekannte (und zur Sprache gebrachte) Informationen benutzt und wm.annis hat an mehreren Stellen gesagt, daß die Umschreibung “concerning” (bezüglich) nur vage vermitteln kann, was er ausdrückt. Ich würde po plltxe teri ’uo nie mit *po plltxe ’uori gleichsetzen (mal von der Verwendung ganz abgesehen).
    Die Beispiele, von denen ich ablese sind überwiegend Verwendungen mit intransitiven Verben, bei denen mir die Verwendung mittlerweile klar erscheint. Ansonsten sind es Zusätze zum Satz von transitiven Verben (s. lì’fyari leNa’vi oel ’efu ayngeyä tìyawnit) – obwohl man letzteres Beispiel auch als oel ’efu ayngeyä tìyawnit lì’fyayä umschreiben könnte, aber nicht mit teri.

Wenn du also argumentierst, daß ein Akkusativ nicht ohne Ergativ stehen kann (lassen wir Modalsätze mal außen vor), deine Verwendung des Topics aber teilweise den Akkusativ ersetzt, frage ich mich, was aus dem Ergativ wird, wenn du den Akkusativ ersetzt?

Offline AP Nova

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Re: Das "Na'vi Sprachbuch"
« Reply #39 on: February 07, 2011, 11:13:04 am »
Quote
2.12: ich finde, der Satz „man kann sehen, daß…“ ist immer noch verwirrend. Ich würde fko auf der Seite von tsun belassen
Das werde ich so lassen, meiner Meinung nach fällt das unter freie Satzstellung. Manche andere treiben es noch viel bunter, was das angeht.

Noch einmal zur Topic-Diskussion:
Quote
Wenn du also argumentierst, daß ein Akkusativ nicht ohne Ergativ stehen kann (lassen wir Modalsätze mal außen vor), deine Verwendung des Topics aber teilweise den Akkusativ ersetzt, frage ich mich, was aus dem Ergativ wird, wenn du den Akkusativ ersetzt?
Wo ersetze ich denn den Akkusativ in dem von dir genannten Beispiel ("po plltxe 'uori")? "plltxe" ist meines Wissens kein offiziell transitives Verb und im entsprechenden Kapitel sage ich ausdrücklich, dass man es nur eventuell transitiv verwenden kann, da dazu nichts Genaueres bekannt ist. Meine Verwendungsstruktur kann ein Nominativobjekt, ein Dativobjekt, die san/sìk-Konstruktion und ein Topicobjekt beinhaltet, mehr nicht.
Da hat der Akkusativ also meiner Meinung nach wenig verloren und ich verstehe deshalb auch nicht, wieso du meinst, dass da eigentlich "'uoti" stehen würde.

edit: @Ftxavanga Txe'lan: Ich denke es wäre das Beste, das Projekt erst einmal generell in einem passenden englischen Bereich des Forums bekanntzumachen, ohne direkt zu übersetzen, damit man die Organisation besser absprechen kann.

edit: Internationale Anlaufstelle
« Last Edit: February 07, 2011, 11:44:30 am by AP Nova »

 

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