Author Topic: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen #98 (05.10.2017)  (Read 17549 times)

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#57 (01.11.12)
« Reply #120 on: November 01, 2012, 10:52:59 am »
Hä? Müsste es so aussehen:
Tìran nìfnu txantxewvay fteke ayyerik awngal stivawm.
 :-\ :-\
...oder habe ich einen Denkfehler?

Anscheinend ;) :P

Es geht immer noch darum, wer hier wen hört, oder nicht? :) L zeigt an, wer hört, T zeigt an, wer/was gehört wird.

„Die Yerik hören uns.“ => ayyerikìl awngati stawm
„Wir hören die Yerik.“ => ayyerikit awngal stawm

Oh! Genau. :-X

Also so:
Tìran nìfnu txantxewvay fteke ayyerikìl awngati stivawm.

.....
Huch, jetzt lese ich die Edits des Blogs...
« Last Edit: November 01, 2012, 11:00:33 am by Tìtstewan »

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#58 (30.11.12)
« Reply #121 on: November 30, 2012, 10:33:00 am »
Quote
Renu Ayinanfyayä — Das Sinne Modell

Hier nun die neuste überholte und finalisierte Version des Renu Ayinanfyayä – „Sinne Modells“, welches ursprünglich vom LEP Komitee schon vor langer Zeit eingereicht wurde. Es ist eine exzellentes Gerüst um die Na’vi Ausdrücke der Empfindung kompakt zu beschreiben.

inanfya (n., i.NAN.fya) ‘Sinn (sinnlicher Eindruck, Wahrnehmung)’

Inanfya (von inan ‘Wissen durch sinnliche Eindrücke erlangen’ + fya’o ‘Weg, Pfad’) behandelt die fünf Sinne, die die Na’vi mit uns teilen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Ob die Na’vi noch weitere einzigartige inanfya (Wie zum Beispiel einen Sinn für Magnetismus) haben ist noch nicht bekannt. Im Folgendem kümmern wir uns nur um diese fünf.

Die folgende Tabelle fasst das Vokabular schön zusammen, einige Wörter sind euch bereits bekannt, andere sind hingegen neu:

VTR
-Kontrolle
VTR
+Kontrolle
VIN
+Kontrolle
N
Empfindung
N
Fähigkeit
sehentse'a
sehen, erblicken
nìn
ansehen, hinsehen
tìng nari
ansehen, hinsehen, hinschauen
'ur
Aussehen, Ansicht, Erscheinung(sbild)
tse'atswo
Sehvermögen, Sehsinn
hörenstawm
hören
yune
zuhören
tìng mikyun
zuhören, hinhören
pam
Geräusch
stawmtswo
Gehör, Gehörsinn, Hörvermögen
riechenhefi
riechen
syam
riechen
tìng ontu
riechen
fahew
Geruch
hefitswo
Geruchssinn, Geruchsvermögen
schmeckenewku
schmecken
may'
schmecken
tìng ftxì
schmecken
sur
Geschmack, Aroma, Geschmacksrichtung
ewktswo
Geschmackssinn, Fähigkeit zu schmecken
fühlenzìm
fühlen, anfühlen
'ampi
fühlen, berühren, anfassen
tìng zekwä
berühren, anfassen
zir
Berührung, Gefühl, Beschaffenheit
zìmtswo
Tastsinn, Tastvermögen, Gespür
Anm. d. Übers.: Diese Tabelle wurde von Tìtstewan bereitgestellt. Danke dafür.

Zuerst einige Details der neuen Wörter:

hefi (vtr., HE.fi—inf. 1,2) ‘riechen (-K)’

ewku (vtr., EW.ku—inf. 1,2) ‘schmecken (-K)’

zìm (vtr.) ‘fühlen (-K)’

yune (vtr., YU.ne—inf. 1,2) ‘zuhören (+K)’

syam (vtr.) ‘riechen (+K)’

’ur (n.) ‘Aussehen, Ansicht, Erscheinung(-sbild)’

sur (n.) ‘Geschmack, Aroma, Geschmacksrichtung’

zir (n.) ‘Berührung, Gefühl, Textur/Oberflächenstruktur, Beschaffenheit’

Die „Fähigkeiten“ Nomen bestehen aus den -K Verben kombiniert mit -tswo; Eine Ausnahme ist ewktswo, welches das unbetonte u auslässt.

tse’atswo (n., tse.’A.tswo) ‘Sehvermögen, Sehsinn, Fähigkeit zu sehen’

stawmtswo (n., STAWM.tswo) ‘Gehör, Gehörsinn, Hörvermögen, Fähigkeit zu hören’

hefitswo (n., HE.fi.tswo) ‘Geruchssinn, Geruchsvermögen, Fähigkeit zu riechen’

ewktswo (n., EWK.tswo) ‘Geschmackssinn, Fähigkeit zu schmecken’

zìmtswo (n.,  ZÌM.tswo) ‘Tastsinn, Tastvermögen, Gespür, Fähigkeit zu fühlen’

Nun zu einigen Erklärungen der Tabelleneinträge.

Wie ihr seht sind die Ausdrücke in den ersten drei Spalten Verben und in der vierten und fünften Nomen. Kommen wir zuerst zu den Verben.

-Kontrolle gegen +Kontrolle

Viele Sprachen unterscheiden zwischen Empfindungen, die nicht der eigenen Kontrolle unterliegen (Zum Beispiel „sehen“ und „hören“ im Deutschen) und welche wir daher „-Kontrolle“ nennen und solche Empfindungen, welche man selbst anstößt (Wie „zuschauen“ und „zuhören“), welche wir „+Kontrolle“ nennen. Wenn ihr einen Vogel singen hört habt ihr keine Wahl: Der externe Reiz, in diesem Falle Geräusche, kommt zu eurem Ohr ohne etwas dagegen tun zu können. Dieser Reiz erzeugt so oder so eine Empfindung. Aber wenn ihr dem Vogel zuhört, so habt ihr die Wahl getroffen eure Aufmerksamkeit diesem Reiz zu widmen. Im Gegensatz zum Deutschen macht Na’vi eine solche Unterscheidung in allen äußeren Reizen.

Beispiele der transitiven Verben (vtr):

Sehen
-Kontrolle:    Peut tse’a ngal? Anhören
                     ‘Was siehst du?’
+Kontrolle:   Poti nìn! Anhören
                    ‘Schau ihn an!’

Hören
 -Kontrolle:    Fol oeyä tìpawmit ke stolängawm. Anhören
                       ‘Unglücklicherweise hörten sie meine Frage nicht.’
+Kontrolle:    Nga zene aylì’ut karyuä yivune, ma ’evi. Anhören
                       ‘Du musst deinem Lehrer zuhören, mein Sohn.’

Riechen
-Kontrolle:    Fnu, ma smuk, fnu! Oel hefi yerikit! Anhören
                      ‘Seid ruhig! Ich rieche ein Hexapede!’
+Kontrolle:   Fìsyulangit syam. Fahew lor lu nìtxan, kefyak? Anhören
                      ‘Rieche an dieser Blume. Ihr Geruch ist wunderschön, nicht?’

Schmecken
-Kontrolle:    Fìnaerìri ngal ewku ’uot astxong srak? Anhören
                      ‘Schmeckst du etwas seltsames in diesem Getränk?’
+Kontrolle:    Ke new oe mivay’ tsnganti a ’olem Rinil. Anhören
                      ‘Ich möchte das Fleisch, welches Rini gekocht hat, nicht schmecken.’

Fühlen
-Kontrolle:    ''Tengkrr hu palukantsyìp uvan seri zolìm oel mì sa’leng a ’uot
                     a lu txa’ sì ekxtxu.'' Anhören
                     ‘Während ich mit meiner Katze spielte fühlte ich etwas hartes raues auf ihrer Haut.’
+Kontrolle:   Oeti ’ampi rä’ä, ma skxawng! Anhören
                      ‘Berühre mich nicht du Idiot!’

(Im letzten Beispiel kommt rä’ä „nicht“ hinter dem Verb, um diesem besonders Nachdruck zu verleihen.)

Eine Anmerkung zu may’: Seine ursprüngliche Bedeutung ist, wie ihr der Tabelle entnehmen könnt, die K- Form von ‘schmecken’ – also „Etwas durch schmecken probieren“. Im Laufe der Zeit aber wurde es aber zu „irgend etwas probieren“, also nicht nur mehr durch schmecken. Wie das Wörterbuch sagt ‘versuchen, ausprobieren, probieren’. Man kann also eine Frucht may’-en genau so wie Kleidung, eine neue Art den Bogen zu halten, etc.

Nun zu den beiden +Kontrolle Formen in der zweiten und dritten Spalte. Die einfache Verben in der 2. Spalte werden meistens für ein explizites Objekt verwendet, während die tìng Formen meistens ohne ein Objekt benutzt werden. Die gebräuichlichste Weise „Schau das an!“ zu sagen ist Nìn tsat!, aber wenn ihr einfach nur „Schau!“ sagen wollt ist Tìng nari! üblicher. Natürlich existieren noch andere Möglichkeiten, zum Beispiel ist die üblichste Form, um „Schau ihn an!“ zu sagen, einfach #Poti nìn!#. Aber auch Poru tìng nari! ist möglich.

Die letzten beiden Spalten der Tabelle sind selbsterklärend. Die „Nomen des Gefühls“ sind die Gefühle, wie sie in den ersten beiden Spalten beschrieben werden. Also zum Beispiel stawm-t oder yune-t ein pam – Also man hört den Ton oder hört diesem zu. Die Wörter, die mit -tswo enden, beziehen sich auf die Sinne. Zum Beispiel:

   Tsakoakteri stawmtswo lu fe’. Pohu a tìpängkxo ngäzìk lu nìtxan. Anhören
   ‘Die alte Frau hört schlecht. Eine Unterhaltung mit ihr ist sehr schwer.’

Mittelstimme

Wenn wir Dinge wie „Das schmeckt gut“, „Das fühlt sich weich an“, „Dieser Fisch riecht furchtbar“ oder „Er sieht wie ein Krieger aus“ im Deutschen sagen benutzen wir etwas, dass sich Mittelstimme nennt. Aber wie sagt man diese Dinge in Na’vi?

Mittelstimmen Konstruktionen in Na’vi benutzen das intransitive Verb fkan, welches kein bestimmtes Gegenstück im Deutschen hat und schwer alleine zu übersetzen ist:

fkan (vin.) ‘einer sinnlichen Weise ähneln; den Sinnen erscheinen als ob …’

Aber einige Beispiele werden zeigen, wie man fkan nutzt:

   Fìnaerìri sur fkan oeru kalin. Anhören
   ‘Dieses Getränk schmeckt mir süß.’
   Wörtlich: ‘Was das Getränk angeht, erscheint es mir als ob es süß schmecken würde.’

Fkan verhält sich dabei syntaktisch wie lu und lam – Also intransitiv. Weiter sind sur und oeru im Beispiel oben optional. Wenn ihr oeru weglässt, formt ihr damit eine allgemeine Aussage: Das Getränk schmeckt nicht dir süß, sondern es schmeckt süß. Punkt. Also für jeden. Wenn ihr sur außen vor lasst, so ist dieser grammatikalisch korrekt, ist dafür aber nicht mehr eindeutig, da ihr nicht mehr den genauen Reiz beschreibt: Das Getränk könnte süß schmecken, aber es könnte auch süß riechen. Es ist sicher das Sinnesnomen wegzulassen, wenn der Kontext eindeutig ist. Oder in den Fällen, in denen ihr mehrdeutig sein wollt:

   Nikreri Riniyä ’ur fkan lor. Anhören
   ‘Rinis Haar sieht wunderschön aus.’

   Nikreri Riniyä fkan lor. Anhören
   ‘Rinis Haar ist angenehm für die Sinne.’

Im zweiten Beispiel wissen wir nicht, ob Rinis Haar schön aussieht, sich schön anfühlt oder schön richt.

Für Ausdrücke wie „sieht aus wie“, „fühlt sich an wie“, … nutzen wir fkan mit na oder pxel. Beispiel:

   Raluri fahew fkan oeru na yerik. Anhören
   ‘Ralu riecht für mich wie ein Hexapede.’

   Raluri fkan na yerik. Anhören
   ‘Ralu riecht (sieht aus? Klingt?) wie ein Hexapede.’

Schlussendlich hier nun ein paar Adjektive für Sinne, manche sind neu, welche ihr mit fkan benutzen könnt:

Wie ihr wisst haben wir die Adjektive lor und vä’, welche „angenehm/unangenehm für die Sinne“ bedeuten (Man nutzt lor für sensorische Eindrücke, nicht sìltsan). Diese Wörter können mit allen Sinnen benutzt werden – Also etwas kann angenehm zu fühlen, riechen, schmecken oder etwas anderes sein. Zusätzlich gibt es für den Geschmackssinn die spezifischen Wörter ftxìlor ‘gut-schmeckend’ und ftxìvä ‘schlecht-schmeckend’. Somit kann man also für „Dieses Getränk schmeckt gut“ entweder Fìnaerìri sur fkan lor oder Fìnaerìri fkan ftxìlor sagen.

Weiter:

onlor (adj., on.LOR) ‘gut-riechend’

onvä’ (adj., on.VÄ’) ‘schlecht-riechend’

Hier die primären Geschmacksadjektive:

kalin (adj., ka.LIN) ‘süß’

syä’ä (adj., SYÄ.’ä) ‘bitter’

we’ay (adj., WE.’ay) ‘sauer’

wip (adj.) ‘salzig’

fwang (adj.) ‘herzhaft, pikant, umami, schwer/reichhaltig (gastronomisch)’

Diese Wörter können zum Beschreiben von Gerüchen genau so wie für Geschmack benutzt werden. Aber Na’vi kennt auch primäre Geruchswörter zusätzlich zu den Geschmackswörtern:

nget (adj.) ‘Geruch von verrottendem Holz und Blättern; nasskalt, modrig (nicht für Verwesung von Tieren)’

kxänäng (adj., KXÄ.näng) ‘Geruch von verfaulendem Tier(fleisch); faulig, verwest, verdorben’

sosul (adj., so.SUL) ‘angenehmer Geruch von nahem Gewässer, Regen, feuchter Vegetation’

unyor (adj., un.YOR) ‘süßlich-aromatisch (ein blumiger oder aromatischer holzartiger Geruch; mag sich auch auf einige Gewürze in der Na’vi-Küche beziehen)’

atxar (a.TXAR) ‘Geruch von lebenden Tieren, wie es sich um ein Wasserloch oder ein Gelege findet’

Während wir die festliche Zeit begehen werden diese neuen Wörter und Ausdrücke euch sicher helfen um den Geschmack und Geruch von Urlaubsmahlzeiten zu beschreiben. Syuveri ayftxozäyä ayngaru fkivan onlor ftxìlorsì nìwotx!

So, mit ein paar Tagen Verspätung nun auch der aktuelle Eintrag vom Karyu :)
Danke an Tìtstewan für die Tabelle, damit konnte ich mir dann zumindest die Arbeit sparen ;)
« Last Edit: November 30, 2012, 11:09:34 am by xMine »

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#58 (30.11.12)
« Reply #122 on: January 26, 2013, 03:08:54 pm »
Kaltxì

Den neuen Eintrag von Na'viteri (in englisch) ist hier gepostet mit samt den Audiolinks. ;)
Falls erwünscht, gibt es hier Tabellen zu den Ejektiven und den Fällen. ;)

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#58 (30.11.12)
« Reply #123 on: January 26, 2013, 03:11:12 pm »
Ich weiß um den neuen Eintrag, keine Sorge ;)
Kommt morgen Nachmittag, vll richtung Abend. Je nach dem wie lange ich brauch die guten 6 Seiten zu übersetzen

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#59 (27.01.13)
« Reply #124 on: January 27, 2013, 06:57:04 am »
Quote
’Awvea Postì Zìsìtä Amip — Erster Post des neuen Jahres

Kaltxì nìmun, ma smuk. Sìlpey oe, ayngari nìwotx sngilvä’i zìsìt amip nìltsan nìtxan nì’aw.

Ich hoffe, dass 2013 für alle gut gestartet ist.

Hier nun ein paar neue Vokabeln und ein wenig Grammatikalisches. Wie immer Danke ich dem LEP für die kompetenten und kreativen Vorschläge.

rengop (vtr., RE.ngop—inf. 2, 2) ‘entwerfen, designen, gestalten’

Dieses Verb leitet sich ab von renu ‘Muster’ + ngop ‘erschaffen’.

    Ngeyä tsafkxilet tupel rengolop? Tì’efumì oeyä lor lu nìtxan. Anhören
    Wer hat deine Halskette entworfen? Ich finde die ist sehr schön.

Herleitungen:

tìrengop (n., tì.RE.ngop) ‘das Entwerfen, Designen, Gestalten (Akt des Entwerfens, etc.)’

    Tìrengopìri ioiyä lu sempul peyä tsulfätu. Anhören
    Ihr Vater ist ein Meister des Entwerfens von zeremoniellen Schmucks.

särengop (n, sä.RE.ngop) ‘das Design, der Entwurf (ein konkreter Fall von Entwerfen)’

    Faysärengopit avä’ oeru rä’ä wìntxu nìmun, rutxe. Ke sunu oer keng nì’it. Anhören
    ‘Bitte zeig mir nicht wieder diese hässlichen Entwürfe. Ich mag sie kein Stück.’

ingyen (n., ING.yen) ‘Gefühl von Unverständnis/Rätselhaftigkeit oder Nichtverstehen’

    Lu oer ingyen a Ìstaw nim lu fìtxan kuma pxìm wäpan. Anhören
    ‘Es ist mir ein Rätsel, warum Ìstaw so schüchtern ist, dass er sich öfters versteckt.’

Anmerkung: Die Syntax – Also lu oer(u) ingyen a . . . – ist vergleichbar mit lu oer sngum a ‘Ich fürchte, dass ...’  und lu oer yayayr a ‘Ich bin verwirrt, dass ...’. Alle drei Nomen – sngum, yayayr und ingyen – repräsentieren interne subjektive Zustände, also das, was ihr fühlt.

Wenn ihr aber über diese Dinge in der Welt reden möchtet, die diese Zustände vermitteln, müsst ihr eine andere Form von den Wörtern nutzen:

sngumtsim (n., SNGUM.tsim) ‘Grund/Ursache von Besorgnis’

yayayrtsim (n., ya.YAYR.tsim) ‘Grund/Ursache von Verwirrung’

ingyentsim(n., ING.yen.tsim) ‘Mysterium, Rätsel’

Diese N + tsim Verbunde, wo die allgemeine Bedeutung ‘Ursache von X’ ist, können nicht frei erzeugt werden – Sie müssen einzeln gelernt und ins Wörterbuch eingetragen werden. Aber wenn ihr ein tsim-Verbund seht welches ihr noch nicht kennt, solltet ihr nun in der Lage sein die Bedeutung recht genau zu bestimmen.

Mit diesen Formen haben wir eine zweite syntaktische Struktur um Dinge wie Sorge, Verwirrung und Mysterium auszudrücken:

    A. Lu oer sngum a po ke zola’u. Anhören
    B. Lu oer sngumtsim fwa po ke zola’u. Anhören
    (OR: Fwa po ke zola’u lu oer sngumtsim. Anhören)

Diese bedeuten im Prinzip alle das Selbe. Eine wörtliche Übersetzung von A nach kaputtem Deutsch wäre „Ich habe das Gefühl von Sorge, dass er nicht kam.“ B wäre „Es ist die Ursache der Sorge für mich, dass er nicht kam“.

Ein Vorteil von den -tsim Formen ist, dass sie es ermöglichen allgemeine Ausdrücke zu erschaffen ohne ein Erfahrer zu spezifizieren:

    Fwa po ke zola’u lu ingyentsim. Anhören
    ‘Es ist ein Rätsel, warum er nicht kam.’

Herleitung:

ingyentsyìp (n., ING.yen.tsyìp) ‘Trick, clevere/besondere Methode, Kunstgriff, Kniff’

Dieses Wort müsste eigentlich ingyentsimtsyìp sein, aber es entwickelte sich zu dieser kürzeren Form und wird auch immer so genutzt.

    Loakìl pänutolìng futa kar oeru fya’ot a ’ìp fko nemfa ewll. Anhören
    Poltxe po san lu ingyentsyìp azey. Anhören
    ‘Loak versprach er würde mich lehren wie man im Wald verschwindet.
     Er sagte, dass es einen Trick gäbe.’

ningyen (adv., NING.yen) ‘rätselhaft, auf mysteriöse Weise’

Dieses Adverb ist eine Verbindung von + ingyen.

    Oeyä tskalep ’olìp ningyen. Ke omum teyngta pesengit terok. Anhören
    ‘Meine Armbrust ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Ich weiß nicht, wo sie ist.’

ingyenga’ (adj., ING.ye.nga’) ‘mysteriös, rätselhaft, verwirrend, verrätselt’

Dieses Wort entwickelte sich aus ingyentsim + nga’, also „eine mysteriöse Ursache beinhalten“. Wie in ingyentsyìp wurde auch hier der tsim Teil über die Zeit hinweg rausgelassen, wodurch aus ingyen + nga’ einfach ingyenga’ wurde.

    Peyä aylì’u aingyenga’ lolu sngumtsim ayoeru nìwotx. Anhören
    ‘Seine mysteriösen Worte sorgen uns alle.’

Parallel zu ingyenga’ haben wir auch:

sngunga’ (adj., SNGU.nga’) ‘besorgniserregend, beunruhigend’

yayayrnga’ (adj., ya.YAYR.nga’) ‘verwirrend’

Anmerkung: Diese Wörter werden oft umgangssprachlich wie yayaynga’ ausgesprochen, auch wenn die geschrieben Form das r behält.

    Tsatìoeyktìng ayayayrnga’ srung ke soli oer fte tslivam teyngta kempe zene sivi. Anhören
    ‘Diese verwirrende Erklärung hat mir nicht geholfen zu verstehen, was ich zu tun habe.’

yrr (adj.) ‘wild, natürlich, naturbelassen, etwas in Originalzustand, unverändert, Naturzustand’

Yrr bezieht sich auf etwas in seiner ursprünglichen, unmodifizierten, unberührten natürlichen Fassung. Als solche besitzt es einige Übersetzungen je nach Kontext.

    Ikranìri krra hu tute tsaheyl si, ftang livu yrr. Anhören
    ‘Wenn ein Ikran sich mit einer Person verbindet, so hört sein wildes auf.’

    Lu tsafnepayoang ftxìlor frato krra lu yrr. Anhören
    ‘Diese Art von Fisch schmeckt am Besten wenn es als Sashimi gegessen wird.’

    Txepìri, yrra rìnti rä’ä sar, ma skxawng. Anhören
    ‘Nutze nicht das grüne Holz für Feuer, du Trottel.’

Herleitung:

nìyrr (adv., nì.YRR) ‘auf/in natürlicher Weise, ohne den natürlichen Zustand zu verändern’

    Fkxenti pxìm yom fkol nìyrr. Anhören
    ‘Früchte werden oft Roh gegessen.’

Das Gegenteil von yrr ist:

zäfi (adj., ZÄ.fi) ‘verändert, eingegriffen, eingemischt, nicht länger in natürlichem Zustand’

Zäfi gibt nicht an wie der natürliche Zustand von etwas verändert wurde sondern nur, dass es nicht länger im ursprünglichen Zustand ist. Die Natur der Modifikation beruht auf dem Kontext.

    Oel yom tsnganit azäfi nì’aw. Anhören
    ‘Ich esse nur gebratenes Fleisch.’

Hier beim Reden über Essen ist die normale Interpretation von „nicht länger im natürlichen Zustand“ „gebraten“. Wenn ihr genauer sein wollt, so könntet ihr natürlich auch tsnganit a’awnem sagen.

    Tsaikranìri taluna new ngati tspivang, law lu fwa mi ke lu zäfi. Anhören
    ‘Seit dieser Ikran dich töten will, ist es klar, dass es noch nicht zahm ist.’

syor (vin.) ‘entspannen, relaxen, chillen, beruhigen’

    Syor, ma ’eylan, syor. Ke lu kea sngumtsim. Anhören
    ‘Beruhige dich, Freund, Beruhige dich. Es gibt nichts worum du dich zu Sorgen bräuchtest.’

    New oe rivun asim tìfnunga’a tsengit a tsaro tsun syivor tsivurokx fte späpiveng. Anhören
    ‘Ich möchte einen ruhigen Ort in der Nähe finden, wo ich mich entspennen und ausruhen kann um ein Kopf wieder auf klare Linie zu bringen.’

Anmerkung:

tìfnunga’ (adj., tì.FNU.nga’) ‘ruhig, entspannend (nicht für Personen!)’

Bedenkt auch wie im Beispiel oben speng ‘wiederherstellen’ metaphorisch genutzt wurde: späpeng = ‘sich wiederherstellen’ mit sich selbst wieder ins Reine kommen’.

    Fìuvanìl oeti syeykor nìtxan. Anhören
    ‘Ich finde dieses Spiel sehr entspannend.’

tìsyor (n., tì.SYOR) ‘Entspannung’

    Krra fko taron ke lu kea skxom tìsyorä. Anhören
    ‘Wenn man Jagt gibt es keine Gelegenheit zur Entspannung.’

’anla (vtr., ’AN.la—inf. 1,2) ‘sehnen nach, verzehren nach, herbeisehnen, ‘schmachten’’

    Tìng nari! Tsayeriktsyìpìl li ’anla sa’nokit a fkol tspìmang. Keftxo! Anhören
    ‘Sieh! Der kleine Hexapede sehnt sich schon nach seiner Mutter welche gerade getötet wurde. Wie traurig!’

sä’anla (n., sä.AN.la) ‘Sehnen, Verzehren, Herbeisehnen, Schmachten’

    Oeru tìng mikyun, ma Ralu. Fìsä’anlal Neweyä ngati sleykayu lekye’ung! Poti tswiva’! Anhören
    ‘Hör mir zu Ralu. Dieses Sehnen nach Newey macht dich noch wahnsinnig. Vergiss sie!’

lie (n., LI.e) ‘Erfahrung, Erlebnis’

    Kop oeru lolängu lie a hapxìtu soaiä terkup. Anhören
    ‘Traurigerweise habe auch erfahren wie ein Familienmitglied stirbt.’

Ihr habt bereits lie als Teil des wichtigen Adverbs ’awlie gesehen, welches wir als ‘Einst (Erfahrungsgemäß)’ übersetzen. Wenn es in Ja-Nein Fragen benutzt wird bedeutet ’awlie ‘jemals’.

    Srake kolä nga ’awlie ne Nu Yorkì? Anhören
    ‘Wart ihr jemals in New York?’

    Kehe, slä kolä ’awlie ne Wasyìngton. Anhören
    ‘Nein, aber ich war mal in Washington.’

Nun zwei Wege, wie man über die Erfahrung etwas zu tun spricht:

    A. Oel yolom ’awlie teylut. Anhören
    B. Lu oeru lie a yom teylut. Anhören

Beide bedeuten ‘Einst aß ich Teylu’. B ist aber formaler als A.

Achja, achtet auf den Unterschied zwischen ’awlie und ’awlo. Auch wenn beide „einmal“ bedeuten, bezieht sich ’awlie einfach nur auf die Erfahrung während ’awlo hervorhebt, dass diese Erfahrung einmal und wirklich nur einmal geschieht, nicht zwei- (melo) oder dreimal (pxelo).

    Oel yolom teylut ’awlo nì’aw. Anhören
    ‘Ich habe Teylu nur einmal gegessen.’

Und nun einige Ausdrücke im Bezug zu „Hoffnung“:

tsìlpey (n., tsìl.PEY) ‘Hoffnung (abstrakt)’

Dies leitet sich ab vom ursprünglichen *tìsìlpey.

    Tsìlpeyìl tok txe’lanit. Anhören
    ‘Hoffnung lebt im Herzen.’

    Tsìlpeyluke ke tsun kawtu rivey. Anhören
    ‘Niemand kann ohne die Hoffnung leben.’

säsìlpey (n., sä.sìl.PEY) ‘Hoffnung (konkret)’

    Krra wätut tse’a, peyä säsìlpey a yora’ ’olìp. Anhören
    ‘Als er sein Gegenüber sah, war seine Hoffnung auf den Sieg dahin.’

Ein Abkömmling von sìlpey welches ihr bereits kennt ist nìsìlpey ‘hoffentlich’. Dieses Wort bedarf einiger Erklärung, da wir auch das Wort nìrangal „wäre doch ...“ haben. Wo ist nun der Unterschied zwischen nìrangal und nìsìlpey?

Beide Wörter werden mit dem Konjunktiv benutzt, aber es gibt einen semantischen Unterschied. Nìsìlpey drückt einfach die Hoffnung aus, dass etwas wahr ist. Der Sprecher weiß nicht, was wahr ist, aber hofft, dass es der Fall ist oder sein wird.

    Poel nìsìlpey tivok fìtsengit. Anhören
    ‘Ich hoffe sie ist hier.’

    Poe nìsìlpey zìyeva’u trray. Anhören
    ‘Ich hoffe, dass sie morgen kommen wird.’

    Poe nìsìlpey zimva’u (oder: zilva’u) trram. Anhören
   ‘Ich hoffe sie kam gestern.’

Mit nìrangal drückt der Sprecher jedoch aus, dass er weiß dass etwas nicht der Fall ist aber sich wünschte, es wäre so.  (Für die unter euch, welche fantasievolle grammatikalische Terminologie mögen: Nìrangal wird für kontrafaktische Konstrukte verwendet.)

    Poel nìrangal tirvok fìtsengit. Anhören
    ‘Ich wünschte, sie wäre hier.’ (Aber ich weiß, dass sie es nicht ist.)

    Poe nìrangal zìyeva’u trray. Anhören
    ‘Ich wünschte sie würde morgen kommen.’ (Aber ich weiß, dass sie es nicht wird.)

    Poe nìrangal zimva’u (oder: zilva’u) trram. Anhören
    ‘Ich wünschte, sie wäre gestern gekommen.’ (Aber sie kam nicht.)

(Falls jemand von euch dies ganze verwirrt, dem muss ich sagen, dass ich diese beiden Wörter selber einmal durcheinander gebracht habe. In meinem Post vom 24. Juli 2011 schrieb ich nìrangal zìsìtay obwohl ich nìsìlpey zìsìtay ‘Hoffentlich nächstes Jahr’ meinte. Ich habe inzwischen den Fehler korrigiert.)

Noch eine Sache: Nìsìlpey (aber nicht nìrangal) können als Verhaltensadverb fungieren genau so wie als Satzadverb – Also kann es auch ‘Auf hoffnungsvoller Weise’ bedeuten. (Grob gesagt erzählen Verhaltensadverben wie etwas gemacht wird; Satzadverben hingegen erlauben dem Sprecher Kommentare über was sie oder er sagt zu machen. Wenn ich sage „Offensichtlich hat Carlson das Geld gestohlen“, sage ich, dass es offensichtlich ist – mir oder anderen gegenüber – dass Carlson der Dieb war. „Offensichtlich“ ist hier das Satzadverb. Aber wenn ich sage „Carlson stahl das Geld offensichtlicherweise“ sage ich, dass er es in einer offensichtlichen Weise getan hat – Er hat den Diebstahl nicht versteckt. Aus irgendeinem Grund wollte er, dass andere ihm dabei sehen. Das ist „offensichtlich“ als Verhaltensadverb.)

    Tsyeyk ätxäle soli nìsìlpey tsnì livu por Uniltaron. Anhören
    ‘Jake forderte hoffnungsvoll die Traumjagt.’

EINE ANMERKUNG ZU FALLENDUNGEN MIT DIPHTHONGEN

Wie ihr wisst hat Na’vi vier Diphthonge: aw, ay, ew, ey. Wenn ein Nomen auf ein Diphthong endet, so gibt es ein paar Dinge bei Fallendungen zu beachten.

Der t-Fall für Objekte (Auch bekannt als Patiens):

Wenn ein Nomen auf ey endet, wird aus -it ein einfaches t#. Beispiel: keyeyt ‘Fehler (plural)’ (nicht *keyeyit). Wenn ein Nomen auf ay endet, kann aus -it ein t werden: wayt oder wayit ‘Lied’ – Beide Formen sind möglich. Für die anderen beiden Diphthonge  ändert sich die -it Endung nicht: fahewit ‘Geruch’, ’etnawit## ‘Schulter’.

Für alle vier Diphthonge ist auch die ti- Form möglich: keyeyti, wayti, fahewti, ’etnawti.

Der r-Fall für indirekte Objekte (Auch bekannt als Dativ):

Nomen, die auf ew enden, wird aus -ur ein r. Beispiel: fahewr ‘zu/für einen Geruch’ (nicht *fahewur). Bei Nomen mit aw Endung kann aus -ur ein r werden: ’etnawr oder ’etnawur ‘für eine Schulter’ – Beide Formen sind möglich. Für die anderen beiden Diphthonge ändert sich -ur nicht: keyeyur ‘zu/für Fehler’, wayur ‘für  ein Lied’.

Die ru- Form ist wieder für alle vier Diphthonge möglich: keyeyru, wayru, fahewru, ’etnawru.

*          *          *
Am Ende möchte ich noch agen, dass ich mich sehr auf die Teilnahme am Euroavatar Treffen in Berlin freue! Die letzten beiden Jahre war ich via Skype anwesend, aber dieses Jahr werden John und ich wirklich in Person kommen. Es wird sicher wundervoll! Das Treffen findet zwischen dem 11. bis zum 17. Mai statt.  Nìsìlpey tsìyevun oe ultxa sivi hu pxaya hapxìtu lì’fyaolo’ä awngeyä tsatsengmì!

Hayalovay, ma eylan.

Edit: ke srung soli –> srung ke soli. Irayo, ma Kemaweyan!
Edit: Fìsä’anla –> Fìsä’anlal. Irayo, ma Neytiri!
Edit: zìlva’u –> zilva’u (2X), zìmva’u –> zimva’u (2X). Irayo, ma Plumps!
Edit: tivok –> tirvok (with nìrangal). Irayo nìmun, ma Kemaweyan!

Ich hatte ja eigentlich früher mit einem neuen Eintrag gerechnet Oo
Edit: Danke an Plumps für die Korrekturen :)
« Last Edit: January 27, 2013, 10:49:54 am by xMine »

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#59 (27.01.13)
« Reply #125 on: January 27, 2013, 07:02:29 am »
Tewti! Pilok Na'viteriyä nìToitsye! :D
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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#59 (27.01.13)
« Reply #126 on: January 27, 2013, 08:34:40 am »
Ja, wie immer super Arbeit für so einen langen Eintrag! :)

Ein paar Sachen habe ich jedoch:


Quote
yayayrnga’ (adj., ya.YAYR.nga’) ‘verwirrend’

Anmerkung: Dieses Wort wird oft umgangssprachlich wie yayaynga’ ausgesprochen, auch wenn die geschrieben Form das r behält.

    …

    New oe rivun asim tìfnunga’a tsengit a tsaro tsun syivor tsivurokx fte späpiveng. Anhören
    ‘Ich möchte einen ruhigen Ort in der Nähe finden, wo ich mich entspannen und ausruhen kann um meinen Kopf wieder auf klare Linie zu bringen.’

…  späpeng = ‘sich wiederherstellen’ mit sich selbst wieder ins Reine kommen’. => gefällt mir sehr gut! :) bin ich nicht drauf gekommen

    Fìuvanìl oeti syeykor nìtxan. Anhören
    ‘Ich finde dieses Spiel sehr entspannt.’ => hier würde ich „entspannend“ verwenden, entspannt wäre in diesem Fall das Adverb, i.S. von „es lief entspannt ab“



Ihr habt bereits lie als Teil des wichtigen Adverbs ’awlie gesehen, welches wir als ‘Einst (Erfahrungsgemäß)’ beschönigten. => ‘to gloss’ ist hier als ‘glossieren, in einen Glossar aufnehmen’ gemeint, also im Grund ‘definieren, übersetzen, bezeichnen’ ;)

    …

Dieses Wort bedarf einiger Erklärung, da wir auch das Wort nìrangal haben, beschönigt „wäre doch ...“. => s.o.



    Poe nìsìlpey zìmva’u (oder: zìlva’u) trram. => Vorsicht, Frommer hat dieses Beispiel (und im gleichen Satz mit nìrangal) noch einmal geändert, weil die Infixe die falsche Form haben: zimva’u bzw. zilva’u.



    Tsyeyk ätxäle soli nìsìlpey tsnì livu por Uniltaron. Anhören
    ‘Jake forderte hoffentlich die Traumjagt.’ => hier vielleicht eher „hoffnungsvoll, in hoffender Weise“

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#60 (02.02.13)
« Reply #127 on: February 02, 2013, 05:26:43 am »
Quote
Lì’fyari po peyì? Wie gut ist ihr Na’vi?

Dieser Beitrag führt das wichtige Nomen ein samt seiner Verwendung beim Reden über verschiedene Stufen von Dingen inklusive Errungenschaften in der Sprache.

(n.) ‘Ablage; Felsvorsprung, Sims, Kante; Ebene, Stufe, Sprosse’

Die grundlegende Bedeutung von ist ein kleines, flaches Areal auf welchem man stehen oder ein Objekt platzieren kann, wie einen Fuß.

    Tsayerik kllkxem sìn yì akxayl. Anhören
    ‘Dieser Hexapede steht auf einem hohen Felsvorsprung.’

    Ngey tskoti yem tsayìsìn tsakrr za’u fìtseng! Anhören
    ‘Leg deinen Bogen auf die Ablage und komm her!’

(Ngey anstatt von ngeyä ist, wie ihr wisst, sehr Umgangssprachlich und manchmal ein wenig grob.)

Als Mo’at im Uniltìrantokx erscheint um Jake zu untersuchen steigt sie eine Serie von Stufen wie eine Treppe herab.

snayì (n., sna.YÌ) ‘Treppen(stufen), eine Folge von stufenähnlichen Ebenen’

    Kllzola’u Mo’at fa snayì tengkrr perlltxe san Aynga neto rivikx! Anhören
    ‘Mo’at stieg die (natürliche) Treppe herab während sie „Geht zurück, alle!“ sagte.’

Ein kann auch ein Ausschnitt, Regal oder ein Loch – Jede Aushölung mit einer flachen Oberfläche – in einem Baum, Fels oder Berg sein, auf welchem ihr euren Fuß beim Klettern stellt.

    Ke tsun oe fì’awkxit tsyivìl. Ke lu tsaru kea yì. Anhören
    ‘Ich kann diese Klippe nicht skalieren. Es bietet keinerlei Halt.’

Die Wichtigkeit von kommt daher, dass es auch Metaphorisch genutzt werden kann um sich auf die Ebene von etwas skalierbaren zu beziehen – Alles was Ebenen oder Schrägen, Höhen und Tiefen hat: Wasserstand, Temperatur, Talent, Wut, usw. Zum Beispiel:

    Taluna vospxìo amrr ke zolup tompa, längu yì kilvanä tìm nìtxan. Anhören
    Weil es seit fünf Monaten nicht mehr geregnet hat, ist der Flußstand sehr niedrig.

    Nari si, ma Tsyeyk! Neytiriri lu yì tìstiyä kxayl nìngay. Anhören
    Jake, sei vorsichtig! Neytiri ist sehr wütend.

Es gibt zwei verschiedene grammatikalische Strukturen die Fragen mit bilden, und ihr könnt normalerweise selber die auswählen, die euch gefällt.

Die erste nutzt tok: Man besetzt eine bestimmte Ebene. Die Struktur ist natürlich transitiv:

    Lì’fyari pol tok peyìt? Anhören
    ‘Wie gut ist ihr Na’vi?’

Wörtlich übersetzt sagt der obige Satz „Was Sprache angeht, welche Ebene belegt sie?“

Das ist übrigens auch wie man auf Pandora verwendet, da dort „Sprache“ „Die Na’vi Sprache“ bedeutet. Mì ’Rrta aber könnte dies verwirrend sein, da ist dort viele Sprachen gibt. Also ist es oft am Besten “Lì’fyari leNa’vi pol tok peyìt?” zu sagen.

Die zweite Struktur ist intransitive: Man steht auf einer bestimmten Ebene:

    Lì’fyari po kllkxem sìn peyì? Anhören
    ‘Wie gut ist ihr Na’vi?’

Kllkxem sìn ist der allgemeine Ausdruck für auf etwas stehen – Ein Absatz, Stein, Hügel, etc. Euch sei gesagt, dass der gewöhnliche Ausdruck sìn peyì betont als würde man es sìm peyì schreiben, auch wenn das n in der geschrieben Form dort ist.

Das vorherige Beispiel ist etwas Formal; Im Gesprochenen gibt es zwei informale Varianten. Zuerst kann man kllkxem auslassen:

    Lì’fyari po sìn peyì? Anhören
    ‘Wie gut ist ihr Na’vi?’

In noch weniger formalen Situationen kann auch sìn ausgelassen werden:

    Lì’fyari po peyì? Anhören
    ‘Wie gut ist ihr Na’vi?’

In all diesen wird aber kllkxem sìn verstanden.

Ich werde euch mit einigen Beispielen von Fragen und Antworten mit verlassen.

Zuerst die folgenden Zusammensetzungen:

kxaylyì (n., KXAYL.yì) ‘hohe Ebene, hoher Stand, hohes Niveau’

kxamyì (n., KXAM.yì) ‘mittlere Ebene, mittlerer Stand, mittleres Niveau’

tìmyì (n., TÌM.yì) ‘niedrige Ebene, niedriger Stand, niedriges Nivau’

    Lì’fyari tsatawtute peyì? Anhören
    ‘Wie ist das Na’vi des Himmelsmenschen?’

    Kxaylyì. Ke tsun oe spivaw. Slolu po tsulfätu lì’fyayä awngeyä. Anhören
    ‘Es ist exzellent. Ich kann es nicht glauben. Er ist wirklich zu einem Meister unserer Sprache geworden.’

    Kxamyì. Plltxe nìksran, slä tsun fko peyä aylì’ut tslivam. Anhören
    ‘Es ist Fortgeschritten. Sein Sprechen ist mittelmäßig, aber man kann ihn verstehen.’

    Tìmyì. Pol ke tslam stum ke’ut, omum lì’ut avol nì’aw. Anhören
    ‘Sehr schlecht. Er versteht fast nichts und kennt nur acht Wörter.’

    Furia täftxu ngal tok yìpet? Anhören
    ‘Wie gut kannst du Weben?’

    Tok yìt akesran. Anhören
    ‘Geht so.’

    Fol fnan futa ’em teylut a fì’u sìn peyì? Anhören
    ‘Wie gut können sie Teylu kochen?’

Beim obigen Beispiel ist es wichtig es zu verstehen. Die Frage ist, was das fì’u dort macht? (Man könnte auch Fwa fol fnan futa ’em teylut sìn peyì? sagen, die Frage wäre hier aber ähnlich: Warum brauchen wir das fwa (= fì’u a)?) Die Antwort lautet, dass peyì die metaphorische Idee auf einer bestimmten Ebene zu stehen sehr stark ist. Wenn kllkyem oder beide kllkxem und sìn ausgelassen werden, was sie auch können, bleiben sie dennoch „verstanden“ und es muss möglich sein, sie wieder in den Satz einzubauen. Etwas muss auf einer Ebene stehen und das ist fì’u, entsprechend modifiziert mit a und einem Halbsatz. Eine wörtliche Übersetzung in furchtbares Deutsch welches dies deutlich macht wäre: „Das sie-können-gut-Teylu-kochen Ding steht auf welcher Ebene?“ Die Moral der Geschichte ist: Lasst euch nicht verleuten fwa/a fì’u in einer preyì Frage auszulassen. Man kann nicht sagen *Po plltxe peyì? „Wie gut spricht er?“.
Es ist entweder Fwa po plltxe peyì? oder Po plltxe a fì’u peyì?

    Sìn yì sngä’iyuä, slä tsyerìl (haya yìne) nì’ul’ul. Anhören
    ‘Sie sind auf der Anfängerstufe, aber sie werden besser und besser.’
    (Wörtlich: Klettern mehr und mehr (zur nächsten Ebene).)

    Fwa ngeyä tsmukan tul nìwin sìn peyì? Anhören
    ‘Wie schnell kann dein Bruder rennen?’

    Sìn yì a ke tsun kawtu spivaw, nìwin frato. Anhören
    ‘Er rennt auf einer unglaublich schnellen Ebene, schneller als jeder andere.’

Edit: vospxì amrr –> vospxìo amrr  Irayo, ma Blue Elf! Irayo, ma Plumps!

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #128 on: March 01, 2013, 08:40:30 am »
Quote
Vospxì Ayol, Postì Apup — Kurzer Post für einen kurzen Monat

Ma eylan,

Nur einen relativ kurzen Beitrag bevor der Monat endet . . . slä nìsìlpey pum a nga’ aylì’fyavit lesar.

flrr (adj.) ‘mild, sanft, zart, sanftmütig, einfühlsam, behutsam etc.’

Dieses Wort kann für Leute wie auch Dinge benutzt werden.

    Keng tsamsiyu zene flrr livu ayevenghu. Anhören
    ‘Sogar ein Krieger muss sanft zu Kindern sein.’

    Flrra tompa zerup. Anhören
    ‘Ein sanfter Regen fällt.’

Herleitungen:

nìflrr (adv., nì.FLRR) ‘in milder, sanfter, zarter (etc.) Weise’

    Zene fko ’ivampi prrnenit nìflrr frakrr. Anhören
    ‘Man muss ein Baby immer sanft anfassen.’

tìflrr (n., tì.FLRR) ‘Sanftheit, Zartheit, Zärtlichkeit, Milde’

    Hufwa mefo leru muntxatu txankrr, mi lu munsnar hona tìflrr a na pum meyawnetuä amip nìwotx. Anhören
    ‘Auch wenn die beiden schon lange Partner waren haben sie noch immer die liebenswürdige Zartheit von neu verliebten.’

ngä’än (vin., ngä.’ÄN—inf. 1, 2) ‘(mental, emotional) leiden; elend, unglücklich sein’

Bedenkt dass sich ngä’än auf einen emotionalen Zustand bezieht. Dieser kann von physischen Schmerz begleitet werden.

    Srane, skxir tìsraw si nìtxan, slä ke ngerä’än oe kaw’it. Anhören
    ‘Ja, die Wunde ist sehr schmerzhaft, aber nicht im Geringsten emotional. (Das heißt: Mein mentaler Zustand ist Ok).’

    Tìsraw letokx sì tìngusä’än pxìm täpare fìtsap. Anhören
    ‘Physischer Schmerz und mentale Leiden sind häufig miteinander verknüpft.’

    Snafpìlfyari leNa’vi krra smarit fkol tspang, tsranten nìtxan fwa po ke ngä’än nìkelkin. Anhören
    ‘Es ist wichtig in der Na’vi Philosophie dass die Beute nicht unnötig Leidet wenn es getötet wird.’

kelkin (adj., kel.KIN) ‘unnötig, überflüssig, nicht erforderlich’

nìkelkin (adv., nì.kel.KIN) ‘in unnötiger, überflüssiger, nicht erforderlicher Weise’

Herleitung:

sängä’än (n., sä.ngä.’ÄN) ‘Anfall von Leiden, Leidensphase; kurze Depression’

    Ngeyä tsasängä’äntsyìpìri set frawzo srak? Anhören
    ‘Hast du dich von deiner Depression erholt?’

DAS SUFFIX –NAY

Wenn -nay an ein Nomen gehangen wird erzeugt es ein neues Nomen dass sich auf das Original bezieht, aber einen Schritt weiter unten in der jeweiligen Hierarchie ist – Größe, Rang, Fähigkeit, etc. Dies ist weniger kompliziert als es klingt. Schaut euch diese Beispiele an (Und bedenkt das wenn -nay an einen Nomen angehangen wird, dass auf n endet, dass eines der beiden n's ausgelassen wird):

ikran ‘Gebirgsbanshee’
ikranay ‘Waldbanshee, kleinerer Banshee’ (kleiner Verwandter des Bergbanshees)

’eylan ‘Freund’
’eylanay ‘Bekannter (mit der Möglichkeit, ein Freund zu werden)’

’eyktan ‘Anführer’
’eyktanay ‘Stellvertreter, General (jemand, der in der Rangfolge unter dem Anführer steht)’

tsulfätu ‘Meister’
tsulfätunay ‘Beinah-Meister’

karyu ‘Lehrer’
karyunay ‘Referendar’

Dieses Suffix ist nicht produktiv und die genaue Bedeutung von -nay Nomen ist nicht immer vorausbestimmbar. Also müssen diese Wörter samt Bedeutung einzeln gelernt werden.

Weiter denkt daran, dass anders als die meisten anderen Suffixe -nay die Hauptbetonung im Wort bekommt: ikraNAY, ’eylaNAY, ’eyktaNAY, tsulfätuNAY, karyuNAY.

DIE „ADJi-a N a-ADJi“ STRUKTUR

Im Englischen hört manchmal Dinge wie „Sie ist eine wunderschöne, wunderschöne Frau“ um „Sie ist eine extrem schöne Frau“ zu sagen. Etwas ähnliches passiert in Na’vi, wo das Konstrukt üblicher ist:

    Lu po lora tuté alor. Anhören
    ‘Sie ist eine sehr schöne Frau.’

In der Rede wird das zweite Auftauchen des Adjektivs mehr betont als das erste: lora tuté ALOR.

Im obigen Beispiel benutzen wir diese doppel-Adjektiv Struktur im Nomensatz: lora tuté alor, ‘eine sehr schöne Frau’. Können wir es auch für Sätze wie „Diese Frau ist sehr schön“ benutzen? Ja, ist aber nicht so schön:

    Tsatuté lu lora pum alor. Anhören
    ‘Die Frau ist eine sehr schöne.’

Das ist aber kein Problem, da wir bereits einige Wege kennen um ein Adjektiv zu intensivieren: lor nìtxan, lor nìtxan nang, lor nì’aw, etc. Somit ist also die doppel-Adjektiv Struktur für Sätze wie das letzte Beispiel nicht nötig.

Schlussendlich noch ein paar nette sprichwörtliche Ausdrücke vom LEP:

    Fwa kan ke tam; zene swizawit livonu. Anhören
    Wörtlich: ‘Zielen ist nicht genug; Man muss schon den Pfeil loslassen.’
    Bedeutung: ‘Die Absicht reicht nicht aus; Das einzige, was zählt, ist das Handeln’

    Txìm a’aw ke tsun hiveyn mì tal mefa’liyä. Anhören
    Wörtlich: ‘Ein Hintern kann nicht auf den Rücken zweier Schreckenspferde sitzen.’
    Bedeutung: ‘Du kannst nicht beide Situationen vertreten oder dich heraushalten; Du musst dich entscheiden.’

Das war’s Erstmal. Vospxìayvay!

Yay, Frühlingswetter!
« Last Edit: March 02, 2013, 12:14:17 pm by xMine »

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #129 on: March 01, 2013, 08:44:15 am »
Yay, ging das schnell! Irayo! [+1] :)

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #130 on: March 01, 2013, 01:01:58 pm »
nìflrr (adv., nì.FLRR) ‘gently, tenderly’

tìflrr (n., tì.FLRR) ‘gentleness, tenderness’



Rechtschreibung ma Plumps...

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #131 on: March 01, 2013, 01:07:05 pm »
Mh? Ich fürchte ich verstehe deine Antwort nicht wirklich. Was ist kaputt?

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #132 on: March 01, 2013, 01:14:53 pm »
Quote
nìflrr (adv., nì.FLRR) ‘in milder, sanfter, zarter (etc.) Weise’

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #133 on: March 01, 2013, 01:29:56 pm »
Ich weiß zwar noch immer nicht, was Plumps damit zu tun hat,
aber ich habe die Fehler korrigiert, danke. Auch wenn mir schleierhaft
ist, wie die da reinkamen, denn solche Abschnitte copy-paste ich einfach
aus dem Blog um eben solche Fehler zu vermeiden. Naja, passiert.

Offline Tìtstewan

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #134 on: March 01, 2013, 01:37:34 pm »
Er meint, dass in den Blog-Kommentaren Plumps Pawl auf diese Fehler hingewiesen hat.

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #135 on: March 01, 2013, 01:43:24 pm »
Achso, jetzt versteh ich das endlich. Stand ein wenig aufm Schlauch, sorry ^^
Na, danke euch dreien für eure Hilfe ;D

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #136 on: March 01, 2013, 01:50:56 pm »
Ich durfte auch je 2 PDF- und DOC-Dateien nochmal updaten... :-X

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #137 on: March 02, 2013, 12:08:14 pm »
Das einzige, was mir aufgefallen ist:

Quote


ngä’än (vin., ngä.’ÄN—inf. 1, 2) ‘(mental, emotional) leiden; elend, unglücklich sein’

Bedenkt dass sich ngä’än auf einen emotionalen Zustand bezieht. Dieser kann nicht von physischen Schmerz begleitet werden.



Englisch: … it may or may not be accompanied by physical pain.
Soll heißen: das emotionale Leiden kann von körperlichem/physischem Schmerz begleitet werden, muß es aber nicht. ;)

Und die doppelte Adjektivstruktur… Na, denk doch mal nach, wie wir sagen, das jemand z.B. „extrem schön“ ist.
Ich denke, üblicherweise wiederholen wir im Deutschen eher das Adverb: „Sie ist eine sehr, sehr schöne Frau“ … ich weiß nicht, ob ihr Sachen kennt wie „Sie ist eine wunder-wunderschöne Frau“ oder ob das eine dialektale Variante ist. Das wäre z.B. eine merkwürdige Eigenheit des Deutschen, die ich auch nicht wirklich erklären könnte :P
« Last Edit: March 02, 2013, 12:13:46 pm by Plumps »

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Re: Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#61 (01.03.13)
« Reply #138 on: March 02, 2013, 12:14:30 pm »
Ist korrigiert, danke

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Na'viteri - Blog von Karyu Pawl - Übersetzungen#62 (03.03.13)
« Reply #139 on: March 02, 2013, 05:30:23 pm »
Neuer Na'viteri Eintrag.
Hab's mal schnell Übersetzt. :)

Quote
Tsamsiyu a mì Saw ’Rrtayä! Ein Krieger im Himmel der Erde

Fì’uti nivìn, ma smuk: Tsamsiyu

Nicht nur ein Ikran am Himmel der Erde, aber einer der sich Tsamsiyu nennt!

Am’aluke ’erong Na’vi mì seng a eltur tìtxen si! :-)
« Last Edit: January 10, 2014, 05:47:41 pm by Tìtstewan »

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